Politik & Innovation
Shownotes
Mit Thomas Sattelberger besprechen Thomas Tauchnitz und Kurt D. Bettenhausen die Wechselwirkungen von Politik & Innovation und welchen Einfluss diese Rahmenbedingungen auf die Automation haben.
Thomas Sattelberger beschreibt vor dem Hintergrund seiner langjährigen Erfahrungen mit „klarer Kante“ und formuliert gewohnt pointiert. Viel Spaß!
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00:00:00: Herzlich willkommen, Thomas Sattelberger.
00:00:03: Ich habe dich erst malig im November Jahrzehnte auf dem VDE-Kongress in Leipzig bei deinem Vortrag kennengelernt.
00:00:11: Bei mir ist schon damals in Erinnerung geblieben, dass du Probleme klar und direkt ansprichst.
00:00:16: Und deswegen bitte ich dich als erstes Mal damit unsere Hörerinnen und Hörern das auch einordnen können, dich kurz vorzustellen.
00:00:24: Also, Thomas Gattlberger verheiratet mit einem Mann zwei Hunde.
00:00:33: Ich war vierzig Jahre in der Wirtschaft, allerdings nicht so wie man normal in der Wissenschaft ist sondern ich war immer in Konzernen die in der Sanierung waren also die Lufthansa in der Privatisierung, die Conti in der Schuldenkrise, die Telekom Kundenkrise und Investorenkrise.
00:01:05: Und habe immer mitgeholfen, dass dieses Unternehmen dann pflüge geworden ist.
00:01:13: für die nächste Evolutionsphase war fast fünfzehn Jahre im Vorstand und bin dann im zarten Alter von sechsundsechzig in die Politik gegangen Und habe dort zweimal in harten Kampf die Bundestagswahl gewonnen für die FDP.
00:01:46: Also eine Listenwahl waren dann auch Stichwahlen, Quereinsteiger sind ja in der Politik nicht gefragt die tun ja anderen, die Futterdröge wegnehmen und bin eigentlich jetzt nicht privat je.
00:02:07: Ich bin zwanzig-zweiundzwanzig von Amt und Mandat zurückgetreten.
00:02:11: ich war ja am Schluss Staatssekretär für die Forschung sondern ich bin nach wie vor politisch extrem aktiv.
00:02:22: wir bauen gerade einen politischen Verein auf die Economisten, weil die Wirtschaft wieder eine Stimme braucht aus der Wirtschaft und für die Wirtschaft.
00:02:35: Ob das mal ne Partei wird?
00:02:37: Das weiß ich nicht!
00:02:39: Da steht in den Sternen... Und dann bin ich natürlich intensiver Investor in Start-ups und ja, Herausgeber Ko-Herausgeber von Weiterdenken im Kohlhammer Verlag.
00:02:58: Das ist ein liberalkonservatives Quarterly, wo ich dann auch selber Beiträge
00:03:05: schreibe.".
00:03:06: Ja!
00:03:07: Damit soll es sein.
00:03:10: Danke Thomas das zeigt dass du Krisen gestellt bist und politischen Blick hast und das ist genau gut für unser Thema heute Politik und Innovation.
00:03:22: Deutschland steckt wirtschaftlich in einer schwierigen Phase.
00:03:26: Ist unser eigentliches Problem die fehlende Innovation oder eine Politik, die die Innovation zu stark ausbremst?
00:03:35: Man muss ehrlich sagen beides.
00:03:38: auf der einen Seite des Thema fehlender Innovation.
00:03:44: das hat natürlich mit der Unternehmermentalität zu tun in diesem Lande.
00:03:51: Die junge Generation hat ja keine Krise mehr erlebt.
00:03:56: Auch die junge Führungsgeneration ist eigentlich relativ schlecht gerüstet für die heutige Situation und müsste nicht nur Effizienz, sondern auch das Thema Innovation treiben.
00:04:16: Uns fehlen die Ökosysteme der Innovation.
00:04:21: Wir haben ja im Unterschied zu Großbritannien, die um Deep Tech herum Cambridge, Oxford, Southampton Manchester im Grunde intensive Innovations-Ökosystem aufgebaut haben.
00:04:42: Die gibt es bei uns nicht und... Natürlich, es ist auch die Politik, die die Innovation bremst.
00:04:54: Ich finde ... Die Subventionierungspraxis führt fast dazu dass ein Koalcoholismus entstanden ist zwischen Wirtschaft und Staat oder öffentlicher Verwaltung oder Exekutive.
00:05:18: die Fokussierung, dass Frauenhofer im Grunde die Forschung macht führt dazu das immer weniger auch mittelständische Unternehmen Produktneuheiten auf den Markt bringen.
00:05:39: Das hat das ZDW an der Uni Mannheim trefflich geschildert.
00:05:46: Der Einbruch über die letzten sechs, sieben Jahre ist ja fast vierzig Prozent.
00:05:55: Und der Staat... Ich will jetzt gar nicht über das Hohe Lied der Bürokratie singen aber das ist natürlich lähmend und ich habe das ja selber im Forschungsministerium erlebt.
00:06:14: mit welcher Inkompetenz eigentlich kluge Fachleute aus dem Ministerium, aber in Kompetenz durch die Strukturen.
00:06:28: Die fast wie Gefängnisse sind so dass sie immer nur ihr Silo im Blick haben Wie die im Grunde inkompetent eigentlich das Geschäft der Wirtschaft betreiben auf dem Feld der Innovation.
00:06:44: Also ich bin da sehr
00:06:45: unglücklich.".
00:06:47: Thomas, danke für die klare Bestandsaufnahme!
00:06:50: Jetzt sind wir ja in einem Punkt wirklich immer große Klasse im Darüber reden – wer reden über Digitalisierung?
00:06:57: Wer reden über KI und Industrie?
00:07:01: Warum gelingt es denn uns in Deutschland trotzdem so selten oder fast
00:07:06: nicht?!
00:07:07: aus der Forschung und Technologie international erfolgreiches skalierende Unternehmen zu machen.
00:07:15: Also erstens, eine ETH Zürich hat fast so viele Ausgründungen wie die vier großen Forschungseinrichtungen Frauenhofer Max Blank Leibniz und Helmholtz zusammen.
00:07:36: Die Forscher-Mentalität Die Forschungsorganisationsausrichtung ist gar nicht auf Skalierung ausgerichtet und auf Ausgründungen.
00:07:53: Und dann natürlich mindestens zwei Drittel aller exist geförderten Startups machen ihren Exit in den USA, weil wir eine extreme Problematik haben in der Aktivierung von privatem Kapital.
00:08:17: Dass das ja in Hülle und Fülle vorhanden ist, aber dass sozusagen geknebelt wird in diesem Lande, dass nicht geschätzt wird die Milliardäre werden an den Pranger gestellt.
00:08:44: Also insofern sind das zwei Sachen der fachmännisch ausgedrückt, der Pfanne ist zu eng also dass Biotop An Ausgründungen und zum zweiten In der Spätphasenfinanzierung gelingt es uns nicht Kapital egal ob inländisches oder ausländische Kapital zu aktivieren für die Diskalierung in diesem Land?
00:09:15: Ja, das ist ein guter Erklärung und auch ein gewisser Ansatz.
00:09:22: Thomas ist die deutsche Politik überhaupt noch in der Lage technologischer Entwicklungen wie KI, Robotik, autonomes System schnell genug zu verstehen sinnvoll zu reagieren.
00:09:36: Du hast ja gesagt, es gibt kluge Fachleute in den Ministerien aber lähmend zielos kann die Politik das brechen?
00:09:46: Also Politik besteht ja aus Judikative, Exekutive und Legislative.
00:09:57: Die Professionale ist ungebrochen.
00:10:06: Also um hier mal mit Fakten aufzuwarten, Science Files hat leider nur die grüne Bundestagsfraktion in der zwanzigsten Legislatur untersucht.
00:10:18: Weil natürlich in den anderen Parteien ähnliche Entwicklungen da sind davon haben.
00:10:25: Vierundachtzig Prozent der Abgeordneten der Zwanzigste Legislatur der Grünen haben nie den ersten Arbeitsmarkt angeschaut Beziehungsweise erlebt oder erfahren, und achtundachzig Prozent sind Kultur- und Sozialwissenschaftler.
00:10:44: Also nichts dagegen aber die extreme Klumpenbildung oder Plasenbildung.
00:10:52: das ist natürlich die Deprofessionalisierung des Parlaments.
00:10:59: Ich würde mal sagen dass Riesenhuber Der letzte Forschungsminister war der wirklich etwas von Forschung und Transfer verstanden hat.
00:11:15: Alle anderen Ministerinnen und Minister, es waren ja dann überwiegend Ministerinnen haben sich als Bildungsminister definiert Und nicht mehr als Forschungsminister, weil sie davon keine Ahnung hatten.
00:11:38: Das heißt also auch nicht nur die Legislative sondern auch die Exekutive und ich sage das leider auch über meine eigene Ministerin.
00:11:49: Ich habe dir immer wieder gesagt bitte du bist nicht die Bildungsministerin Du bist die Forschungsministerin Ja, aber wer nicht hören will muss fühlen.
00:12:04: Also ich glaube nicht dass Politik auch nur Sachverständig ist in der Technologiebewertung.
00:12:17: Ich würde das wirklich unabhängigen Experten überlassen und der Wirtschaft.
00:12:31: Ansatz, der an vielen Orten vorhanden in der Wirtschaft ja immer wieder propagiert wird.
00:12:37: Gleichzeitig sehen wir nicht nur national sondern auch europaweit ein zunehmendes Maß von Mehrheiten gedriebenen Regulierungen also Regulierung die teilweise schon Fälle abklopfen die noch gar nicht existieren oder noch nicht mal ansatzweise Piloten oder Prototypen implementiert werden.
00:13:01: Deswegen die Frage, brauchen wir weniger Regulierung?
00:13:06: Brauchen wir eine andere Regulierung, die Innovation nicht verhindert sondern ermöglicht?
00:13:12: Oder gibt es vielleicht sogar noch einen dritten Weg?
00:13:15: Wir brauchen beides Denn natürlich ist Regulieren die Waffe der Verlierer Immer wenn man in der Defensive ist und selber nichts kann Und nix baut, schreit man nach Regulierung.
00:13:36: Ich sehe mit großer Sorge dass inzwischen auch die deutschen Automobilunternehmen und die Zulieferer-Unternehmen auch in diese Falle laufen.
00:13:50: Und ich hoffe nur das der Maschinenbau und die Prozessindustrie, die Automatisierungsbranche nicht diesen Weg gehen.
00:14:05: Wir brauchen nicht Regulierung Angst getrieben, da brauchen wir mit Sicherheit weniger Regulierungen denn das ist eine Verlierer-Mentalität und wir brauchen eine andere Regulierungsregulierung gerade im angelsächsischen Bereich, wie dort nicht ex ante reguliert wird.
00:14:36: Also dass man gar nichts gebaut hat und nix auf die Beine stellt sondern expost!
00:14:45: Und das scheint mir ein kluger Weg zu sein, dass man zuerst Erfahrungen sammelt mit neuen Technologien Bevor man sie versucht einzuzämen, denn man weiß ja gar nicht.
00:15:01: Ich meine der EI-Akt der EU ist in Teilen schon obsolet.
00:15:14: Weil die technologische Entwicklung so rasant ist dass es eigentlich klug ist immer wieder portioniert Ex-Post zu regulieren.
00:15:28: Also klare Aussage, weniger Regulierung und andere Regulierungen.
00:15:38: Ja danke schön
00:15:38: Thomas!
00:15:41: Ein Blick in die Weltsituation Die USA dominieren ja bei künstlicher Intelligenz und den Plattformen China dominiert bei vielen Zukunftstechnologien in der Produktion vor allem.
00:15:58: Wo sollte Europa bewusst aufholen und wo sollten wir akzeptieren, dass wir auch nicht überall gewinnen können?
00:16:06: Also ich glaube die erste Erkenntnis muss sein das man nicht politische Phrasendritte strischt über über das Thema Souveränität.
00:16:18: Wir sind in manchen Technologien schon so weit abgehängt Dass wir wirklich nur noch verlängerte Werkbank sind sondern ist Bedarf einer nüchternen Analyse.
00:16:32: Wo können wir den Anschluss an die Spitzengruppe möglicherweise erreichen noch?
00:16:43: Zweitens, wo geht das eigentlich nur mit Technologiepartnerschaften, wo wir möglicherweise auch Junior-Partner sind?
00:16:56: Und das dritte, wahrscheinlich die Frage wo werden wir verlängerte Werkbank?
00:17:06: und das vierte.
00:17:09: Wo sollten wir uns gar nicht mehr bemühen?
00:17:13: Also ich wage mich da nicht raus aber ich kann nur als passabel erfolgreicher Manager der in vierzig Jahren sagen, das müssen Fachleute sauber beurteilen.
00:17:32: Denn das Geld ist ja nicht unbegrenzt und wir können es uns gar nicht leisten auf so vielen Feldern im Grunde die Multimilliarden zu investieren, die anderen Nationen weil sie Ein Spielbein haben, ein KI-Spielbein oder einen Raumfahrtsspielbeinen.
00:18:01: Oder ein Bioteckspielbein und wir haben ja alles aus dem Land getrieben oder nicht gemacht.
00:18:08: aber damit haben wir uns den Zugang zu neuen Wertschöpfungsquellen.
00:18:13: im Grunde den haben wir verspielt.
00:18:17: also im Kern ist es mir wichtig dass neutrale Experten und bitteschön keine Lobbyisten.
00:18:27: Neutrale Experten im Grunde, da gibt es übrigens in diesem Lande einige davon dass die technologisch im Grund einen Entwurf machen der mindestens von Let loose bis bis rein in Stay In The Race, die da klare Empfehlungen machen.
00:18:58: Die mögen sich auch irren aber möglicherweise sind Technologien eigentlich nur durch das Leapfrogging also die übernächste Technologie was immer die dann sei.
00:19:16: Und die Frau Professorin Berczyk hat ja zumindest im Bereich der Kernfusion benannt, dass wir da noch Passabel mitspielen können.
00:19:35: Also beim Leapfrogging, beim Thema autonome Robotics Da sind wir im Grunde schon dran, unseren Wettbewerbsvorteil zu verlieren.
00:19:48: Also wir müssen nicht nur an bestehende Technologien denken sondern auch an künftige die sich nur ganz schwach am Horizont abzeichnen.
00:20:00: Du hast das ist eine sehr gute Überleitung.
00:20:03: um nochmal zum Punkt zurückzukommen den wir vorhin schon angeschnitten haben nämlich die Forschungs- und Innovationsförderung Was muss ich denn da, neben dieser neutralen Beurteilung und Beobachtungen und dem größeren Horizont ändern?
00:20:18: Damit aus deutschen Forschungsergebnissen gute Leute haben wir im Land.
00:20:22: Sehr gute Leute die auch international abgeworben werden!
00:20:27: Das ist ein Thema in unserer USA-Folge, die wir mit Ralf Neuneier gemacht haben.
00:20:34: Da kommt trotzdem keine Skalierenden und skalierbaren Unternehmen- und Weltmarktführer raus.
00:20:41: Was müssen wir konkret ändern in der Förderung?
00:20:46: Also, wir müssen die Zahl der Universitäten, die richtig Research machen signifikant einengen – und dort die starken Stärken!
00:21:05: Wir sind ja stolz darauf, dass wir das jetzt sogar die Hochschulen für angewandte Wissenschaften Forschung machen.
00:21:13: Also ich glaube, wir sind in einer so kritischen Situation, daß wir jetzt auch blutige Entscheidungen treffen müssen und d.h.
00:21:25: Fokussierung auf Spitzenuniversitäten.
00:21:29: Das wäre das eine... Diebtech-Universitäten, wie das die TU München und die RWTH Aachen und in Teilen die TU Berlin sind.
00:21:48: Dann zum zweiten müssen wir aufhören federativ das Geld an alle Bundesländer zu verteilen sondern wir müssen im Grunde Föderalismus hin und föderalismus her.
00:22:06: Die Krise frisst sich ja immer stärker in dieses Land, wir müssen im Grunde die Cluster stärken, die stark sind!
00:22:20: Und da hat der Osten vielleicht weniger aber Braunkohle Reviere zu substituieren durch Deep Tech.
00:22:30: Das war schon im Ruhrgebiet ein Fiasco.
00:22:39: Also bei der Steinkohle.
00:22:43: Wir müssen im Grunde unser Geld, unsere Ressourcen priorisieren auf die Tech-Universitäten und auf bestimmte Regionen, jener Ostwestfalenlippe, die Akustik in Oldenburg.
00:23:08: Die Medizintechnik in Tuttlingen.
00:23:12: Die Feindmechanik im Schwarzwald das Kunststoff und Kautschukwelli um Hannover.
00:23:21: also wir müssen im Grunde Deep Tech Sonderwirtschaftszonen bauen und nicht quasi das Füllhorn über alle ausbreiten.
00:23:37: Die starken stärken, und das führt dazu dass das Wachstum über andere Dienstleistungsfälle natürlich in andere Regionen überschmackt.
00:23:54: aber das ist übrigens Standard in der Innovationswissenschaft, aber wir tun im Grunde sträflich das vernachlässigen.
00:24:07: Ein Bereich wo wir denke ich stark sind ist die deutsche Industrie im Bereich Automatisierung.
00:24:15: Da haben wir eine Stärke.
00:24:17: Sind wir in dem Bereich noch innovationsfähig genug oder verteidigen wir da letztlich als Anhängsel des noch starken Maschinenbaus wieder Geschäftsmodelle, die nicht zukunftsfähig sind.
00:24:33: Also ich bin ja Vorsitzender des Vereins New Automation in denen die Peppal und Fuchsen, die Weidmüllers, die Phoenix-Kontakt, die Endres und Hauser aber auch kleinere mittelständische Unternehmen Mitglied sind.
00:24:55: Und ich bin sehr oft eigentlich bei denen und ich glaube, ein Teil führt einen Verteidigungskampf gegen die Koreaner und die Chinesen aber ein anderer Teil ist wirklich nicht im Verteiligungsmodus sondern in Innovationsmodus.
00:25:29: Also ich glaube, mein Instinkt sagt mir der größere Teil ist im Innovationsmodus.
00:25:41: Also ich würde gerade weil die Automatisierungsbranche Maschinenbau Elektrotechnik und KI oder Informationstechnologie verknüpfen muss zwangsweise in ihren Geschäftsmodellen, dass diese Branche auch hoch geeignet ist.
00:26:17: In all dem Thema das Industrial or Physical KI heißt Also in der Verbindung von KI und Maschine.
00:26:35: Und das machen wirklich nicht wenige dieser Automatisierer schon recht gut, also da sehe ich wirklich einen Kern des künftigen Deutschlands dass nach dem Tal der Tränen wirklich stabil und sicher darstellt.
00:26:59: Thomas, jetzt haben wir viel darüber gesprochen wie Politik auf Industrie, KI, Automatisierung, Innovationen einwirkt.
00:27:09: Lass uns das mal rumdrehen!
00:27:12: Was werden denn politische Konsequenzen der KI Revolution sein wenn Automatisierungen, autonome Systeme nicht mehr nur einfache Tätigkeit ersetzen?
00:27:22: Tätigkeiten ersetzen, sondern das was wir auch zunehmend alle miteinander wahrnehmen hochqualifizierte Arbeiten und sogar Management Aufgaben intensiv verändern.
00:27:33: Also ich freue mich drüber!
00:27:37: Der Mittelbau in großen Konzernen ist opulent und das erlebt ja gerade Volkswagen im Exzess dieser diese No-Chops So nenne ich sie häufig, oder diese Overheads.
00:28:02: Ich prognostiziere ein Ende des generalistischen Managements und eine Renaissance des funktionalen Managements also der Experten und zwar in flacheren Hierarchien.
00:28:18: Also das ist ne Entwicklung der künstlichen Intelligenz, die ich übrigens auch schon wissenschaftlich erwiesen ist.
00:28:30: Da gibt es Studien von Stanford und von einer deutschen Universität der ESMT das die KI generalistische Management Aufgaben ersetzen kann.
00:28:45: ein zweites positives Es wird eine Renaissance des Handwerks geben Und das finde ich auch gut, weil wir haben eine Überproduktion an Akademikern und jetzt rede ich schon über die Geistes- und Sozialwissenschaftler.
00:29:13: Die dann keine KI verstehen!
00:29:17: Ich berate ja einige junge Menschen mit diesem Studiumshintergrund beim Wechsel in den Arbeitsmarkt.
00:29:27: Übrigens auch den europäischen und das wird immer, immer schwieriger.
00:29:35: also diese Renaissance des Handwerks oder des Prototypings, des Bauens Das ist eine Schlüssel thematik.
00:29:48: und nicht dass managen und koordinieren da kann die KI besser sondern das bauen.
00:29:55: Übrigens, so wie Wama von Siemens als seine Firma Siemens und Halske schon tausende Mitarbeiter hatte.
00:30:08: Da hat er zusammen mit seinen Ingenieuren – ich glaube, er war dann schon forty-fünf oder fünftig Jahre alt – hat der Patente entwickelt!
00:30:19: Also das wird Führung der Zukunft.
00:30:26: oder wie ein Elon Musk in seinen guten Zeiten, als der mit seinen Ingenieuren im Schlafsack in den Fabriken übernachtet hat um Produktionsstörungen zu beheben.
00:30:42: Also Hands-on Führung!
00:30:46: Das wird eine Zukunft werden und natürlich eine Renaissance der dualen Berufsausbildung die dann allerdings auch sich modernisieren muss.
00:30:57: Also da ist die Schweizer Berufsausbildung meilenweit besser als die deutsche Berufsausbildung, von der man ja immer gesagt hat sie sei das Exportmodell.
00:31:11: aber außer deutschen Firmen im Ausland hat es ja keiner kaufen wollen.
00:31:17: also hier muss eine Radikalreform der beruflichen Bildung her und damit im Grunde ganz neue Entwicklungspade für junge Menschen.
00:31:31: Und ein Dachdeckermeister, der das Dach mit Drohnen inspeziert braucht eine duale Ausbildung als Dach-Deckermeister Azubi die auch mit Drohnentechnik zu tun haben also wo im Grunde breite Berufsfelder und nicht enge Berufe.
00:31:58: Und jetzt kommen wir wahrscheinlich zu einem schwierigen Thema, weil es nicht nur gute Seiten gibt also dass das generalistische Management dem Ende geht und dass die Handwerksberufe eine Renaissance erleben.
00:32:17: Wir werden natürlich einen Skillshift erleben ohne Ende.
00:32:26: Da hilft uns die Demografie ein bisschen, weil wir ja im Grunde nicht genügend qualifizierte Zuwanderung haben – die Expatrie jetzt, die renken uns ja als Schlusslicht der begehrenswerten Länder.
00:32:44: Aber da habe ich so meine Sorge bei der Weiterbildungsbereitschaft Gerade ältere Arbeitnehmer.
00:32:58: Und die sinkt ja dramatisch ab, wenn du fünft und vierzig-fünfzig geworden bist.
00:33:08: Ob unser Land diesen Skillshift bewältigen musste?
00:33:14: Ich meine ich habe das als Arbeitsdirektor und Personalvorstand der Telekom hab' ich ja miterlebt was es hieß Glasfasermonteure und All-IP-Monteure zu haben.
00:33:32: Und die alten Kupfermonteure, die nicht mehr umlernen wollten oder konnten in den Ruhestand in den Vorgezogenen zu schicken.
00:33:44: Also das waren Zehntausende!
00:33:47: Die meinen Vorgänger Damals, denn die Telekommunikation hatte ja sehr früh Transformationsprozesse und Skillshift-Prozesse.
00:34:03: Aber da waren viele nicht im Stande!
00:34:10: Und die Kostenbelastung geht dann bei so einem großen Konzern in die Multimilliarden für die vorgezogene für den vorgezogenen Ruhestand.
00:34:26: Für die, die nicht können oder nicht wollen.
00:34:31: Also das da habe ich meine Sorge.
00:34:35: Übrigens hab' ich auch meine Sorgung ob wir schnell genug unsere Bildungssysteme auf dem technologischen Wandel anpassen.
00:34:48: Denn die junge Generation Die wird ja im Grunde hauptbetroffene sein am Anfang von der KI-Revolution.
00:34:59: Und man sieht das ja schon heute, dass Stanford-Absolventen auch im betriebswirtschaftlichen Bereich die Nachfrage nach Studierenden um zwanzig Prozent eingebrochen ist und eigentlich eher ältere rekrutiert werden, ob das dann klug ist.
00:35:25: Das steht auf einem ganz anderen Blatt.
00:35:28: aber eigentlich müssten Hochschulen, Schulen und insbesondere berufliche Zentren Fortbildungszentren Aber auch Ausbildungscentren die müssten im Grunde den Skill Shift sozusagen selber inkorporieren.
00:35:52: Das tun sie nicht, das Bildungssystem in diesem Lande ist fast das allerdrägeste.
00:36:00: Wollt grad sagen es liegt ja vielleicht nicht am einzelnen Dozenten Ausbilder sondern an Lehrplänen und der ganzen Infrastruktur drum herum?
00:36:10: Ja!
00:36:11: Und ich...des fängt übrigens auch in der Berufsausbildung an.
00:36:17: Viele Ausbildern kommen aus der Produktion und gehen nie mehr zurück in die Produktion, haben eigentlich eine lebenslange Anstellung in der Berufsausbildung.
00:36:30: Nichts da!
00:36:33: Immer wieder Wechsel in die Praxis und nicht Bildungsverrüstierung Sondern nahe an der Technologie, nahe am Vertrieb.
00:36:45: Nahe am Kunden und an den Kosten und an die Effizienzen und an Produktionssystemen.
00:36:52: Thomas wir sind jetzt schon auch ein bisschen am Thema Arbeitsmarkt, Arbeitssituation.
00:37:00: Normalerweise ist ja Automatisierung so dead job killer.
00:37:03: wenn etwas automatisiert wird fallen Arbeitsplätze weg.
00:37:07: Nun haben wir einen Fachkräftemangel.
00:37:09: So viele Fachkräfte haben wir gar nicht, deren Arbeitsplätze wegfallen.
00:37:16: müsste die Politikautomatisierung viel mehr fördern um auch den Wohlstand zu sichern mit entsprechenden Arbeitsplätzen?
00:37:25: oder geht das gerade so auf?
00:37:28: Nein es geht nicht auf.
00:37:33: aber wenn du jetzt über die Politik redest also Ich kam nach sechs Jahren Politik aus dem Bundestag und als Staatssekretär raus mit der Erkenntnis, die Politik wird es nicht richten.
00:37:52: Das ist eine ganz schmerzliche Erkenntniss außer wenn das Wasser zum Halse steht.
00:38:02: aber dann muss es auch den Beamten zum Halsen stehen und ihren Kindern und Enkelkindern.
00:38:11: Also, eigentlich setzt das die Radikalreform der öffentlichen Verwaltung und da gehört die Agentur für Arbeit natürlich dazu.
00:38:28: Setzt das voraus!
00:38:31: Ich persönlich plädiere eigentlich für das Stilllegen der Förderprogramme unbürokratische steuerliche Forschungszulage.
00:38:54: Also das am Schluss schafft nur Wettbewerb, Wachstum und Wohlstand.
00:39:07: Und der Wett Bewerb ist heute sehr stark ein technologischer Wett-Bewerb und damit ein Innovationsthema.
00:39:17: Politik kann keine Innovation Auch wenn das sehr libertär klingt, ich würde der Wirtschaft die Fessel nehmen und würde wirklich das Thema staatliche Subventionierung übrigens auch der Arbeit.
00:39:47: Würde ich weitestgehend durch das dänische Modell ersetzen, fördern und fördern.
00:39:55: Und die finanziellen Innovationsförderprogramme stilllegen und eher die steuerliche Forschungszulage für die ich mich verkämpft habe im Parlament.
00:40:10: Ich glaube auch dass ich nicht unwesentlich dazu beigetragen habe in dem alten CDU-Ministerium die steuerliche Forschungszulage zwar bürokratischer, immer noch zu büro gratisch aber schneller kam.
00:40:31: Thomas du bist jetzt quasi schon auf den Beschleunigungsstreifen der Autobahn eingebogen.
00:40:35: Jetzt kommt die Frage obendrauf Stell dir vor Du hast nochmal zehn Jahre Verantwortung für die deutsche Innovationspolitik vor Dir.
00:40:53: Ich
00:40:58: glaube, weil ich radikal neu denke, werden meine Vorschläge auch den größten Widerstand auslösen.
00:41:15: staatlichen Förderprogramme einstellen.
00:41:21: Übrigens auch ZIM und auch IGF, denn das sind kastrierte Programme zum Teil mit Begutachtern die das Geschäft schon dreißig Jahre machen und sich die Fälle zuteilen.
00:41:49: Erste.
00:41:52: Entweder würde ich das mit einer großen Steuerreform, Unternehmenssteuerreform verknüpfen oder eine intensive unbürokratische Steuerforschungszulage machen.
00:42:10: und das dritte Thema Ich würde so Deep Tech Sonderwirtschafts Zonen einrichten Und zwar in den innovativen Regionen dieser Republik.
00:42:27: Frankreich hat das mal gemacht, in Südfrankreich zwischen Nizza und Cannes.
00:42:37: Leider hat es das nicht gepflegt unter den sozialistischen Regierungen und dann ging es den Bach runter.
00:42:47: Das hat auch Großbetrangien gemacht!
00:42:51: mit den Deep Tech University Enterprise Zones.
00:42:57: Und zwar nicht um irgendwelche Tupperless Universitäten herum, sondern um Cambridge und Oxford und andere.
00:43:09: Also diese Bereitschaft würde ich machen, Förderprogramme stilllegen, eine Unternehmenssteuerreform oder eine Reform der Forschungszulage und Sonderwirtschaftszonen.
00:43:25: Und das wird einen Aufschrei geben, weil natürlich ... Ich glaube übrigens der Forschungsminister oder der Kanzler, der sowas macht, der wird nicht wiedergewählt.
00:43:47: Aber er muss es tun!
00:43:48: Denn das Land ist im steilen
00:43:51: Abstieg.".
00:43:53: Ja, das waren ja sehr konkrete Vorschläge.
00:43:58: Thomas, noch eine Frage zum Thema Politik und Wirtschaft fehlende Innovationen.
00:44:04: ist das eigentlich das Problem oder sind wir Deutschen einfach nicht risikobereit zu Risikoavers was ja auch das Thema Kapital für Risiko Startups mit einschließen würde?
00:44:19: Also jetzt zähre ich ein Stück von meinen Transformationserfahrungen oder Restrukturierungserfahrung in der Wirtschaft.
00:44:31: Du brauchst nie die Mehrheit, sondern du brauchst eine starke Minderheit für Radikalreformen.
00:44:46: Der Ansatz – wir müssen alle mitnehmen – ist Käse!
00:44:50: Er ist erstens sowieso illusionär und zweitens Käse.
00:44:57: Das heißt, du brauchst eigentlich eine Minderheit und du kannst vieles machen indem du schlicht und einfach andere Normierungen setzt.
00:45:18: Also warum können die Dänen ihre Arbeitsmarktreform so lange durchhalten oder sie überhaupt einführen?
00:45:30: Warum schaffen es die Schweizer ihre Wirtschaft so diversifiziert zu halten, dass sie nicht automobil abhängig werden?
00:45:48: Also du kannst eigentlich mit wenigen wenn die Führungseliten wollen.
00:46:03: Und die Führungseliten gibt es ja nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Politik.
00:46:10: Es gibt sie in der Bildung... Wenn die Fährungseliten wandeln wollen ist eigentlich Wandel möglich!
00:46:21: Übrigens mache ich mir da gar keine so großen Sorgen ob das der Linnemann mal in Zukunft machen wird.
00:46:31: Eigentlich alle großen Reformen in Großbritannien mit der Margaret Thatcher, in USA mit Ronald Reagan.
00:46:45: In Griechenland mit Mizzotakis alle großen Reformen wurden von Außenseitern gemacht.
00:46:58: Übrigens auch Schröder, der als Parvenu gerüttelt hat und sagte ich will Kanzler werden!
00:47:09: am Kanzleramt.
00:47:11: Aber er war eigentlich ein Parvenu, ein Emporkömmling der gar nicht in die angestammten Eliten passt.
00:47:21: und also diese disruptiven Quereinsteiger.
00:47:29: Die glaube ich... Ronald Regen war mal Chef einer linksgerichteten Schauspieler-Gewirtschaft.
00:47:37: Ja!
00:47:38: Man muss... Zukunft hat Herkunft.
00:47:42: Und wer sich in Geschichte nicht auskennt, macht wahrscheinlich vierzig Prozent falsch.
00:47:49: Nee!
00:47:50: Weil die Geschichte lehrt uns wie Aufstieg und Fall und Recovery von Nationen geht.
00:48:04: Deswegen glaube ich, dass es eine bewusste starke Minderheit geben muss, die den Wandel will und es braucht für die vielen eine Vision nach dem Tal der Tränen.
00:48:34: Wir haben ja die Plattform Schlacht längst verloren.
00:48:37: was wir können sind im Grunde Hicken Champions die ja leider bei uns in die Jahre gekommen sind und Mittelstand.
00:48:55: Also ich glaube, dass die Zukunft Deutschlands nicht in Konzernen liegt auf die, die ja die Politik meistens guckt sondern bei den neuen Deep Tech-Hit'n Champions denn die meisten sind ja schon sechzig, siebzig Jahre alt.
00:49:17: Also, achtzig Prozent habe ich mal in einer Studie von Deloitte an der ich mitgemacht habe.
00:49:24: Das heißt wunderbar!
00:49:27: Er graut in Ehren.
00:49:28: Es kommen nur keine nach.
00:49:32: Also das müsste die Division sein wirklich in Nischen Leapfrogging zu machen In Nischen Deep Technician Hitten Champions zu werden und nicht wie Fissmann.
00:49:56: Und jetzt jüngst der Heilbronner-Konzern an die Amerikaner zu
00:50:06: verkaufen.".
00:50:08: Thomas, da kommt wahnsinnig viel Energie rüber!
00:50:11: Wie unsere amerikanischen Freunde sagen das steht vor Passion.
00:50:14: Da sind Ideen dabei Und du bist ja offensichtlich auch gewillt, dich dem politischen Diskurs und der Diskussion zu stellen mit allem was dazugehört.
00:50:24: Was können wir denn in Zukunft von dir noch an der Nahtstelle von Politik und Innovation erwarten?
00:50:30: Also eine lautstarke Stimme im öffentlichen Raum mit Vorschlägen.
00:50:43: zweitens dass ich baue an einer Organisation zusammen mit anderen, die eine privatwirtschaftliche NGO ist und vielleicht auch mal einen Palawenzwahlen teilnimmt.
00:51:03: Und in meinem Mikrocosmos mache ich Makerspaces, unterstütze ich seit Jahren ein Start-up das Makerspace an deutschen Schulen macht – insbesondere an Grundschulen!
00:51:21: Also, wo im Grunde junge Menschen das machen lernen.
00:51:26: Das bauen lernen.
00:51:30: Halt ich übrigens... also da sind die zwei Felder, wo du mich hören wirst und erleben wirst.
00:51:42: Ich würde mich übrigens gerade der Verein nur automation.
00:51:48: Er macht Maketons bei der SPS, bei der Hannover-Messe.
00:51:56: Bei der Automatika und bei der Didakta.
00:52:01: Das sind die Appetizer für das Bauen also für die Technikprojekte wo ja ganz viele soziale Kompetenzen eingeübt werden die wir natürlich auch fördern in unseren Professional Challenges und in den Starter Challenges.
00:52:26: Also, die werden dann prämiert!
00:52:30: Du siehst da wo ich richtig anpacken kann... Da klüht mein Herz auf.
00:52:37: aber natürlich nichts geht ohne Veränderung in Berlin und München und Stuttgart.
00:52:52: Und die jetzige Politik wird es nicht richten, aber sie muss im Grunde die Rahmenbedingungen
00:53:00: schaffen.".
00:53:12: Ich würde ihr
00:53:20: mitgeben, dass wir wirklich die Chancen von Physical AI oder Industrial AI ganz schnell nutzen und zwar skaliert nutzen.
00:53:37: Dann würde ich mir wünschen das es gelingt im ländlichen Raum die besten KI-Talente anzuziehen!
00:53:51: Und dann würde ich mir wünschen, KI-Kompetente Aufsichtsräte und Geschäftsführungen.
00:54:02: Denn da liegt einiges im Argen.
00:54:07: KI Kompetenz und graue Haare verträgt sich so schlecht – obwohl wir drei sind ja in dem Bereich unterwegs!
00:54:14: Ja, also ich habe Sessions mit Claude gemacht und damit ich meine Präsentationen effizient dahin kriege.
00:54:29: Und meine Reden, denen gebe ich alle noch mal eine persönliche Note.
00:54:36: aber das Grundgerüst ... Hallo!
00:54:41: Die KI kann inzwischen nur die mittlere Version nutzen also für die Wissenschaft nutze ich noch gar nicht.
00:54:53: Also KI wird ein Schlüsselthema für die Transformation des Landes.
00:55:05: Thomas, damit sind wir am Ende unserer heutigen Folge angelangt.
00:55:09: Welche drei Schlüsselbotschaften möchtest du unseren Hörerinnen und Hörern zum Schluss mit auf den Weg geben?
00:55:16: Schwieriges Thema!
00:55:19: Aber werdet keine Koalkoholiker der
00:55:23: Politik?!
00:55:26: Die Politik wird... nicht richten auf lange Zeit.
00:55:33: Zweitens, wir brauchen eine Radikalreform des Landes oder eine Entrümpelung und die wird schmerzhaft aber without pain no gain!
00:55:54: Oder ich habe ja mal altgriechisch gelernt Hometa reis andropus upai deutai der nicht geschundene gequälte Mensch lernt nicht.
00:56:10: Das ist und eigentlich vielleicht noch ein letztes geht in die Politik, Politik braucht Wirtschaftskompetenz.
00:56:27: also ich habe hohe, hohen Respekt vor Wildberger.
00:56:38: Ich war damals der erste und einzige.
00:56:45: aber wenn es mehr wagen und auch Wildberger ist nur ein Einzelner, vielleicht noch mit der Katharina Reiche zusammen.
00:56:58: Aber es müssen deutlich mehr Wirtschaftler, Unternehmer, Investoren in die Politik gehen!
00:57:10: Und bitte schön nicht nur ins Parlament denn die wirkliche
00:57:15: Macht
00:57:16: hat die Exekutive.
00:57:19: Das sind meine drei Wünsche.
00:57:22: Thomas, ganz herzlichen Dank!
00:57:24: Toll dass du heute unser Gast warst.
00:57:27: Ja, ganz lieben Dank auch lieber Kurt und lieber Thomas.
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