MTP und AAS: Automatisiert vom Verfahrensrezept zum Grundrezept
Shownotes
Was MTP und AAS mit Pizzabacken zu tun haben, erfahrt Ihr in dieser Folge, in der Torben Miny und Michael Winter von der RWTH Aachen zu Gast sind. Ihr Demonstrator wird auf der Hauptsitzung 2026 der NAMUR vor Ort sein. Dort könnt Ihr von der Vorgehensweise bis zum Nutzen alles live erfahren – diese Folge stimmt schon einmal darauf ein.
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen, Torben Mini und Michael Winter.
00:00:03: Du Torben bist ja ein Wiederholungstäter und warst im September zwanzig-vierundzwanzig schon mal bei uns.
00:00:09: Das ist aber schon so lange her dass der eine oder andere das vergessen hat Und bei dir hat sich auch in der Zwischenzeit was getan.
00:00:15: Deswegen die Bitte an euch beide stellt euch unseren Hörerinnen und Hörern
00:00:19: kurz vor.
00:00:21: Dann fange ich wohl an als Dauergast quasi Ja Torben mini hab mal Maschinenbauch studiert im Bachelor an der Rheinischen Fachhochschule
00:00:30: in Köln.
00:00:31: Bin dann nach Aachen gewechselt zu Marseille, in der Automasierungstechnik.
00:00:35: Hab das dann in den Jahr zwanzig Sechzehn abgeschlossen, dann direkt mit einer Promotion angeschlossen und damals noch am Lehrstuhl für Prozessleittechnik oder Professor Eppel, der jetzt umgewandelt worden ist in der Lehrstufe Information und Automasierungssysteme unter der Leitung von Prof.
00:00:49: Kleinert.
00:00:50: Da habe ich dann zweiundzwanzig promoviert, bin dann am Lehrstudio geblieben.
00:00:54: Ich bin seitdem Oberingenieur und auch stellverträglicher Lehrstuhleiter.
00:00:57: Ich mache das Ganze jetzt seit vierenhalb Jahren und es ist eine schöne Erfahrung, weiterhin in der Forschung zu bleiben aber trotzdem immer den Kontakt zu halten ins Industrie.
00:01:07: Dann würde ich weitermachen!
00:01:10: Ich habe an der WTH im Bachelor Maschinenbau studiert und dann in Master Automatisierungstechnik bin.
00:01:16: Dann bin ich auch an den Lehrstuhl für Informations- und Automatisierungssysteme gewechselt als wissenschaftliche Mitarbeiter, das heißt bin jetzt hier auch schon ungefähr fünf Jahre und bei mir geht es dann auch zum Ende der Dissertation.
00:01:31: beschäftigt habe ich mich in der Zeit mit der Automatisiungstechnika für die Prozessindustrie vor allem Also dem MTP, wo wir dann auch unter anderem gleich zu sprechen kommen.
00:01:42: Aber auch mit sanitisierten Informationsmodellen und den semantischen Fähigkeitsbeschreibung.
00:01:48: Und natürlich auch um das Thema, worum es dann heute geht die automatische Ermittlung von der realisierbaren Anlagenkonfiguration und die Ableitung zur ausfiehbaren Prozess-Beschreibung.
00:02:01: Ja vielen Dank euch beiden!
00:02:03: Ihr seid für dieses Thema ganz sicher die richtigen.
00:02:06: Das ist das komplexeste Thema, dass wir bisher in diesem Podcast hatten.
00:02:11: Da sind schon vier Fachbegriffe drin.
00:02:16: MTP, AAS Verfahrensrezept und Grundrezept.
00:02:21: Fangen wir mal mit den beiden Ersten an!
00:02:24: Was ist denn der MTP?
00:02:26: Und was ist
00:02:27: die AAS?
00:02:30: Dann würde ich ja immer mit dem MTP beginnen... Also das MTP ist erstmal eine strategisierte Maschinenlesbare Beschreibung, der Automatisierungsschnittstellen für ein verfahrenstechnisches Modul.
00:02:43: Es enthält erstmal Beschreibungen für Dienste also die sogenannten Services mit ihren unterlagerten Prozeduren, also den verschiedenen Funktionalitäten, die ich damit rufen kann und unter anderem natürlich dann auch halt Parameter- und Zustandsinformationen und die ganze Kommunikation, die dahinter noch abläuft.
00:03:03: Da oben drüber wenn ich jetzt das Modul beschrieben habe Brauche ich auch ein System, das diese Module entsprechend aufrufen kann.
00:03:09: Das ist der sogenannte Process-Occustration Layer, der dann entsprechend die Orchestrierung vornimmt und die Module entsprechend einbindet und danach ausführt.
00:03:18: Also bildlich gesprochen, das MTP beschreibt wie sich die Funktion eines Moduls technisch aufruft und
00:03:25: benutzen kann.
00:03:27: Ja da mache ich gleich weiter, nehme das Thema AS, also Asset Administration Shell oder Deutsch Verwaltungsschale.
00:03:34: Was ist das?
00:03:34: Das sind eine standardisierte Beschreibung für ein Asset über den gesamten Lebenszyklus.
00:03:39: D.h.,
00:03:40: nehmen wir an, wir hätten jetzt zum Beispiel in diesem modellaren Anlagenbereich einen Prozessmodul.
00:03:45: Ich hätte quasi alle Informationen zu diesem Modul die ich brauche.
00:03:49: Das heißt, es fängt an vor dem Engineering.
00:03:51: Ich habe Dokumentationen für die einzelnen Gerätschaften, die enthalten sind – für die Hardware und für die Software.
00:03:57: Ich hab dann die Einkaufsdaten über den Betrieb, irgendwelche Live-Daten, die ich darüber abfragen kann bis hin auch später zu Maintenance in X-Betriebnahme und zum Recycling.
00:04:10: Das ist ein Standard der auch in der EEC-Norm ist, der aus Deutschland kommt Und mittlerweile weltweit auch zur Einsatz kommt.
00:04:19: Der große Vorteil dabei ist, dass ich eine standardisierte Beschreibung habe und das Ganze aber in Form von sogenannten Teilmodellen strukturiert.
00:04:27: Das heißt, ich habe die Informationen zu einem Asset geklustert je nach welchem Usage es sich angeht zum Beispiel alle Informationen zur Identifikation dieses Assets oder alle Informationen zu den Fähigkeiten dieses Asset anbietet was vor allem jetzt hier in dem Zuge der heutigen Gespräch zum Tragen kommt, im Form von dem Capability-Description-Teilmodell.
00:04:49: Aber auch weitere Informationen und die brauchen wir dann später, wenn wir abgleich gehen um halt die richtigen Modulkonfigurationen auch rauszufinden.
00:04:58: Dann haben wir jetzt schon mal die Hälfte der Fachbegriffe erklärt, fehlen nur noch Verfahrensrezept und Grundrezept.
00:05:04: Könnt ihr das bitte auch noch kurz erläutern?
00:05:06: Und vielleicht machen wir es ganz einfach an einem alltäglichem Beispiel eine Pizza herstellen zu müssen!
00:05:13: Wie könnt ihr das daran festmachen?
00:05:16: Sehr gerne, erkläre ich die beiden Begriffen Verfahrensrezept und Grundrezept.
00:05:20: Also das sind erstmal zwei Rezept-Typen, die ISA-Eighty, woher das Ganze kommt beziehungsweise die IEC-Norm six fünfzehn zwölf für charging orientierte Fahrweisen aus der Prozessindustrie definiert eigentlich vier Rezepttypen.
00:05:35: aber wie die heutige Folge verweise ich erst mal nur auf die beiden Verfahrenrezepte und Grundrezepten.
00:05:42: Also wenn wir in die Situation eine Pizza anschauen, das Verfahrensrezept beschreibt erstmal das was im grummen Ganzen.
00:05:47: Was soll denn mit den Zutaten überhaupt geschehen beispielsweise?
00:05:50: Wir möchten den Teig herstellen, wir möchten dann die Pizza belegen und letztendlich möchten wir sie dann auch auf einer bestimmten Temperatur backen.
00:05:57: Das heißt darin stehen die einzelnen Arbeitsschritte, ihre Reihenfolge, die Anforderung aber noch nicht konkret mit welchen Küchengeräten oder mit welchem Ofen ich das überhaupt machen möchte.
00:06:08: Das heißt, wir brauchen dafür dann eine Art Transformation oder eine Wandlung hin zu dem ausführbaren Rezept.
00:06:15: Das ist bei uns das Grundrezept und das beschreibt im Gruppen ganz anders wie.
00:06:20: Wie kann ich denn diese Pizza mit der bestimmten Küche oder den Küchengeräte herstellen?
00:06:24: Also die konkreten Maschinen zum Beispiel um den Teig zu rühren oder den Ofen, den ich ansprechend auswählen möchte mit den Programmen.
00:06:32: Also den Funktionen oberunterhälze, umluft und ähnlichen mit den verschiedenen Einstellwerten wie zweihundert Grad zum Beispiel.
00:06:39: Und erst diese Zuordnung macht das dann möglich.
00:06:42: von dem allgemeinen Vorgehen also dem was zu der verhandenen Ausstattung zur Zuordnung, also der Ausführbaren Beschreibungen, Und diese Pizza Analogie ist ganz nett im Sinne von, wenn wir das jetzt auf die Prozessindustrie übertragen.
00:06:59: Da haben wir eher die Schritte so was wie Michen dosieren erwärmen und das werden als ganz allgemeine Anforderungen beschrieben und die versuchen wir dann in doch deutlich speziellere Beschreibung aus den Modulen zuzuordnen.
00:07:12: Wie zum Beispiel dann das rührend pulsierend oder auf eine gewisse Art und Weise dass dann halt diesen Michenschritt der sehr allgemein beschrieben ist zu matchen mit den einzelnen Modulschritten.
00:07:24: Danke für die anschauliche Erklärung.
00:07:27: und dann verstehe ich jetzt auch, ihr sagt lieber Chemiker nennen wir doch mal dein Verfahrensrezept und dann SIMSALABIM kommt am Ende ein ausführbares Grundrezept raus und dies SIMSALIBIM.
00:07:43: welche Schritte gehören da eurer Meinung nach dazu um das zu ermöglichen?
00:07:49: Ja, wir schaffen mal den groben Ablauf kurz gezieren.
00:07:52: Im Endeffekt sind das fünf Schritte.
00:07:54: Das erste, was ich natürlich brauche ist der Ausgangslag, es ist das Verfahrensrezept.
00:07:57: D.h.,
00:07:59: einer muss festlegen, was eigentlich gemacht werden soll.
00:08:02: Dann auf der zweiten Teil, was noch ich brauche, sind natürlich die Module und davon die Beschreibung d.h.
00:08:08: Ich habe zum einen die MTP-Files aber die reichen natürlich nicht weil in den MTP Files nicht alle Informationen enthalten sind.
00:08:15: Das heißt, ich brauche digital Zwillinge in Form von der Verwaltungsschale für diese einzelne Module.
00:08:21: Wichtig dabei ist auch dass das Verfahrensrezept nicht einfach auf dem PDF vorliegt sondern formal beschrieben ist so dass ein Rechner im Endeffekt einen Algorithmus durchführen kann der diese Informationen nimmt verarbeitet und dann das Matching macht.
00:08:35: Deswegen nutzen wir zum Beispiel das BatchML-Format.
00:08:39: es ist ein XML basiertes Textformat was sehr gut sich dafür anbietet.
00:08:45: Dann habe ich jetzt quasi im ersten Schritt die beiden Grunddaten, die reingehen.
00:08:50: Also das Verfahrensrezept und die Verwaltungsschalen der einzelnen Module.
00:08:53: Jetzt im nächsten Schritt muss sich aus beidem die benötigten und angeforderten Fähigkeiten ermitteln.
00:09:00: Das heißt aus dem Verfahrensezept gehe ich durch und gucke welche Funktionen müssen meine Module später erbringen?
00:09:06: Das sind die sogenannten angeforderte oder benötigten Fähigkeit.
00:09:10: Und auf der anderen Seite gucke ich natürlich in die Verwaltungsschalen der einzelnen Module und schaue, was wird denn eigentlich angeboten.
00:09:15: Auch da ist natürlich immer die Frage sind das die gleichen Thermologien?
00:09:19: Meistens nicht!
00:09:20: Deswegen muss man da auch nochmal... Da wird vielleicht dann Michael später noch mal darauf eingehen wenn wir ein bisschen ins Teil gehen wie diese Abgleich dann funktioniert, wenn ich unterschiedliche Sprachvokabular habe.
00:09:30: Dann der nächste Schritt ist in der dritte, das heißt ich habe jetzt die angeforderten und zugesicherten Fähigkeiten.
00:09:35: Und jetzt muss ich ermitteln welches Modul kann eigentlich welche angeforderte Funktionalität erfüllen.
00:09:41: Daraus baue ich dann eine Kette und sage okay ich muss natürlich als Lösung einen Ergebnis haben indem für jeden Prozessschritt der angefordert ist ein zugehöriges Modul mit einer konkreten Fähigkeit zugeordnet ist.
00:09:55: Im nächsten Schritt prüfe ich dann noch als Viertes die Realisierbarkeit der Anlagenkonfiguration.
00:09:59: Ist das eigentlich so möglich?
00:10:01: Weil nur weil jetzt verschiedene Module irgendwas anbieten, heißt es ja nicht unbedingt dass auch funktioniert.
00:10:07: und wenn das alles passt kann ich automatisiert das Grundrezept extrahieren oder erstellen lassen weil hier die Zuordnung habe.
00:10:15: Da hilft uns dann wieder das MTP.
00:10:17: da kommt vielleicht auch nochmal Michael drauf zurück.
00:10:19: Und als Letztes habe ich jetzt das Rundrezept und das füge ich dann eigentlich nur in eine Poll ein, diesen Post-Orchestration Layer.
00:10:26: Und verknüpfe die Module Materialflusstechnik miteinander, Informationstechnik angeschlossen und lasse dann das Programm ablaufen!
00:10:35: Das klingt wunderbar einfach mit der Voraussetzung dass ich eben all das in der von euch definierten Form habe sowohl die Rezepte als auch die Module Dann auch die MTPs.
00:10:50: Ich glaube, das war ein Unterpunkt bei dir.
00:10:54: im digitalen Zillinge brauche ich auf die MDPs.
00:10:58: Wofür?
00:11:00: Die MTP sind halt dafür notwendig dass sich die einzelnen Referenzen also die Kommunikations- und die Automatisierungsschnittstellen ja habe.
00:11:09: Das heißt... ...die MTP's geben mir was ich hier eben schon erläutert hatte.
00:11:15: Die Interface ist bekannt und auch welche Prozeduren und Elemente wir haben.
00:11:19: Das reicht aber nicht nur aus, um einfach diese Realisierbarkeit zu prüfen.
00:11:23: Wir müssen die Kombination halt nutzen im Sinne von okay ich habe auf der einen Seite die Funktionalitäten, die angefordert sind und die Funksionalitäten die bereitgestellt sind.
00:11:33: Die sind zwar teilweise auch in dem MTP beschrieben, aber wir fordern vielleicht doch deutlich generalisiertere Funktualitäten an wie das Michen von Flüssigkeiten und das Modul stellt uns zum Beispiel nun noch bereit zu.
00:11:44: was wie das Rühren pulsierend und genau diese Generalisierungsbeziehung oder vielleicht auch die Kombination von Fähigkeiten im Sinne, dass ich ein Dosieren fordere was aus einzelnen Funktionalitäten besteht.
00:11:58: Kann nicht mit der Verwaltungsschale sehr gut abbilden das kann das MTP in dem Sinne noch nicht und deswegen ergänzen sich gerade MTP und ist es sehr gut.
00:12:07: Ja oder zum Beispiel das Thema weitere Parameter die ich für den Abgleich brauche.
00:12:11: Nehmen wir an, wir haben zum Beispiel verschiedene Tankvolumina von den Modulen.
00:12:16: Das ist in dem MTP erst mal nicht direkt beschrieben.
00:12:18: Das heißt das sind Informationen die aber in der Verwaltungsschale drin liegen.
00:12:21: Ich kann sagen, kann ich die Charge in der Menge, die ich produzieren möchte überhaupt über dieses Modul laufen lassen?
00:12:27: oder gehen die Kenngrößen von meinem Temperatursensor überhaupt im Wertebereich wie ich vielleicht weiter heizen möchte?
00:12:35: Auch das sind Möglichkeiten, die danach in der Nicht funktionale Abhängigkeiten zum Beispiel, da ich sage welches Modul ist gerade verfügbar weil das vielleicht eine Wartung hat oder welche.
00:12:50: Wie sagen vielleicht Richtung Energiebilanzen oder sowas dass sagen kann welches module hat den geringsten Energieverbrauch?
00:12:56: muss sich immer das größte Modul verwenden obwohl ich ne kleine Scharge produziere auch wenn ich dafür vielleicht zwei Module brauche.
00:13:02: das sind alles Möglichkeiten die und der Kombination aus der MTP, wo die Schnittstelle drin ist zusätzlich mit der AHS, wo Weiterinformationen abliegen nutzen kann.
00:13:12: Können wir das nochmal versuchen ein bisschen zu greifen?
00:13:15: Wenn ich die MTPs der Module kenne also die vollständige Modulbeschreibung habe dann komme ich automatisch zum Grundrezept wenn nicht die AHS oben drüber setzt.
00:13:25: sie hab schon einige Beispiele genannt Dann bekomme ich zusätzliche Informationen über die Abarbeitung.
00:13:32: Können wir das an der Stelle irgendwie versuchen, ein bisschen zu klustern?
00:13:36: Was landet sinnvollerweise in der mtp damit ich da auch alle Fähigkeiten bereitgestellt kriege, die ich zur Ausführung brauche und was landets sinnvollerweise in der aes.
00:13:47: Damit ich zusätzliche Beschreibungen und Fähigkeiten dort auch richtig erfasse.
00:13:54: Genau Ich würde sagen In dem mtP sind wirklich die Schnittstellen Definitionen drin Das heißt welche Fähigkeit habe und unter welchen Schnittstellen Endpunkten kann ich diese Funktionalitäten aufrufen.
00:14:08: Jedenfalls auch noch das hier mit den Parametern,
00:14:10: d.h.,
00:14:11: in welchem Parameter ich bei den Funktionen aufrufe kann.
00:14:14: aber alles andere was übergeordnet ist würde ich die Verwaltung schader packen um auch diesen Standard des MTPs nicht weiter zu vergrößern weil da ist nämlich immer das Problem mit einem Standard der für einen speziellen Bereich gebaut worden ist.
00:14:26: man sollte ihn auch in diesem Bereich lassen damit er seine Wirkung vollends entfalten kann.
00:14:30: Das ist der Fall Und deswegen die Kombination MTP und AS funktioniert da sehr, sehr gut.
00:14:36: Vielleicht kann ich dazu noch ergänzend sagen.
00:14:39: Du hast gerade eben angesprochen mit dem MTP kann ich das Grundrezept super schön direkt aufbauen ja?
00:14:44: Das kann ich natürlich.
00:14:45: aber bei unserer Ansatz geht ja hier mit dem Pizzateig so ein bisschen erklärt oder mit dem Pizza machen.
00:14:51: wir kennen prinzipiell noch gar nicht die Module womit wir die Pizza letztendlich machen wollen.
00:14:56: das heißt wir müssen eigentlich Unsere Ausgangslage ist ganz anders.
00:15:00: Wir haben eigentlich erst mal nur eine Anforderungsliste und vielleicht auch eine Art Sequenz, wie das Material verarbeitet wird.
00:15:06: Wenn wir jetzt nur da rein das MTP nehmen reichen die Beschreibungen in dem MTP gar nicht aus.
00:15:12: Wir brauchen noch Zusatzinformationen wie vielleicht die Tankgröße.
00:15:18: welche Anschlüsse sind überhaupt verfügbar oder mit denen ich das überhaupt realisieren können.
00:15:22: Und zusätzlich wollen Die einzelnen Module, also mit ihren MTPs auf die einzelne Schritte mapen.
00:15:30: Das wäre nun reines Matching!
00:15:32: Wir müssen ja auch den Materialfluss mit berücksichtigen... ...also die ganze Realisierbarkeit.
00:15:38: Das heißt wir können nicht einfach nur eine eins zu eins Übertragung machen.
00:15:41: Mit dem einen Schritt können wir das eine Modul verwenden und mit dem nächsten Schritt das andere Modul.
00:15:46: dazwischen kommt dann vielleicht noch ein Transferschritt der stattfinden muss.
00:15:50: Deswegen brauchen wir DRS als zusätzliche Informationsquelle formal und strukturiert Maschinennäßbar zu verhandeln.
00:15:58: Dann lass mich versuchen, das nochmal für die Praktiker unter unseren Hörerinnen und Hörern auf den Punkt zu bringen.
00:16:05: Das ist kein Entweder oder es ist ein Und.
00:16:09: Wenn ich mich an die Standards halte so wie sie beschrieben sind dann habe ich auch keine doppelten oder redundanten Informationen sondern Sie ergänzen sich in dieser Form.
00:16:20: Das heißt Ich muss bei der Implementierung aufpassen dass ich nicht versuche, das eine oder das andere zu überladen und damit am Ende des Tages doppelt zu wartender Einträge Beschreibungen Charakteristiker habe.
00:16:34: Habe ich das so richtig zusammengefasst?
00:16:37: Absolut!
00:16:38: Ja genau also die Verwaltungsschale ermöglicht auch eigentlich nur die mtp-Datei mit anzuhängen.
00:16:45: Also wir fangen nicht an in der Verwaltungsschale nochmal alles neu zu beschreiben.
00:16:48: Das ist gar nicht das Ziel sondern es wird eigentlich nur die mtp-Datei angehangen und wir können darauf dann eine entsprechende Elemente referenzieren.
00:16:56: Zusätzlich können wir denn die Informationsmenge, die wir durch das MTP schon haben noch weiter anreichend und weiter nutzen.
00:17:03: aber genau der springende Punkt ist es kein Uder sondern ein Und und genau da muss man natürlich ein bisschen aufpassen dass man nicht zu viel modelliert oder ausreichend modellierte in dem Sinne dass man auch wirklich diese automatisierte Kette herstellen oder umsetzen
00:17:17: kann.
00:17:19: Prima!
00:17:20: Dankeschön.
00:17:21: Ich versuche es nochmal auf die Pizza anzuwenden, im MTP steht wie der Ofen ferngesteuert wird.
00:17:29: aber wie viele Pizzen in den Ofen passen das muss ich in der AES des Ofens suchen.
00:17:34: Wunderbar habe was verstanden.
00:17:37: ihr habt
00:17:37: jetzt beschrieben wie die Rezepterstellung automatisch ablaufen könnte den fünf Punkte von dir Torben.
00:17:43: die klingen ja sehr sehr anschaulich ja fast einfach.
00:17:48: Ist das Theorie oder habt ihr da schon praktische Beispiele, Piloten- oder Produktivsysteme?
00:17:56: Oder irgendwas in die Richtung.
00:17:59: Wir haben bei uns im Labor eine modulare Anlage, dass sie so genannte Hannikamp, also Waben, weil wenn man von oben drauf guckt sieht es aus wie ein Bienenwabenmuster und dort haben wir vier Teilanlagen.
00:18:12: Das ist die HC-Cinq, Zwei, Drei, Süßigkeiten.
00:18:15: Alles sind MTP-fähig, haben unterschiedliche MTP Steuerungen von verschiedenen Herstellern.
00:18:21: Und dort haben wir natürlich unser Konzept erprobt.
00:18:24: also wir haben erst mal ein sogenanntes Verfahrensrezept erstellt mit einem eigens entwickelten Rezepteditor.
00:18:30: der ist auch öffentlich und frei verfügbar kann man sich bei uns gerne herunterladen.
00:18:35: da haben wir dann erstmal das Michendurch, also es war eine lineare Schrittkette mit Michendosieren erst mal nur wie in einem Küchenritz beschrieben, wie ich meine Pizza herstellen möchte.
00:18:50: Aber ich weiß noch gar nicht, wie sehen dann überhaupt meine oder mit welchen Anlagen mache ich das überhaupt?
00:18:55: Das heißt parallel dazu haben wir wie Torm eben die Schritte erläutert haben hat auch die Module mit der AS beschrieben und aber auch die MTPs entsprechend aufbreitet und dort angehangen.
00:19:09: Und dann ging es in den nächsten Schritt ein weiteres Werkzeug Also in ein Software Tool, womit wir dann genau diese Realisierbarkeit prüfen.
00:19:17: und letztendlich haben wir dann auch vier unterschiedliche Anlagenkonfigurationen rausbekommen.
00:19:22: Das heißt bei zwei Anlagen Konfiguration waren das dieselbe Modulkombination aber mit unterschiedlichen Prozeduren im MTP also sozusagen Fahrweisen, bei dem einen war es dann das rührend pulsierend und beim anderen war das dann das Rührend durchgängig für eine gewisse Zeit.
00:19:41: Und in der Anforderung haben wir aber sehr generisch.
00:19:43: nur angefragt mich uns doch einfach mal die Flüssigkeit.
00:19:49: In dem nächsten Schritt also wenn wir diese vier anlagen Konfigurationen haben können wir Könnten wir Eine auswählen haben sie dann entsprechend transformiert in ein Grundrezept und dass dann auch mit unserer eigens entwickelten Pol der Rezipoll ausgeführt.
00:20:05: Also es hat sehr gut funktioniert, wir können das zeigen auch gerne immer auf verschiedenen Veranstaltungen.
00:20:12: und ja vielleicht kann Torben auch noch mal kurz den Demonstrator einordnen?
00:20:17: Ja genau also.
00:20:19: wie gesagt wir haben alles als einzelne Schritte aufgebaut so dass es auch modular ist, weil ich einzelne Komponenten austauschen kann gegen andere auch.
00:20:28: was jetzt zum Beispiel die Weiterentwicklung angeht Was halt ein ganz wichtiger Punkt dabei war, ist dass wir immer versucht haben so weit es möglich ist auf Standards aufzubauen.
00:20:38: Zum Beispiel das wir sagen okay bei den Rezepten halten wir uns an BatchML und versuchen mit gewissen Anpassungen die notwendig waren weil Batch ML zu offen ist.
00:20:48: Das haben wir auch in entsprechenden Namo Arbeitskreis wieder zurückgeführt.
00:20:52: Da ist man jetzt auch gerade dran, das weiterzuentwickeln.
00:20:55: Wir werden auf der NAMO Hauptsitzung vorstellen und unseren Demonstrator haben.
00:20:59: Das heißt sehr gerne vorbeikommen an unserem Stand.
00:21:00: da können wir die ganze Prozesskette zeigen und welche Anpassungen notwendig waren weil ich muss halt dieses formaler Rezept haben.
00:21:09: Auf der anderen Seite die einzelnen Prozedurenschritte die wir durchgeführt haben liefen eigentlich an sich sehr gut, muss man sagen.
00:21:15: Da haben wir auch die Hersteller einen sehr guten Support geleistet, das muss man auch sagen was an Funktionalitäten im Richtung MTP funktioniert ist super.
00:21:24: da ist eigentlich vieles vorhanden und wir haben eigentlich on top unsere Sachen drauf entwickelt und gehen da jetzt natürlich weiter dass es der erste durchdurches geschafft worden von den Kollegen an unserem Lehrstuhl und jetzt geht es daran, das weiter zu optimieren.
00:21:40: Nicht nur wie Michael eben sagte aktuell haben wir nur lineare Rezepte.
00:21:44: Wir sind gerade dabei Es wird jetzt auch demnächst veröffentlicht auch auf Parallel- und Alternativverzweigung zu gehen weil dafür musste auch noch mal SpatchML angepasst werden um das zu unterstützen sowie auch unsere Poi.
00:21:56: Und dann natürlich die mathematischen Modelle die jetzt zwischen liegen für die Optimierung Weil diesen Auswahl von einem Verfahrensrezept zu einem Grundrezept oder einer Modulkonfiguration vielmehr, ist nicht trivial.
00:22:07: Das sind mathematische Algorithmen die man nutzen muss und da verschiedenste Varianten um das richtige Ergebnis zu haben.
00:22:15: Und aus unserer Sicht wie gesagt der Labornachweis ist da.
00:22:18: wir arbeiten weiter daran um das auch in gewisse Form Industrie relevant zu bringen.
00:22:23: ich würde nie sagen Industrie ready dafür sind wir als Forschungsstätten nicht die richtigen Partner.
00:22:28: In Zusammenarbeit aber mit den Partnern sind wir dabei auch zu schauen, wie wir das in deren Brücke vielleicht integrieren können.
00:22:34: Tom es ist eine gute Überleitung.
00:22:35: jetzt kommen wir zum konstruktiv-kritischen Teil.
00:22:37: Wir haben das was wir in Deutschland ganz toll können!
00:22:42: Wir haben die Grundlagen, wir haben den Prototypen und den Demonstrator.
00:22:48: Wir haben alles da was es braucht.
00:22:50: ihr habt euch an Standards gehalten, ihr habt auch an den Standards weiterentwickelt mit dem was ihr getan habt natürlich.
00:22:57: Was braucht es denn jetzt noch, damit's in die Umsetzung kommt?
00:23:00: Was muss noch entwickelt werden und wann können produzierende Unternehmen diese Methode auf ihren marktgängigen eingeführten Systemen
00:23:10: nutzen.
00:23:11: Ja da fragst du jetzt was vor allem nach einer Jahreszeit.
00:23:13: Das ist immer sehr spannend.
00:23:15: Da kann ich auch nichts Seriöles zu sagen als alles andere... Alles was ich sagen würde wäre so ein Blick in die Glasfugel.
00:23:21: Was aber gemacht werden muss das kann ich glaube ich ganz gut beantworten.
00:23:25: Wir werden jetzt zusammen mit Partnern auch die Tools, die wir haben weiterentwickeln.
00:23:32: Die sind der Asian Open Source alles verfügbar.
00:23:35: aber vor allen Dingen die Sachen sind generell immer mit Industriepartnerkooperationen in gewissen Form entwickelt worden oder abgeglichen worden und vorgestellt worden.
00:23:43: Und jetzt geht es konkret darum mit diversen Dienstleistern zu schauen kann man die Sachen, bei denen in die Produkte mit integrieren.
00:23:50: Was ist da für notwendig?
00:23:51: Da haben wir jetzt auch schon wieder entsprechende Projekte initiiert oder auf den Weg gebracht um das hinzukriegen Wie der deren Roadmap oder gemeinsame Roadmap aussieht.
00:24:02: dazu kann ich natürlich auch nicht viel sagen Auch wie er mag es annehmen.
00:24:05: Wir wissen aber auch von dem Betreiber mit dem wir gesprochen haben dass sie sehr gerne wenn's da wäre.
00:24:10: Die ersten Kommentare waren immer Das ist super was ihr gemacht habt.
00:24:14: Wo kann ich es kaufen?
00:24:17: Der Nied ist da, will ich sagen.
00:24:19: Das heißt wenn Unternehmen Interesse haben das auf den Weg zu bringen kommt gerne auf uns zu.
00:24:25: wir sind immer bereit und freuen uns darüber eine Kooperation zu gehen so schauen wie wir es gemeinsam in die bestehenden Plugte integrieren können sei es in die aktuellen Polsysteme sei es ein Dienstleistungsassistenz Systeme die schon am Markt sind von unterschiedlichen Unternehmen um halt einfach dass was wir geforscht haben und entwickelt haben nicht zu verlieren, sondern wirklich in die industrielle Umsetzung.
00:24:47: Weil wie du sagst es kurz Forschung ist gut aber der Weg in die Industrie muss halt folgen sonst ist die Forschung zwar nett aber hat keinen wirtschaftlichen Mehrwert.
00:24:58: Ja dann lasst Thomas und mich doch beim Push Pull noch ein bisschen helfen.
00:25:01: das Timing ist perfekt.
00:25:02: Wir sind kurz vor der Namur.
00:25:03: Hauptsitzungen also den Appetit Anreger bringen wir mit der Folge schon mit.
00:25:09: Die Anwender sind da, die Hersteller sind da und die Dialogplattform ist offen.
00:25:13: Ihr habt den Demonstrator mit dabei, hast du gerade gesagt, lass uns über den Nutzen reden!
00:25:19: Was nutzt das dem Systemintegrator?
00:25:21: Was nutz das dem Anwänder damit die unter dem Strich auch sagen können ja ich habe einen Aufwand reingesteckt aber mein Nutzen war größer als der Aufwand.
00:25:31: wo konkret liegt der Nutzen?
00:25:33: also was wir festgestellt haben auch in den Gesprächen mit den unterschiedlichen Industriepartnern?
00:25:39: Das eine Thema ist so Potenziale bei der Rezeptverwaltung.
00:25:43: Also es gibt verschiedene Hersteller, die sagen okay ja wir haben jetzt unser wieder zum Pizzateig zurück geht und wir wissen wie wir die Pizza herstellen.
00:25:51: Bei uns ist aber eher der Nutzen Richtung Spezialchemie, Lebensmittelindustrie oder Kosmetik.
00:25:57: Die haben sehr oft wandelnde Produkte und gerade diese Rezept Verwaltung.
00:26:02: da könnten wir einen großen Nutzen oder Potenzale mit erschöpfen weil sie dann nicht mehr oder mehr Rezepte verwalten müssen, sondern sie ändern quasi mit wenigen Parametern ihr Verfahrens Rezept und können das dann direkt automatisch in ein neues ausführbares Rezept umwandeln.
00:26:19: Das ist der eine Nutzen wo wir große Potenziale sehen aber auch gerade
00:26:26: was ich
00:26:26: schon angesprochen hatte bei der Ausführung kleinere Chargen mit unterschiedlichen Herstellern der Systeme also SPS-Systeme.
00:26:37: Also wir können dann kaufen nicht nur alles bei einem Hersteller, sondern auch vielleicht bei unterschiedlichen Herstellern, weil MTP das auch ermöglicht durch die MTP Beschreibung oder die MDP Datei dass wir dort eine gemeinsame interoperable Beschreibungen haben, die von verschiedenen Pulsystemen ausgeführt werden kann.
00:26:56: Das heißt sie sind deutlich interoperabler flexibler wandelbar.
00:27:00: Also in dem Sinne sehen wir sehr große Potenziale.
00:27:03: Wir haben das natürlich am Lehrstuhl jetzt erst mal nur erprobt und noch keine wirtschaftlichen Effekte untersucht, das würden wir natürlich gerne.
00:27:10: aber da sehen wir ein sehr großes Zukunft in der Richtung.
00:27:15: Das war jetzt quasi vor allen Dingen für die Anwender gesehen auch für die ganzen Systemdienstleister.
00:27:24: Umsetzung machen, sehe ich auch extremes Potenzial.
00:27:27: Weil wir sehen es ja, Engineering Stunden sind teuer.
00:27:30: Engineering Stunden kostenvoll, wenn ich wechselnde Produkte habe dort immer wieder den System Engineer hinzuschicken der dann wenig ändert nur damit neues Produkt laufen kann Wenn ich das als Systemdienstleister abstrahiert wegkapseln und automatisiert machen kann neue Möglichkeiten auch an Kundenrand zu treten, das heißt Aufträge zu bekommen die ich vielleicht auch als kleiner Dienstleister nicht unbedingt bekommen hätte sonst weil andere größere Dienstleisters die normalerweise schon bekommen.
00:28:03: Auf der anderen Seite ist auch wir haben das Thema demografischer Wandel, Fachkräftemangel.
00:28:08: Das kann ich damit auch ein bisschen kompensieren.
00:28:10: auf der einen Seite und was vielleicht auch ganz interessant ist Wir sind jetzt ja in diesem KI also künstliche Intelligenz Zeitalter wo Man versucht alles mit AI zu machen, Artificial Intelligence.
00:28:25: Und unsere Ansatz ist hierbei anders weil der deterministisch ist.
00:28:28: das heißt die Ergebnisse sind valide und ich muss nicht auf eine KI hoffen dass das Ergebnis was ich da reingepackt habe funktioniert.
00:28:37: Ich glaube das ist nochmal so ein Unterschied auch warum es sich vielleicht lohnt diesen Weg den wir gegangen sind weiter zu treiben.
00:28:44: Lass mich das mal auf dem Punkt bringen Torben Wenn ich weiß, was ich tue, dann brauche ich keine Halluzination einer vermeintlich künstlichen Intelligenz.
00:28:52: War das das, was du sagen wolltest?
00:28:55: Ja!
00:28:56: Ich wollte es umschreiben aber im Endeffekt trifft es das genauso weil wie gesagt wir haben mathematische Modelle die Algorithmen, die schon seit Jahrzehnten gibt auch neuere und die funktionieren einwandfrei gerade für solche Anwendungsfälle.
00:29:08: Und ihr habt keine Angst oder auch keine Hoffnung dass man irgendwann Im LLM wie bisher eine verbale Rezeptbeschreibung, also Verfahrensrezepteschreibungen macht und dann macht die KI direkt die Schaltung der Anlagenteile.
00:29:25: Da sind zu viele Freiheitsgrade dazwischen oder?
00:29:29: Ich kann mir schon vorstellen dass es da in die Richtung auch Forschung gibt und das ist auch verschiedenste Institute oder Universitäten vielleicht auch machen aber davon leben wir ja auch gerade von neuen Ideen oder von der Forschung und zu schauen, was sind denn die besten Ergebnisse?
00:29:44: Das ist aber weder das wo wir wieder Richtung Grundlagenforschung gehen.
00:29:49: Und die Frage ist ja auch wie haben jetzt schon eine tolle Idee oder auch es gezeigt dass es funktioniert?
00:29:53: können wir das nicht sogar in den Markt mit reinbringen?
00:29:56: natürlich kann vielleicht auch das large language Modul von dem Hersteller x oder y diese Aufgaben irgendwann übernehmen und auch vielleicht sogar effizienter.
00:30:05: Aber da bin ich jetzt persönlich da auch nicht gegen geniegt
00:30:10: oder?
00:30:11: Genau, ich sehe es auch so und was vielleicht auch der Fall ist das halt AI Teilaufgaben übernimmt.
00:30:16: Das Video schon sagt das gerade Thomas die so eine schriftliche von einem manchen verfasste Prozessbeschreibung in ein formales Verfahrensrezept zu überführen da ist natürlich eine super Sache die AI sehr gut kann.
00:30:29: aber auch danach muss gucken welche Schritte man wie durchführt.
00:30:33: aber generell Das sind wir so ein bisschen in der Blick von unserem Lehrschul auch ist, umso besser meine Datenlage ist.
00:30:40: Also formalisiert, sauber schrieben, semantisch angereichert und so besser werden dann die EI-Modelle damit umgehen können.
00:30:47: D.h.,
00:30:48: die Grundlagen müssen trotzdem da sein.
00:30:50: Ich brauche trotzdem eine formale Beschreibung vor meinem Verfahrensritte.
00:30:54: Ich brauch die digitalen Zwillinge im Form der AAS, damit ich irgendwie die Ontologien habe, um irgendwelche Synonyme zu finden aus der verfahrenstechnischen Beschreibungen hin zur der Automasierungstechnik beschreiben, weil die Module ja meistens von Automationen gebaut werden.
00:31:07: Das heißt da steht dann was wie Heizen drin als Funktionalität aber auf chemischer Ebene bzw Verfahrenstechne ist dann vielleicht Enterprise-Change drin oder Erwärmen und diese Sachen müssen ja auch irgendwie alle miteinander gemetcht werden.
00:31:21: und warum immer AI für alles nutzen wenn es auch deterministische mathematische oder sonstige Algorithmen gibt, die das in Binnen von Sekunden für den Bruchteil des Geldes machen?
00:31:33: Und letztendlich muss ja immer solche, immer noch ein Mensch dahinter stehen und überprüfen.
00:31:38: Was denn da auch rauskommt?
00:31:39: Auch wirklich das ist was ich haben möchte!
00:31:42: Also das ist ja schon enorm wichtig.
00:31:45: Jawoll wir reden ja hier mit zwei Hochschulmenschen vielleicht abseits von dem Thema dass wir hatten... ...was habt ihr dann noch sonst an heißen Ideen und Arbeiten über die ihr kurz was erzählen wollt am Institut?
00:32:03: Jetzt bezogen auf den modularen Anlagen, was wir da noch machen wollen.
00:32:07: Da wäre es vor allen Dingen die Erweiterung wie ich eben schon sagte von Linearen auf komplexe Rezeptstrukturen.
00:32:14: Wie kann ich weiterhin die Module besser beschreiben?
00:32:17: Wie kann nicht auch diesen digitalen Zwilling oder Verwaltungsscheife so ein Modul automatisiert erstellen?
00:32:23: Ich habe verschiedene Komponenten, die bringen ihren eigenen digitalen Zwilling mit.
00:32:26: Da haben wir gerade einen Forschungsprojekt am Lauf in die Richtung Wie kann ich aus Komponenten den Modul-Zwilling bauen und dann auch die Anlagenkonfigurationszwilling der danach durchführt?
00:32:36: inklusive Summationsmodelle?
00:32:39: Dann geht es vor allen Dingen auch wie können wir das ganze adaptieren auf andere Bereich?
00:32:43: Wir haben jetzt einmal gezeigt ist dass man mit den Begrifflichkeiten und den Modulen Fluidechnischen Bereich also Chemie, Pharma.
00:32:53: Interessant ist da vor allen Dingen auch wie kann ich das ganze auf der Suche auch falls es da auch Partner gibt gerne melden?
00:32:59: Wie kann ich dass Ganze zum Beispiel nutzen in der Robotik für die automatisierte Demontage?
00:33:03: weil auch da kann das wir genauso funktionieren.
00:33:06: Ich sage, ich mache jetzt zwar nicht die Optimierung direkt welche Konfiguration?
00:33:11: oder doch eigentlich möchte auch in der Konfiguration machen von mehreren Roboterstellen.
00:33:14: Das heißt, ich habe zum Beispiel vorne ein Produkt was reingeht und hab dann mehrere Roboter Zellen, die verschiedene Funktionalitäten anbieten wie welches Kombination um welche Reihenfolge dieser Roboterzellen brauche ich?
00:33:27: In welcher Konfigoration?
00:33:28: um dieses Produkt weil ich gerade vornherein gebe automatisiert zu demontieren damit ich nachher eine höhere Recyclingquote erreichen kann.
00:33:39: All das sind Möglichkeiten und da ist es auch etwas, wo wir sehr viel Potenzial sehen in den nächsten Jahren und wo wir uns jetzt weiterentwickeln wollen.
00:33:45: Das heißt, das war jetzt der Anfang, wir haben's gezeigt aber wir hören nicht auf sondern wollen das Themenbereich inhaltlich weitertreiben als auch Domänen in anderen Bereichen.
00:33:55: Super!
00:33:56: Sehr schön.
00:33:58: Ihr Lieben, damit haben wir das fachliche Thema Erstmal abgeschlossen und ich möchte jetzt glaube das erste Mal im Automation Podcast ein ganz klein bisschen Eigenwerbung machen.
00:34:10: Es gibt ja das Buch MTP Module Type Package in englischer Sprache, die zweite Auflage wird noch in diesem Jahr erscheinen.
00:34:19: also wenn jemand tiefer einsteigen will in das Thema mtp zur Beschreibung der Funktionalität von verfahrenstechnischen Modulen Ich glaube, bestellen kann man das Buch schon.
00:34:33: Wird dieses Jahr noch geliefert?
00:34:35: Kann dann am Weihnachtsbaum liegen!
00:34:37: Aber genug der Werbeeinlage.
00:34:39: Kurz hier übergebe dir.
00:34:41: Vielen Dank Thomas soll ja immer helfen Dinge auch nochmal nachzulesen um sie wirklich zu verstehen.
00:34:47: dem einen oder anderen vor allen Dingen der Nachwachsende Generation ist es sicherlich auch ein guter Einstieg.
00:34:52: Dort Michael ihr habt euch mit einem Thema beschäftigt dass ja schon seit ... langer, langer Zeit in Sommer.
00:35:00: Nämlich Verfahrens- und Grundrezept für alles rund um die Betschernlage gehört.
00:35:05: Die ISA-Achtendachtzig war mal ein ganz großer Einstieg... ... als Thomas und ich noch junge Ingenieure waren und gerade so im Berufsleben eingestiegen sind!
00:35:14: Was hat euch angetrieben, euch mit dem Thema zu beschäftigen?
00:35:17: Was motiviert euch...?
00:35:19: Und nicht alles auf die aktuelle Hypekarte AI zu
00:35:23: setzen?!
00:35:25: Wieso
00:35:25: sagen!?
00:35:26: Ich glaube das Thema war.... Also wir generell immer schon Fokus auf hatten, auf Daten, Datenqualität und den Umgang mit Daten.
00:35:35: Was kann ich mit dem Daten machen?
00:35:37: Was kann sich aus Daten herausziehen?
00:35:38: Und wie kann ich die sinnvoll nutzen und das Ganze auch in meinem basierenden Standort?
00:35:43: Dann ist damals, ich würde sagen jetzt so fünf, sechs Jahren halt die Idee gewachsen eigentlich müsste es noch irgendwie machbar sein, das hinzukriegen.
00:35:51: Da haben wir es ein bisschen gepitched bei verschiedenen Projektpart und alle sagten, ja das haben die Kollegen schon immer wieder versucht.
00:35:58: Das wird nicht
00:35:58: klappen!
00:35:59: Und dann haben wir gesagt okay was brauchen wir eigentlich?
00:36:01: Dann entschieden wir warum noch einfach diesen Workflow mal grob auf und fangen an, das schrittweite durchzuführen.
00:36:06: Das war bei uns eine Gemeinschaftsaktion von mehreren Doktoranden, die das über die letzten fünf Jahre entwickelt haben und ich bin unfassbar stolz dass wir wirklich das hingekriegt haben diese Prozesskette wo diesen workflow einmal durchgängig zu zeigen, dass es funktioniert natürlich hat Probleme, aber daran arbeiten wir auch.
00:36:24: Und ich möchte es eigentlich hinkriegen dass wir wegkommen von diesen ganzen manuellen Tätigkeiten wo's nicht notwendig ist und mit Hilfe von sinnvoll strukturierten nutzbaren Daten das dann auch entsprechend zu machen und das ganze im besten Fall immer deterministisch.
00:36:40: Wir machen auch sehr viel mit AI gar keine Frage.
00:36:42: Ich bin aber trotzdem ein Freund von Nimm nicht die AI für alles.
00:36:46: Das ist das Gleiche wie zu Hause, ich nehme auch nicht den Hammer um die Spielmaschine aufzumachen.
00:36:50: Könnte ich?
00:36:51: Mache ich aber nicht!
00:36:52: Da nehme ich immer noch gerne meine Hand und das gleiche sehe ich hier halt auch.
00:36:55: AI kann sich vieles nutzen, aber bei manchen Sachen kann ich auch einfach bestehende Algorithmen, deterministischen Modelle nehmen, die mir mein Ergebnis sofort liefern.
00:37:05: Und zwar in Bruchteilen einer Sekunde, in einer Qualität... atemberaubend ist es vielleicht zu eil und das ist halt glaube ich der punkt was mich auch motiviert auch bei uns am näherstuhl in der forschung weiterzubeleben in diesem themenbereich, um zu sagen was ist noch möglich.
00:37:21: Und zu welchem grad können wir das ganze treiben und wo auch dann interessanterweise Wo fängt das zusammenspiel an zwischen ei und den modellen die wir haben?
00:37:31: Wo können sie ersetzen?
00:37:32: aber oder wo Ist eine Kombination interessant.
00:37:35: Was wir auch schon gemacht haben ist, dass wir sagen, wir lassen mit einem Large Language Model zum Beispiel eine Anlagenkonfiguration ermitteln und machen dahinter die Verifikation oder Validierung ob diese Anlagen-Konfiguration funktioniert mit dem dynamistischen Modell quasi und prüfen dann nochmal nach der aber nur noch wenig Konfiguration durchprüft.
00:37:54: All das sind Möglichkeiten wie das Zusammenspiel von beiden Arten der Methodik klappen kann in Zukunft.
00:38:03: Ja, für mich war die Motivation... Ich fand immer in dem Bereich, indem wir uns hier mit Informations- und Automatisierungssystemen beschäftigen.
00:38:12: Wissen spannend!
00:38:12: Also wie kann ich jetzt von dem was passieren soll zu dem Weg kommen?
00:38:16: Und das möglichst automatisiert.
00:38:19: also gerade als Dorm hatte auch den demografischen wandeln nochmal angesprochen und da war für mich so die Motivertion ja okay was passiert dann wenn wir jetzt hier ganz viel Fachwissen haben Und wir wissen zum Beispiel, wie wir die ganzen Produkte herstellen sollen.
00:38:31: Aber wie kriege ich es dann ohne manuelle Zuhilfenahme hin das automatisiert herzustellen?
00:38:37: Und gerade das war auch so ein großer Punkt der mich immer wieder angetrieben habe Wie kann ich denn von dem was zu dem wie kommen und dass automatisiert?
00:38:45: und deswegen hatte ich mich am Anfang auch sehr viel mit wissensbasierten Systemen beschäftigt also undologien und Algorithmen und alles was dazu gehörte.
00:38:56: Das war so eigentlich dann ein Ausschlaggehender Punkt und der andere war da natürlich auch noch, dadurch dass wir die Module bei uns am Lehrschule haben.
00:39:03: Und auch die praktische Erfahrung mit den ganzen SPSen und ähnlichen Dass wir es halt ausführen können und zeigen können und da bewegt sich was.
00:39:09: also Es ist dann wirklich von diesem Was möchte ich herstellen?
00:39:13: zu okay?
00:39:14: Ich kann wirklich das an der Anlage mal ausprobieren und ausfühlen und Es hat mich natürlich dann sehr angetrieben in dem Sinne die komplette Kette einmal durchzuzeigen.
00:39:23: das funktioniert
00:39:25: Ja, so entsteht Fortschritt.
00:39:26: Wenn man Möglichkeiten sieht und dann eben auch dran bleibt da was zu machen.
00:39:32: Danke euch beiden!
00:39:34: Eine Frage die wir eigentlich immer stellen wenn eine gute Fee drei Wünsche euch versprechen würde... Was würdet ihr denn für die Rezepterstellung?
00:39:47: Für MTP, für AHS oder auch für die chemische Prozessindustrie so anwünschen haben Und natürlich auch fürs Institut.
00:39:59: Bei mir wäre es, also
00:40:00: wir haben jetzt
00:40:01: schon gezeigt dass das funktioniert aber natürlich auch viel sage ich mal mit sehr viel manuellem Aufwand in dem Sinne dass ist halt wie kann man das dann überhaupt ermöglichen?
00:40:13: und da würde ich mir persönlich wünschen dass wir mehr einheitliche offene verfügbare semanche Beschreibung haben also diese ganzen Funktionalitäten die wir eben beschrieben haben wie zum Beispiel das Backen erwärmen halten und ähnlichen dass man sich da auch mal zusammensetzt und das vielleicht in standardisierte oder in die standardisierten Gremien mit einbringt.
00:40:37: Und wie dann natürlich aber auch später diese ganzen Werkzeuge, die wir jetzt mal erprobt haben, auch genutzt werden können also weiterentwickelt können von den Herstellern, also dass auch da mehr Referenzbeispiele dann entwickelt werden, auch Kooperationen mit anderen Hochschulen und Industriemen.
00:40:52: Also das finde ich schön.
00:40:54: wenn es in diese Richtung dann weitergehen
00:40:55: würde Ja, was finde ich mir?
00:40:58: Ich würde sagen einmal auf jeden Fall das Standards auch umgesetzt über das Standards in Zukunft weiterhin so entwickelt werden sollen dass sie sofort in die industriellen Nutzung also quasi am lebenden Standard entwickelt wird.
00:41:13: Das heißt, ich habe immer eine Referenzimplementierung dazu und arbeite quasi im Standard Mit der Implementierung nicht.
00:41:20: Ich mache quasi nur Papierarbeit und erst danach gucke ich und hoffe, dass es dann in die Umsetzung kommt.
00:41:26: das ist so die erste Punkt und der zweite auch so ein bisschen da reingeht glaube ich Man, dass ich mir wünschen würde, dass es in Zukunft auch weiterhin so geht.
00:41:36: Das Standard ihren Bereich vorher festlegen und auch in diesem Bereich bleiben.
00:41:40: Und nicht das Standards immer versuchen alles noch mögliche was noch erdenklich möglich ist.
00:41:44: also diese sogenannte Eier legende wollen mich sagen.
00:41:46: Ich glaube jeder kennt sie, dass man doch sehr gerne dahintendiert in einer Standardentwicklung.
00:41:52: Das könnten wir noch machen.
00:41:53: Dann wird der Standard immer weiter aufgeweicht und erfüllt dann eigentlich gar nicht mehr das, wofür geschaffen worden ist.
00:42:00: Und das würde ich mir wünschen wenn wir das schaffen in den Gremien konsequent auch umzusetzen und dann zu sagen, hier ist die Grenze.
00:42:09: Das gehört nicht mehr zu unserem Standard.
00:42:11: Hier hören wir auf!
00:42:12: Ich glaube diese Entscheidung ist schwer zu treffen an manchen Stellen aber ich hoffe dass wir da mehr Mut haben und lieber wir haben ein zwei drei Standards mehr aber zeigen dann wie sie sauber ineinandergreifen wie wir es jetzt zum Beispiel gezeigt haben mit mtp und aas anstatt zu sagen weil wir könnten ja alle Informationen aus der AAS jetzt mit mtt packen bringt nichts.
00:42:30: wie kurz schon sagte doppelte Haltung für alle.
00:42:33: Ich habe gerade einen Anruf von der Fee gekriegt, die hat gesagt das Thema Standards entwickeln.
00:42:38: Für Verfahrenstechnische Apparate solltet ihr mal bei der IDTA ein Antrag für entsprechende Teilmodelle stellen.
00:42:48: denn denke wenn man damit im Konsortium kommt und sagt wir wollen definieren was ist Heizen wie beschreiben wir das allgemein?
00:42:58: Das könnte gut ein Teilmodell Industrie, Digital Twin-Association sein.
00:43:03: Meinte die Fee ob das stimmt weiß ich nicht.
00:43:05: Das müsste jetzt noch nachgeprüft werden.
00:43:08: Ja habt ihr sonst noch Themen?
00:43:10: Die wir nicht angesprochen haben, die ihr noch unbedingt loswerden wolltet.
00:43:16: Ich stehe jetzt nicht direkt, wie gesagt.
00:43:18: Ich freue mich wenn ich ein oder anderen auf der Namor Hauptsitzung sehen kann.
00:43:22: von den Zuhörern kommt gerne vorbei schaut euch das Ganze in live an.
00:43:26: man hört immer gerne und auf Powerpoint sieht auch alles toll aus.
00:43:29: wir werden aber zeigen wie es wirklich funktioniert und auch da gibt's dann noch mehr Informationen.
00:43:34: deswegen kommt gerne vorbei aber auch sonst falls ihr nicht zur Name bekommt Falls ihr Interesse habt, schreibt uns gerne an.
00:43:41: Wir sind immer offen und ihr könnt ihr Zeit vorbeikommen.
00:43:44: Wir machen Meeting aus.
00:43:46: Wir zeigen euch das Ganze und schauen auch wo vielleicht Kooperationen sind.
00:43:49: Da würde ich mich sehr darüber freuen!
00:43:51: Vielleicht ein letzter Punkt den ich gerne noch ansprechen würde oder einen Schwerpunkt, den ich jetzt leider nicht so erwähnen konnte ist gerade bei dem Verfahrensrezeptas sehr die Anforderungsseite.
00:44:04: die sollte relativ explizit sein, weil wir können nicht fehlende Anforderungen wegautomatisieren.
00:44:11: Also wird beispielsweise eine unerwartete oder unerwünschte Rückführung im ausfibrieren Rezept gefordert kann das zu gewisser Weise zulässig formal zuwillessigweise ein anlang Konfiguration führen, die wir aber eigentlich gar nicht haben wollen.
00:44:30: deswegen meine Pell gerade Also jetzt nicht nur in unserem Ansatz Anforderungen bitte so speziell oder spezifisch machen, wie man sie ja dann auch gerne braucht oder
00:44:40: benötigt.
00:44:42: Das war doch nicht am Ende eine Aufforderung für ordentliche Prozesse im Sinne von Ablaufqualität?
00:44:49: Ein wenig vielleicht schon...
00:44:50: Doch!
00:44:51: Ihr zwei damit sind wir am Ende unserer heutigen Folge angelangt.
00:44:55: Welche drei Schlüsselbotschaften möchtet ihr denn unseren Hörerinnen und Hören zum Schluss mit auf den Weg geben?
00:45:00: Ich würde sagen, die Splisselbotschaft eins ist glaube ich klar.
00:45:03: AHS und MTP ergänzen sich hervorragend.
00:45:07: Die AHS bestreibt semantig was ein Modul leisten kann und das MTP liefert dann halt die standardisierte Schnittstelle für die Ausführung.
00:45:14: Als Zweites haben wir den vollständigen Weg einmal gezeigt.
00:45:17: also es geht vom Verfahrensrezept zu den passenden Anlagenkonfigurationen, die wir auch geprüft haben.
00:45:23: Also wirklich ob die nachvollziehbar beziehungsweise ob's realisierbar ist können daraus natürlich noch das Grundrezept erstellen Und das Ganze dann natürlich auch mit unseren Mulan-Anlagen ausführen.
00:45:36: Ja, da haben wir noch drei, ne?
00:45:38: Dann nehmen wir noch ein drittes vielleicht ... Das Konzept was wir jetzt entwickelt haben eröffnet das Potenzial halt über diesen Demonstrat hinaus.
00:45:46: Ich hatte schon angesprochen dass wir in andere Domänen reingehen können.
00:45:50: Wir können versuchen das zu adaptieren und zu nutzbar zu machen.
00:45:53: Natürlich Voraussetzung immer!
00:45:55: Wir brauchen vollständige Datenmodelle Interoperable Standards Prüfung so komplexer Prozesse.
00:46:03: Vielen Dank, Michael und Tom!
00:46:04: Schön, dass ihr heute bei uns wart.
00:46:07: Vielen dank für die Ahnung.
00:46:09: Genau vielen Dank bis zum nächsten Mal.
Neuer Kommentar