NE 200 - Combine MTP with Batch Automation

Shownotes

Anselm Klose ist Leiter des NAMUR-Arbeitskreises 2.3 „Batch Control“ und einer der beiden Gründer und Geschäftsführer von FLEXCELERATE Solutions in Dresden.

Der Arbeitskreis hat die NAMUR-Empfehlung NE 200 veröffentlicht mit dem Titel: „Hybrid BATCH – MTP-Integration in bestehende Batch-Systeme“.

Mit Thomas Tauchnitz und Kurt D. Bettenhausen spricht Anselm Klose über die Grundlagen und das Zusammenspiel der Technologien sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen.

Diese XL-Folge ermöglicht Euch nicht nur einen Einstieg in das Thema sondern darüber hinaus auch tiefer gehende Einblicke.

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich Willkommen Anselm Klose.

00:00:03: Du bist einer der beiden Gründer und Geschäftsführer von Flexcelerate Solutions.

00:00:07: Anseln, bitte stelle dich und auch die Firma Flexceleraite Solutions unseren Hörerinnen und Hören kurz vor.

00:00:15: Ja sehr gerne!

00:00:16: Mein Name ist Anselme Klose.

00:00:17: ich bin wie gesagt eine der beiden gründe von Flexeleraite solutions.

00:00:21: ursprünglich komme ich aus der Verfahrenstechnik bin also von der Ausbildung her Verfahrentechniker hab an der TU Dresden dort Verfahrenstechnik studiert, wurde dann abgeworben von der Systemverfahrenstechnik und eingeladen noch zu promovieren.

00:00:37: Das habe ich auch gemacht beim Professor Leon Ubers.

00:00:40: Bei der System-Verfahrenstich bei dieser Promotion bin ich dann immer mehr in die Automatisierungstechnik abgewandert, sag' ich gerne.

00:00:49: Hab sozusagen beide Seiten kennengelernt, auch wie man sozusagen dann die Verfahrenstechnischen Designs nachher umsetzen muss, automatisieren muss damit es denn auch wirklich funktioniert konnte dort sozusagen auch erleben, was denn die Designentscheidung der Verfahrenstechnik für Auswirkungen in der Automatisierungstechnika haben und andersrum.

00:01:07: Und habe mit diesem Wissen dann zusammen mit einem meiner ehemaligen Kollegen dem Jonathan Miedler die Flexillary Solutions gegründet weil wir eben gesehen haben die Kombination des Verfahrenstechnik- und Automatierungstechniken ist sehr wertvoll für uns dieses Verständnis und vor allem das Zusammenbringen der verschiedenen Technologien die es denn da gibt.

00:01:28: dann gibt es noch Aufholbedarf bei uns in der Industrie.

00:01:31: Mit der Flexcelerate Solutions GmbH haben wir uns jetzt darauf konzentriert, als junges Engineering-Unternehmen die Prozessindustrie zu unterstützen beim Einführen digitaler Technologien.

00:01:42: Wir setzen hier vor allem auf digitale Beschreibungen wie beispielsweise das Module Type Package.

00:01:47: da kommen wir nachher noch drauf um sozusagen im Engineering also im Betrieb das möglichst reibungslos zu machen und diese digitalen Technologin zu nutzen um cyberphysische Produktionsysteme aufzubauen, mit denen wir sozusagen auch interagieren können während der Planung und auch während dem Betrieb.

00:02:07: Ja klingt nach einer flexiblen Lösung und da du selbst Verfahrensingenieur bist kannst du ja dann mit den Verfahrensläuten auch gut reden.

00:02:17: Anselm Du bist in der Namur Leiter des Arbeitskreises Chargenanlagen.

00:02:28: Ihr habt kürzlich die Narmo-Empfehlung NE-II veröffentlicht mit dem Titel Hybrid

00:02:33: Batch

00:02:34: MTP Integration in bestehende Systeme, ich denke es wäre gut wenn du die beiden Kernbegriffe Batch und MTP kurz erläuterst.

00:02:43: aber bevor wir damit anfangen mache doch bitte unseren Hörerinnen und Hörern kurz die wichtigsten Abkürzungen vertraut die wir in diesem Gespräch ganz sicher nicht vermeiden können also NE, MTP, PA, ISA und so weiter.

00:02:59: Gerne!

00:02:59: Ich fange mal an.

00:03:01: NE vielleicht zuerst aus der Namur gibt es verschiedene Papiere.

00:03:05: zum Beispiel die NE steht für eine Namurempfehlung.

00:03:08: das ist sozusagen ein Papier der Mitgliederfirmen der Mitgliederninnen in den einzelnen Arbeitsgremien die zu einem bestimmten Thema noch eine Spezialisierung abgeben also beispielsweise eine Kommentierung oder eine Empfehlung, wie denn eine neue Richtlinie ein neuer Standard für die Prozessindustrie in Deutschland passend implementiert werden soll?

00:03:32: Oder eben eine konkrete Sichtweise von den Mitgliedern auf spezifische Konzepte.

00:03:37: Das MTP steht für das Modul-Tile Package.

00:03:40: Das ist sozusagen unsere Beschreibungsorteil für Automatisierungssysteme.

00:03:44: Ist ursprünglich in der Namur entwickelt worden wurde jetzt weitergegeben über VDI an PNO an die Profi-Bus-Nutzer-Organisation und wird derzeit oder ist derzeit ein Standard, eine Namur, eine PNO Spezifikation.

00:04:02: Und das MCP wird der Zeit auch im internationalen Standardisierungssystem in der IEC vorbereitet als internationale Norm.

00:04:12: PEAS, Process Equipment Assembly, PEA – das sind die Module von denen wir sprechen, wenn wir über die modularisierung reden.

00:04:19: Das heißt einzelne In sich weitestgehend feuchtsständige Einheiten, die nachher zu einer modellaren Anlage zusammen kombiniert werden können.

00:04:27: Und die ISA, die ESA das ist die International Society of Automation sozusagen die Internet Inter... Die ESA ist die international society automation sozusagen die standardisierungsorganisation aus amerika vergleichbar mit dem VDI aber doch auch etwas größer aufgehängt.

00:04:47: die Richtlinien, die dort entstehen.

00:04:49: Wie beispielsweise die ISA-Eighty für Batch Control haben doch ein weitaus grösseres Gewicht als die aktuellen VDI Richtlinie, die wir haben.

00:04:59: Ja danke schön.

00:05:01: und was ist denn jetzt die Batch Automation nach ISA Eighty?

00:05:07: Ja sehr schönes Thema.

00:05:09: tatsächlich mein Lieblingsthema würde ich behaupten.

00:05:13: Batchproduktion ist im Prinzip alles, was irgendwie in Chargen hergestellt wird.

00:05:17: Wir kennen das so aus dem Alltag.

00:05:20: Meistens gibt es auf Verpackung von Lebensmittel unten auch ganz versteckt neben der Mindesthaltbarkeit da zu einer Chargendummer.

00:05:26: Das heißt dieses Produkt ist irgendwann durch eine Anlage gelaufen wo gesagt wurde dass jetzt eine Scharge, eine Menge die wir hergestellt haben aus einem bestimmten Satz an Rohstoffen zu beginnen.

00:05:38: Eine bestimmte Menge an Produkt oft auch einzeln verpackt die dann sozusagen produziert wurde.

00:05:45: Die Chargenproduktion ist natürlich aber nicht nur für die Alltagsgegenstände relevant, sondern eben besonders auch für Chemie und Pharma.

00:05:52: Im Prinzip ist es dort der typische Anwendungsfalt dass wir wirklich auch Batch Automatisierung brauchen denn wir wollen aus einer bestimmten Menge an Rohstoffen sein.

00:06:01: Es sind wirklich die Einsatzstoffe für beispielsweise eine Kopfschmerztablette oder für ein Impfstoff.

00:06:08: Aus dieser bestimmten Menge der Edukte wollen wir nachher ein Produkt herstellen.

00:06:11: Und das Ganze möglichst automatisch und vor allem reproduzierbar.

00:06:15: Jedes Mal, wenn wir eine neue Charge herstellen oder einen neuen Batch herstellen, wollen wir die gleiche Qualität erreichen.

00:06:22: Dafür brauchen wir die Batch-Automatisierung.

00:06:24: Das heißt, wir brauchen vordefinierte Funktionen was denn ablaufen kann in unserem Equipment in unseren Anlagen.

00:06:30: Wir müssen diese Funktion miteinander verschalten zu sogenannten Rezepten also was hergestellt wird, in welche Reihenfolge unter welchen Prozessbedingungen.

00:06:39: Drucktemperaturdurchfluss das sozusagen eingestellt mit den Automatisierungsfunktionen erreicht und über das Batchsystem überwacht dass wir unseren Zustand erhalten um gute Qualität zu erreichen.

00:06:54: Die ESA-Achtund Achtzig definiert dort noch eine ganze Menge mehr in diesem Konzept diese Trennung zwischen Wir haben Equipment Welches dann sozusagen die Prozesse ausführt Das prozedurale Modell, was es verlinkt wie das Equipment dann nachher zu dem Prozessmodell umgewandelt werden können.

00:07:10: Also wenn wir beispielsweise eine Menge einer Flüssigkeit dosieren wollen, ist das die verfahrenstechnische Anforderung.

00:07:17: Wir wollen die Menge dosieren Dann gibt es nachher ein Equipement das kann sein dass es entweder ein großer Tank ist der physisch weiter oben ist als des Zielbehältnis oder eben ein System mit einer Pumpe.

00:07:29: und da gibt's die Automasierungstechnik Funktionen Die heißt zum Beispiel Dosing oder OpenWolf und das wird dann zusammengeführt.

00:07:37: Das ist quasi das Equipment, die Pumpe beispielsweise anschalten um eine bestimmte Menge zu dosieren oder eben ein Ventil öffnen, dass eine bestimmten Menge eines Rohstoffs durch die Schwerkraft weiter gefüttert wird was wir dann sozusagen auch dosieren nennen können.

00:07:51: Und die ESA-Eighty definiert sie eben die verschiedene Modelle wie die zusammenspielen um diese eben auch konzeptionell zu trennen gleichen Anlagen ausgeführt werden können, aber auch gleiche Prozesse in unterschiedlichen

00:08:05: Anlagen.

00:08:07: Und um die Definitionsrunde jetzt abzuschließen anselm was ist denn im Bezug dazu die modulare Automatisierung mit mtp?

00:08:17: Ja die Modularisierung ist eine eine Anforderung eine Technologie die sozusagen aus der Namur entstanden ist.

00:08:25: dort ging es darum dass wir bei der Integration von Prozessanlagen schneller sein wollen einfacher sein wollen.

00:08:32: Klassische Integration war bisher immer, wir haben vielleicht eine Package Tunnel bekommen mit bestimmter Automatisierungssystem und mussten dann diese Funktionen oder eben die Einzelsteuer-Elemente wieder in unser Leitsystem integrieren.

00:08:44: Das heißt jede Variable durchgehen, entscheiden brauche ich diese Variable oder nicht und diese dann das Gegenstück dieser Variable im Leitssystem anlegen.

00:08:53: Und da hat Dynamo gesagt es dauert uns zu lang, dass ist verschwendete Zeit.

00:09:01: Das muss doch leichter gehen und das geht in der Tat leichter.

00:09:04: Zum Beispiel dann eben über den Standard, über das MTP mit dem wir unsere Automatisierungssysteme erst mal beschreiben.

00:09:12: D.h.,

00:09:13: dass MTP selber hat begonnen als Integrationstechnologie.

00:09:18: Wir wollten eine Beschreibung des Automasierungssystemes also welche Variablen sind wo verfügbar so dass wir diese nachher in unserem Leitsystem leicht integrieren können.

00:09:27: Und dazu kommt, dass wir eben nicht nur die einzelnen Variablen beschrieben haben wollen sondern auch die Fähigkeiten, die unser Equipment, unsere Anlage und unser Automatisierungssystem mitbringt.

00:09:37: Das wird diese beschrieben in einem digitalen Format wie dem MTP.

00:09:42: D.h.,

00:09:43: die Modellareautomisierung beschreibt das es einzelne Module gibt, die eine eigene Automatisierung mitbringen.

00:09:50: Diese Automatisierung wird beschrieben über eine Datei, über das Multi-Utile Package.

00:09:55: Sodass diese leicht in Leitsysteme oder eben auch Badgesysteme integriert werden können im Sinne von die XML-Datei.

00:10:01: was das MTP beschreibt wird eingelesen Die Variablen können im Leitssystem automatisch angelegt werden und wir sparen uns den Schritt von Hand nochmal die Variablin zu verknöpfen sondern können direkt auf das was eben mtp drin steht auf das Zugreifen und damit mit unserem Modul mit unserer PA interagieren.

00:10:20: Ja, danke.

00:10:21: Das klingt so ein bisschen nach Lego-Bausteinen

00:10:23: mit

00:10:24: einer Beschreibungsdatei für jeden Lego-Baustein Anselm.

00:10:28: wenn ich modulare Anlagen habe also mtp Für die einzelnen Module und wenn nicht Batchprozesse haben dann klingt es doch sinnvoll und naheliegend das zu kombinieren

00:10:40: Also

00:10:41: mtP in die Batch Automatisierung zu integrieren.

00:10:46: Was ist denn das Problem dabei?

00:10:51: Erstmal gar nicht so groß in der Technik würde ich behaupten, sondern eher in der Umstellung dass wir verschiedene neue Technologien alle gleichzeitig einführen.

00:11:01: Das ist meine neuste Erkenntnis des Hauptproblems.

00:11:05: Gehen wir erst auf die Technik ein.

00:11:07: MTP und Batch passen wunderbar zusammen.

00:11:09: Ganz ganz konkret kommt das mtp ist sehr doll angelehnt in der isa- eighty an der batch automatisierung Die ja schon beschreibt, es muss nach einzelner Funktionen geben die wir ausführen.

00:11:20: Die ISA nennt das Phasen und oder Operations or Unit Procedures.

00:11:25: Diese einzelnen Funktion müssen ausgeführt werden können.

00:11:28: Klassisch wurden diese sozusagen im Batch-System implementiert und standen dann dort zur Verfügung.

00:11:35: jetzt mit der Modellarenautomatisierung wo jede Unit ihre eigene Automatisierung mitbringt oder jedes Modul.

00:11:41: Implementieren wir diese Funktion in den Modulen selber als Services.

00:11:46: Das ist aber erstmal das Gegenstück, was sehr gut zusammenpasst.

00:11:50: Es gibt ein paar kleine feine Unterschiede.

00:11:53: Die modellare Automatisierung ist vor allem auch für kleine und kontinuierliche Anlagen gedacht, was die Batch-Automatisierung bisher noch nicht abdeckt.

00:12:02: D.h.,

00:12:03: ganz im Detail in dem Zustandsautomaten eines Services vom MCP gibt es einen Kompliet-Kommand.

00:12:09: diesen gibt's nicht auf der Ease-Achten-Achtigseite wo nicht vorgesehen ist dass man eine Funktion von Hand beendet, sondern diese Funktion muss immer durchlaufen.

00:12:17: Das sind so die kleinen technischen Unterschiede, die man aber sehr gut abdecken kann durch die Implementierung.

00:12:22: Die wirkliche Herausforderung ist für mich dass modulare Automatisierung setzt auf OPCOA als Kommunikation und OPCOAS Kommunikations ist noch nicht in jedem Leitsystem soweit fortgeschritten angekommen wenn denn überhaupt implementiert.

00:12:39: Die meisten großen sollten es mittlerweile gut abgedeckt haben dass sie per OPCOA kommunizieren können.

00:12:45: Aber es gibt immer wieder Schwierigkeiten, beispielsweise zwischen den Security-Einstellungen und den OPCOAProfilen, sodass wir hier unabhängig von den eigentlichen Technologien beim integrieren Neueranwendung neuer Technologin wie beispielsweise OPCOAs diese erstmal kennenlernen müssen mit denen umgehen lernen müssen und dann die wirkliche Vorteile von NTP und Batch Automatisierung auch gemeinsam

00:13:08: nutzen können.

00:13:10: Gibt es denn jetzt noch offene Hausaufgaben für die Hersteller der PEAs oder können diese Herstelle einfach MTP-Files erzeugen wie bisher?

00:13:20: Das Schöne ist, wenn wir Batch Automatisierung und MTP zusammenbringen.

00:13:23: Im Prinzip bleibt jede Seite mindestens die von den PEAs, von den Units, die bleibt so wie sie ist.

00:13:31: Das heißt, für die MTP Files ändert sich erstmal gar nichts.

00:13:35: Wir können unsere Units genauso implementieren wie vorher.

00:13:38: das Format bleibt identisch.

00:13:40: Es gibt ein paar Feinheiten, wenn wir auf die Services und auf die Funktion schauen.

00:13:45: Hier sollten wir darauf achten dass sie sozusagen auch für einen Batch-Prozess geeignet sind das wir eben auch vorsehen, dass es einzelne Services gibt, die wirklich sich selber beenden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

00:13:56: Das ist das Grundprinzip einer Funktion aus der Batch Automatisierung Dass eben ein Service eine Phase abgeschlossen ist, wenn die Bedingung erfüllt.

00:14:08: Design der Module beim Design des MTPs beachten, dass wir eben auch solche Services vorsehen.

00:14:13: Beispielsweise das Mengen dosieren, das wir vorgeben wie viel wollen wir denn dosieren in beispielsweise Elita?

00:14:19: und wenn diese Menge erreicht ist sei es durch das Modul hat er selber gemessen oder es gab ein X-Temparameter dann wird der Service beendet von selbst und ist abgeschlossen.

00:14:30: Das ist aber auch die einzige Spezifikation keine Änderung am MTP hervorruft, sondern eben einfach nur sagt wir müssen darauf achten dass wir es auch so implementieren wie es der Rahmen vorsieht und ansonsten bleibt auf der mtp-Seite für die Hersteller von EPS alles gleich.

00:14:49: Wir müssen drauf achten das wir unsere Parameter haben die sollwerte vorgeben können die die Randbedingungen setzen beispielsweise wie viel maximal der Dossierdruck sein soll oder Unser wichtiger, dass wir auf Qualität und Konsistenz im MTP achten.

00:15:09: Aber an der Technologie ändert sich da erst mal

00:15:12: gar nichts.

00:15:13: Das ist doch schonmal eine gute Nachricht.

00:15:15: also kein Änderungsbedarf auf Seiten der PEA oder Modulhersteller.

00:15:21: Und wie sieht es auf der Seite der Batch-Systeme aus?

00:15:25: Ich denke OPCUA hast du schon genannt dürfte ein Problem eher auf der seite der Batschsysteme sein.

00:15:32: was noch

00:15:34: Die Badgesysteme werden tatsächlich ein bisschen mehr gefordert.

00:15:38: Das klassische Konzept, wir legen nachher Rezepte an und führen Phasen aus.

00:15:43: Das bleibt alles gleich, das bleibt unberührt.

00:15:45: aber darunter in der Technologie kommt es zu.

00:15:48: ein paar Änderungen würde ich sagen.

00:15:51: OBZUA ist Kommunikation, das ist die Grundvoraussetzung wenn das Badgessystem keine OBZUA-Kommunikation aufbauen kann.

00:15:58: also konkretes badgesystem sollte einen OPCA Client haben, der dann mit dem OPCAs Server von den Modulen und PERs spricht.

00:16:06: Wenn wir das nicht haben, dann fehlt uns die allererste Voraussetzung, dann wird es wirklich schwierig.

00:16:11: aber ab da können wir ansetzen und sozusagen das Ganze auch integrieren.

00:16:17: Zum einen sollten die Batch-Systeme die Module diese PERS mit ihrem MTP im besten Fall einlesen können selbstverständlich einlesene können sowie setzte Leitsysteme können, dass wir eben nichts wieder von Hand alles abtippen müssen.

00:16:30: Das ist aber keine technische Hürde, das wünschen wir uns damit wir nicht extra Aufwände haben.

00:16:37: Ist aber kein Ausflusskriterium um nicht weiter zu machen.

00:16:40: Als zweites brauchen wir vor allem das Verständnis vom Batchsystem dass diese Unit ihre eigenen Funktionen, ihre eigenen Services mitbringt.

00:16:49: und es klingt jetzt vielleicht erst mal trivial Aber die meisten Batchysteme sind so implementiert Dass wir mit Remote Ios oder mit Controller arbeiten die dann die Einzelsteuerebene die einzelne Steuerfunktion zur Verfügung stellen, dass mit diesen gesprochen werden kann, kommuniziert werden kann.

00:17:06: Aber die komplette Logik und die Funktionalität – wie heißt beispielsweise die Funktion zum Dosieren?

00:17:12: Und welche Ventile werden angesprochen?

00:17:13: Das wird sehr häufig noch in dem Batch-System selber implementiert.

00:17:18: Und das haben wir aber gerade schon in den Modulen im PEAS implementiert,

00:17:22: d.h.,

00:17:22: im besten Fall kann das Batchesystem auf diese Services aus den PEAS zugreifen und wir brauchen sie eben nicht nochmal implementieren.

00:17:32: Und dieses im besten Fall hat wieder mehrere Ausprägungen, entweder weiß das Badge-System wie es mit diesen Services interagiert und kann sich direkt benutzen und map den Zustand der Services auf die interne Phase, die im Badge System sozusagen dafür angelegt wird oder wir müssen selber implementieren dass in einer Funktion im Badgesystem, die dann das Spiegelbild ist der Funktion zum Modul die den Service starten, den Service überwachen, ob er sozusagen im richtigen Zustand ist und nachher auch den Service beenden wenn unsere Übergangsbedingungen, unsere Transitionsbedingung erfüllt sind.

00:18:10: Das heißt technologisch konzeptionell passt es sehr gut.

00:18:13: jetzt ist nur die Frage wie weit sind die Badgesysteme schon vorbereitet dass sie Module mit mtp integrieren können?

00:18:19: oder was müssen wir selber noch von Hand implementieren?

00:18:22: Wie es ehrlicherweise aber auch jetzt in der aktuellen Prozessindustrie in den aktuellen Badgesstemen der Fall wäre

00:18:29: Klingt ja eigentlich sehr anschaulich.

00:18:30: Wenn ich intelligentere Modula habe, muss ich mich nicht um jedes Ventil kümmern sondern ich bestelle die Services.

00:18:36: aber klar es ist eine andere Sicht auf die unterlagerten

00:18:39: Ebenen.

00:18:41: Richtig und auch das ist nicht grundsätzlich neu, dass ist das Schöne.

00:18:47: Auch vorher gab's schon Package Units mit Funktion.

00:18:49: wenn diese eben nicht standardisiert implementiert wurden oder im Light System vielleicht noch andere im Automatisierungssystem noch andere Funktionen zu fügen stand, musste man sich eben genau mit dieser Integration beschäftigen.

00:19:03: Wie kriege ich jetzt eine Verbindung von meinem Batch-System oder von meinem Light System zu diesen Units hin?

00:19:09: Und es gab Fälle wo sozusagen Betreiber gesagt haben ja wir kaufen ein Package Unit Ja die kommt mit Automatisierung aber diese Automatisation können wir nicht verwenden.

00:19:18: deswegen schmeißen wir die raus und implementieren alles nochmal neu.

00:19:24: Effizienzverlust, nenne ich das jetzt mal positiv.

00:19:28: Diesen Effizience-Verlust wollen wir unbedingt vermeiden mit dem MTP.

00:19:32: Wir haben eine standardisierte Schnittstelle und eben genau mit der NE-SWHR Hundert.

00:19:36: wie wird denn diese standardisierten Schnittstellen in unserem bestehenden Batchsystem auch benutzen können?

00:19:42: Jetzt haben wir viel über Hersteller gesprochen die Hausaufgaben machen müssen, wir haben viele Beanwender gesprochen die ihrer Anforderungen formuliert haben zum gesamten Projektablauf gehört, aber immer auch ein Systemintegrator.

00:19:56: Jemand der das Ganze zusammenbringt.

00:19:59: Jetzt gehen wir mal von der optimistischen Annahme aus dass die PEA-Hersteller und die Hersteller von Batchsystem alle Änderungen und Hausaufgaben gemacht haben.

00:20:08: Was ändert sich denn jetzt für die Systemintegratoren insbesondere im Hinblick auf Fibrid-Batchanlagen?

00:20:15: Bei den Systemintegraturen verschiebt sich die Rolle hin von dem Sie müssen programmieren hin zu einem.

00:20:21: Wir verdrahten quasi die bestehenden Funktion.

00:20:24: Das heißt, wir müssen als Systemintegrator prüfen ob die MTP Services und die Funktion mit sozusagen unseren PERS kommen, ob sie auch im Badge-System richtig ankommen dass sie dort zur Verfügung stehen.

00:20:36: das wird damit wieder Rezepte bauen können.

00:20:40: was im Idealfall komplett wegfällt ist eben dieses Programmieren dieser einzelnen Abläufe.

00:20:46: Das heißt, wir müssen aber ein Verständnis dafür haben, welche Funktionen schon in den Modulen vorhanden sind und wie wir diese dann auf die gewünschten Prozesse, auf die erwünschte Rezepte abbilden können.

00:20:57: Und das denke ich ist eine Art neue Kompetenz, also dieses Verstehen, wie wir die bestehende, die vorimplementierten Funktion nutzen können um unseren Prozess abzubilden.

00:21:08: Da gibt es oft auch mehr als nur eine Lösung.

00:21:14: Die Problemlösung ändert sich hin von dem spezifisch für ein Automationssystem immer die gleichen Funktionen können.

00:21:21: Mehr, zumindest in meiner Erfahrung hinzu, wir müssen die Netzwerktechnologie verstehen.

00:21:26: Das heißt gibt es eine Netzwerkverbindung zwischen Batch-System und PA?

00:21:31: Wenn ja kann die Oblizio A Verbindung hergestellt werden.

00:21:34: Wenn das der Fall ist kommen alle Variablen, die wir brauchen richtig an wenn sie richtig interpretiert.

00:21:39: Und danach sind wir sozusagen gesetzt und können wirklich die Logik über die Rezeptsteuerung anlegen.

00:21:45: Und eben die Funktion der einzelnen Peers nutzen.

00:21:49: Ansem, lass mich da gerne nochmal nachfragen in Bezug auf das wirtschaftliche und das Geschäftsmodell der Systeme-Integratoren In der vergangenen Zeit.

00:21:59: viel Arbeit viele Details viel zu transportieren hoffe ich auch in einem etwas einfacheren Kontext mit den entsprechenden Stunden setzen.

00:22:09: Das, was du jetzt beschrieben hast geht in eine doch wesentlich unterschiedliche Anforderungen an die Kompetenzen und Erfahrungen der Kollegen, die das machen.

00:22:19: Die müssen verstehen, was in dem System implementiert ist, sie müssen sehr strukturiert vorgehen Strukturen verstehen, Strukturn anpassen also höherwertige Leistung erbringen.

00:22:32: wird das schon ansatzweise auch honoriert, weil für den Stundensatz eines klassischen Systemintegrators werde ich das ja vermutlich nicht mehr kriegen.

00:22:41: Das ist richtig!

00:22:43: Im Prinzip haben die Anwender mit denen wir gesprochen haben schon verstanden dass es eher ein breiteres Verständnis braucht über Technologien, dass das aktuell für solche Systeme wertvoller ist, als eben das tiefste Verständnis im Automasierungssystem XY den fünften Knopf in dem siebten Kontextmenü genau zu kennen.

00:23:03: Letztere brauchen wir trotzdem!

00:23:05: Die Automationssysteme sind ja nicht alle weg und plötzlich nur noch über das MTP bedienbar sondern die sind ja eben im Kern in den PES trotzdem noch implementiert und dort stecken dann Feinheiten in den Einstellungen drin Kommunikation mit MCP und COA, mit den Security-Einstellungen auch erst möglich machen.

00:23:27: Aber es verschiebt sich!

00:23:29: Es braucht eben nicht mehr nur wir müssen jetzt das System in und auswendig kennen sondern eben dieser breite Blick über alle Systeme um wie diese zusammenspielen der wird wichtiger.

00:23:37: Das MTP als Technologie hilft hier weil es in der Theorie über alle Module hinweg die gleiche Schnittstelle ist, die auch bei unterschiedlichen Automatisierungssystemen im Kern.

00:23:52: Und um zur Frage zurückzukommen, einige der Anwendende haben das erkannt dass es quasi jetzt dieses breitere Wissen braucht und die Aufgaben höhlwertiger sind und potenziell mehr bezahlt werden müssen bzw wenn man in der gleichen Zeit schafft dass der Wert deutlich größer ist als wenn man sozusagen alles von Hand einzeln machen musste.

00:24:14: ich denke aber hier haben wir noch eine Übergangsphase vor uns, die sozusagen beide Seiten abholen.

00:24:21: Sowohl die Systemintegratoren als auch die Anwender.

00:24:25: Dass wir eben wissen, dass Systemintegraturen mit der klassischen Weg hilft.

00:24:29: bis hierhin – mit MTP geht es viel schneller und dass das die Anwendere auch einfordern, verstehen und dann eben auch honorieren.

00:24:38: Da wird's noch etwas ich denke aber auch zu ein paar Reibungen geben in verschiedenen Projekten.

00:24:44: Aber im Prinzip die Anwender, die ich kenne und die MTPs schon verstanden haben, denen ist das sehr bewusst.

00:24:49: Und den Anwendern die MDP noch nicht kennen?

00:24:53: Dann würde ich auf die Systemintegratoren bauen, dass sie wissen, dass Sie mit MTP schneller sein können und dadurch vielleicht ein Vorteil haben, den Sie auch wieder an Ihre Anwinder zurückgeben

00:25:04: können.

00:25:05: Ja es kommt ja nicht nur auf einen Stundensatz an sondern auch auf entsprechende Leute mit einem breiten Schädel zu haben, die das eben beherrschen können und Erfahrung haben.

00:25:19: An seinem In-der-Narmo-Empfehlung NET-二hundert gibt es einen Abschnitt

00:25:24: B

00:25:25: zwei MML oder Bito-MML höchstwahrscheinlich.

00:25:29: Wozu dient diese Sprache bei einer Batchanlage?

00:25:34: Ja Das ist ein sehr sehr spannender Punkt.

00:25:38: also bito-mml ist sozusagen die Xml Repräsentation Für die ESA-Virginie und die Esa-Achtendachtzig, beschreibt generell die Automatisierungsarchitekturen über Enterprise, Site, Area etc.

00:25:54: Und die ESa-Achtenachtzig ist die, die wir vorhin schon diskutiert hatten, das sind unsere Batch-Automatisierung.

00:26:01: Über das V-to-MML Ein Teil von BtoMML ist BatchML, wird sozusagen die Repräsentation und die Kommunikation zwischen den Systemen beschrieben.

00:26:12: Also wie kann ich meine Processor definieren?

00:26:14: Wie kann ich meiner Phasen definieren letztendlich?

00:26:16: Wie können ich mein Rezept was ich nach in meinem Badge-System ausführen möchte?

00:26:23: Und das ist für uns ein wichtiger Punkt weil dieser Standard der sagen dann die Badge Automatisierung Maschinen lesbar beschreibt Der ist schon da Der Standard der unser Automatisierungssystem auf Unit Ebene, also das System was die Funktion zur Verfügung stellt, die wir nachher im Rezept verwenden wollen.

00:26:41: Der ist auch schon da mit dem MTP und da war es für uns das nahenliegendste in der NE-MTW Hundert eben genau diese zwei Beschreibungsmodelle einmal zusammen zu bringen diesen Zusammenhang darzustellen Auf der Rezeptseite gehen wir runter bis zu Phasen und Phasern könnten zum Beispiel den Service Procedures aus dem MDP entsprechen und sozusagen hier diese Verknüpfung herzustellen.

00:27:02: Ehrlicherweise muss man aber dazusagen, BtoMML oder konkret BatchML als maschinenlisbare Repräsentation deckt es nicht so voll umfänglich ab die jeweiligen Systeme wie das MTP das tut.

00:27:14: Das heißt selbst wenn ein System BtoMML-BatchML spricht heisst es noch nicht dass wir von einem System in das nächste Rezept importieren exportieren können und sofort alles funktioniert.

00:27:25: da hängt noch einiges mehr dran.

00:27:27: Aber Es ist für uns sozusagen dieser schöne technische Einstieg zu sagen, dass mtp es auf dieser Ebene geht bis zur den Funktionen bis zu den Phasen.

00:27:38: Und auf der anderen Seite setzen die Rezepte mit ihren Phasenerparation Union procedures an und das wird dort quasi auf der Maschinen liestbaren Sicht diese sehr eindeutige Zuordnung vornehmen konnten.

00:27:50: Das war für uns wichtig, sodass man theoretisch eben genau diesen nahtlosen Übergang auch technisch formal gut beschreiben

00:27:57: kann.

00:27:59: Also sozusagen dann ist das ein Blick in die Zukunft, dass ich auch

00:28:03: Batch-Beschreibungen

00:28:05: zwischen Systemen austauschen kann.

00:28:08: Blick in den Zukunft beschreibt es sehr gut wobei man ehrlicherweise dazusagen kann.

00:28:15: Bito MML, Batch ML gibt das jetzt im Version sieben von zwei tausend sechzehn.

00:28:20: der Standard selber ist ähnlich all wie die ESA.

00:28:22: achtund achtzig an die dreißig Jahre.

00:28:26: Zwei Tausend Eins gab's des letzten große Update.

00:28:29: Ich glaube Ich lasse die Jahreszahlen weg, aber in dieser Zeitregion gab es dann auch die Veröffentlichung dieses XML-Standards und die Anzahl der Systeme, die diesen Standort sprechen passen auf weniger als eine Hand.

00:28:45: Also wir müssen da noch ein bisschen die Zukunft blicken bis auch dort in der Batchwelt Hersteller übergreifende Standards, XML Repräsentationen, Maschinenlispar, bis sie wirklich ankommen.

00:28:57: Ehrlicherweise, diese Systeme sind etwas komplexer als einfache in Anführungszeichen einfache Units als noch ein System, was mir jetzt beschreibt nach oben hin mit einer eindeutigen Schnittstelle.

00:29:07: Aber ich würde mir wünschen dass durch die Bewegung vom MTP das Versagen Herstellerübergreifend standardisiert ist.

00:29:14: wichtig es kein Ersetzungsmerkmal sondern wir brauchen einfach weil wir uns alle nicht mehr leisten können alles von Hand nochmal abzutippen, dass das auch in der Bedgefeld ankommt und wir sozusagen hier ein bisschen etwas von dieser MTP-Herstellung greifenden Funktionalität auch in

00:29:31: die Batchysteme reinkriegen.

00:29:33: Sehr schöne Überleitung zu einer eher wirtschaftlich orientierten Frage an sein.

00:29:39: Batch Automation und auch modulare Anlagen mit MTP sind ja nun nicht flächendeckend verbreitet, manche sprechen auch heute noch von Exoten.

00:29:49: Gleichzeitig befinden wir uns im Moment in einer wirtschaftlichen doch sehr anspruchsvollen Zeit.

00:29:55: Wenn wir das zusammen in einen Topf werfen, was erwartest du denn für die Marktsituation?

00:30:00: Für die Entwicklung.

00:30:02: Für die Kombination von Batch und MTP entsteht da etwas, dass es auch wert ist, dass andere dafür Geld ausgeben und das auch eingesetzt wird?

00:30:12: Wirklich eine sehr gute Frage, die sich schwer beantworten lässt.

00:30:17: Für mich ist das essentielle wenn man MTP jetzt als Anwender sieht mit Ich investiere jetzt in eine neue Technologie, weil ich glaube dass ich Neutechnologien brauche.

00:30:29: Dann glaube ich das es schief gehen wird um das so explizit auszudrücken.

00:30:35: Denn dann geht man an die Sache ran mit naja ich betrachte mal ob's fast taugt.

00:30:39: dann muss sich Glück haben dass genau die richtigen Leute aufische die die technologie schon verstanden haben und die für mich als Anwender nicht nur sehen mit einer neuen Technologie sondern die die Anwendungsfälle und den Nutzen direkt verstanden habe und reinbringen Denn das MTP selber bringt neue Technologien mit sich.

00:30:58: Wirklich neu ist dahinter nur, dass wir quasi jetzt einmal konsequent OPTOA durchziehen und das Ganze in der XML-Datei beschreiben.

00:31:05: Auch das gab es schon vorher nur eben nicht so konsequente Hersteller begreifend.

00:31:11: Das heißt wenn Anwender diese Technologen verwenden wollen für die Innovation dann glaube ich, dass es schwierig wird um nichts zu sagen.

00:31:19: Es wird schief gehen.

00:31:20: Wenn Anwänder verstanden haben Ich kann mir nicht mehr leisten jedes Automasierungssystem einzeln zu integrieren auf unterschiedliche Art und Weise, sondern ich brauche jetzt hier gerade weil ich von verschiedenen Lieferanten Units bekomme.

00:31:34: Brauche ich eine Vereinheitlichung die mir selber das Leben leichter macht dann glaube ich dass es sehr gut gehen wird wenn man sagt okay wir einigen uns jetzt konsequent auf diese Schnittstelle um unsere Vielfalt an Integrationsmöglichkeiten einzudämmen.

00:31:52: Wenn wir schon zwei verschiedene Systeme hätten auf Unit-Ebene, einmal System XY und einmal System AB dann müssten wir uns schon individuell in dieses System rein denken.

00:32:03: Das MTP hilft uns hier auf der oberflächlichen Ebene das zu vereinheitlichen so dass wir beide Units gleich integrieren können.

00:32:11: Das spart Kopfschmerzen viele Kopfscherzen zumindest für uns als Anwendungsbeispiel wir arbeiten mit eben zwei bis drei, fast vier verschiedene Automationssysteme.

00:32:22: Das wäre für junge Automatisierungsdienstleister oder Ingenieurdingsleister früher nicht denkbar, weil wir eigentlich für jedes System die Lizenz brauchen und müssen jedes System innen auswendig kennen.

00:32:34: aber da wir wissen wie wir bis zum MTP kommen ist danach die Ebene eigentlich für alle schon wieder gleich und auch innerhalb dieser Systeme das MTP auszuführen.

00:32:44: Das heißt im Wesentlichen Ein Effizienz-Boost, sowohl für die Hersteller von PEAS als auch nachher für die Anwender.

00:32:55: Das muss aber auch als solches erkannt werden damit sozusagen beide Seiten wissen okay ich bin schneller wenn ich mich klar in diese Schnittstelle halte.

00:33:01: Wenn es dann auf einer von beiden Seiten Sonderwünsche gibt mit Ich hätte hier gerne noch dreimal angepasst je pro Instanz nicht pro Typ Dann verlieren wir diese Effizience.

00:33:13: das musst du bewerten dass sie sich trotzdem noch lohnt.

00:33:16: Und auch auf dem Badge-System, auf der Badge Automatisierung.

00:33:20: Wir müssen davon wegkommen dass wir Systeme mit Automatisieren kaufen die wieder rauswerfen und neu automatisieren weil es nicht zu uns passt.

00:33:29: Hinzu wir spezifizieren von Beginn an die Automatisation so wie sie denn danach funktionieren soll wenn wir das überhaupt bewerten können mit unseren aktuell verfügbaren Prozessen um dann sozusagen diesen Doppelaufwand konsequent herauszustreichen.

00:33:46: Und dann glaube ich, dass es eben genau das ist jetzt eine schwierige Aussage.

00:33:51: Genau die richtige Zeit ist diese Technologien einzuführen weil wir natürlich ein wenig ins Risiko gehen weiß vieles Neues dazukommt nicht weil die Technologie neu entwickelt worden ist keine neue Kommunikation aber die Kombination aus den verschiedenen Technologen.

00:34:07: dies sind doch eher neu bei dem meisten System und das birgt ein bisschen Risiko mit sich.

00:34:13: Es gibt aber genug Expertinnen und Experten für OPTOA, für MTP, für Badgesysteme, dass man die richtigen Leute findet.

00:34:20: Und dann glaube ich das eben genau diese Technologien in dieser angesprangten Marktsituation dafür sorgen können, dass wir die Neuerung und die Effizienz nutzbar machen und letztendlich mit einer gut bewerbbaren Investition auch unseren Return of Invest

00:34:36: bekommen.".

00:34:37: Vielleicht eine Frage, und den Rahmen unserer Ausdruckmatisierungsbranche sprengt.

00:34:44: Ich meine, als Electroengineer denkt man ja die Prozessfirmen müssten vor Freude in die Luft springen wenn sie endlich mal flexible Anlagen bekommen.

00:34:55: Da geht es gar nicht um Einsparen von Engineeringstunden sondern da geht's um eine flexible Produktion.

00:35:00: heute das morgen neu kombiniert dass diese diesen Drang der Verfahrenstechnik in die Richtung denen nämlich nur bei sehr wenigen Firmen war.

00:35:11: Siehst du das optimistischer als ich?

00:35:15: Anders.

00:35:16: Ich würde die Brötchen kleiner backen.

00:35:19: Also ja, die voll flexible Anlage mit wir haben einzelne Module und nächsten Monat Räumen wird die komplette Anlage um haben eine völlig neutischen Topologie der Anlage Und können sozusagen auch ganz andere Produkte herstellen.

00:35:34: dass Jetzt komme ich aus der akademischen Welt Das ist für mich ein klein wenig akademisch weil wenn wir wirklich in die Prozesse reingucken, dann wird sich der Prozess, die Prozessklasse nie grundlegend ändern pro Anwender.

00:35:50: Es gibt meistens diese bestimmten Bereiche mal dasieren bei eher hochviskose Stoffe mal weniger.

00:35:55: dafür gibt es dann besten Fall unterschiedliche Module und unterschiedliche Pumpen aber es ändert sich nie grundsätzlich dass was wir herstellen.

00:36:04: wo ich aber den großen Mehrwert sehe ist aus einem Einwendungs Beispiel was wir selber kennengelernt haben.

00:36:10: da ging's um eine Anlage die schon ein bisschen fortgeschritten ist im Alter, die dann jetzt erneuert werden muss aus Materialgründen.

00:36:18: Und dort war ein Problem das für die Änderung der Menge der, die dosiert werden muss je nach Apfelbehälter oft einen Automatisierer kommen musste uns umprogrammiert und da finde ich bringen schon unsere Die Konzepte die jetzt zum Beispiel mtp mitbringt.

00:36:35: wir haben Services die konfigurierbar sind.

00:36:37: über Parameter bringt er schon den großen Mehrwert.

00:36:40: Wir haben konsequent das, was quasi möglich ist mit der Automatisierung auch in einem Standort gekossen sodass man eben über ein Parameter einstellen kann wie viel möchte ich denn dosieren?

00:36:51: und das löst schon einige Kopfschmerzen weil wir jetzt sozusagen nicht uns selber überlegen müssen ah, wie stelle ich diesen Parameter zur Verfügung oder wie bringe ich das dem Leitsystem nachher bei?

00:37:01: sondern der Standard sagt so würden wir es definieren, so würden Und es ermöglicht eigentlich sehr vielen, sehr schnell dort reinzukommen zu sagen wir haben einen festen Parameter für die Menge, die wir dosieren wollen.

00:37:12: Der wird nachher als Procedure-Parameter weitergegeben und beide Seiten, die das implementieren also auch diese Anwenden wissen dann über diesen Schnittstellenvertrag was es braucht.

00:37:22: Das heißt ich denke dass für die Integration ob es denn jetzt kommt oder nicht ist allein dieser technologische Die technologische Weiterentwicklung, dass wir auch weitergehen müssen mit unserem Automationssystem sehr entscheidend und bringt dort den notwendigen Hebel.

00:37:43: Die Frage ist für mich nur wie schnell es denn kommen wird?

00:37:47: Und dann wenn wir die Module da haben, können wir auch darüber nachdenken.

00:37:51: jetzt haben wir schon das Equipment.

00:37:52: Wir könnten doch die neu arrangieren, neu orchestrieren um vielleicht auch einen neuen Produkt Typ in unserer Anlage herstellen zu können oder eben auch das Rückwirkenglassen für die Verfahrenstechnik, wenn wir jetzt schon dieses flexibler Equipment haben.

00:38:07: Was für Produkte, für Produktinnovationen können wir denn vielleicht noch uns ausdenken, wie in diese Anlagen

00:38:12: reinpassen?

00:38:14: Das Stichwort kleiner Brötchen, das legt jetzt schon die nächste Frage auf.

00:38:20: Kann man dann von den kleinen Brötchens leben?

00:38:24: also welche Marktperspektive, welche Markteentwicklung seht ihr Und was stimmt dich euch bei Flexilrate optimistisch, dass diese Markt-Erwartungen auch eintreten?

00:38:39: Also für mich ist die Grundstimmung in der Prozessindustrie relativ eindeutig.

00:38:44: Wir brauchen Hersteller übergreifende Standards.

00:38:47: alle, die sie dann schon mal kennengelernt haben und auch anwenden konnten.

00:38:52: Die haben gemerkt mit ja wir wollen nicht zurück das wir zum einen abhängig sind von dieser ein spezifischen Implementierung als auch von dann den System, die sozusagen nur diese Einimplementierung zulassen.

00:39:04: Also da merkt man aus allen Ecken auch zu den verschiedensten Themen bezieht sich nicht nur auf MTP, da merken wir okay, wir brauchen irgendwie was übergreifendes.

00:39:14: Das können wir uns nicht mehr leisten, das so individuell zu lösen.

00:39:18: und Markteentwicklung nun ist es so dass ich glaube jetzt beginnt diesen Jahres oder erst kürzlich wurde angekündigt, dass einige Investition unter anderem hier in Deutschland eher eingestellt und oder gekürzt werden, das ist nicht so das perfekte Zeichen was wir wollen.

00:39:35: Also ja, wir müssen schauen dass wir die Vorteile auch wirklich greifbar machen und auch bewertbar.

00:39:42: also wie viel schneller ist man denn mit der Integration?

00:39:45: Mit MTP kann man dann sein Rezept erstellen.

00:39:50: wenn man eben noch mal neu automatisieren muss Darstellbar ist mit den Vorteilen, heißt das auch alle Technologien miteinander gut funktionieren.

00:40:02: Dann ist der Mehrwert relativ gut messbar und die Entscheidung sollte relativ leicht sein dass man sich eben auch für die neuen Technologen entscheidet.

00:40:14: Positiv stimmt mich wirklich die Nachfrage auch am MTP.

00:40:18: wir hatten neulich in der Schulung erst in der Namur eine Schulung oder ein Hands on Training Zum MTP, da gab es verschiedene Teilnehmer.

00:40:26: Die einen hatten MTP-Projekte in Vorbereitung und keine Ahnung von der Technologie bis Jahr und wollten die jetzt sozusagen kennengelernt einmal erleben.

00:40:34: Und die andere Hälfte der Teilnehmenden hatte Ahnung vom MTP wollte das aber gerne tiefer verstehen.

00:40:41: Das war nicht ein sehr schöner Mixen weil die schon kennengelangt haben wissen okay hier muss ich noch mehr lernen.

00:40:45: Ich will besser bewerten können was MTP denn alles kann.

00:40:52: haben das Projekt schon bekommen.

00:40:52: Das heißt, da wurde die Entscheidung schon getroffen, dass der MTP ein Mehrwert hat, dass man es ausprobieren möchte und das waren alles Personen, die ich persönlich vorher noch nicht getroffen hatte.

00:41:01: Das heisst wirklich... Aus für mich sozusagen Neulinge im MTP Bereich.

00:41:09: Es fand ich sehr schön zu sehen, dass dort dieses Interesse an der Namur-Schulung auch so groß war.

00:41:14: Und ja, auch dort die Rückmeldung sehr spannend, es wurde sehr viel im Detail diskutiert wie denn jetzt das MTP im besten Fall Design sein sollte als Anwendung dass sozusagen zu den individuellen Rahmenbedingungen der jeweiligen Firmen passt.

00:41:28: Also für mich ist die Marktsituation relativ eindrücklich.

00:41:33: diese neuen Technologien werden kommen.

00:41:36: Jetzt ist nur die Frage Wie schnell?

00:41:38: Ansonsten jetzt lasst uns Technik, Technologie, Markt und Betriebswirtschaft mal ganz kurz zur Seite legen.

00:41:45: Was motiviert dich denn persönlich, dich mit den Themen MTP, Batch Automatisierung und allem was wir ausgeleuchtet haben im Kontext so intensiv zu beschäftigen?

00:41:58: Ja also für mich ist das das spannendste dass sozusagen die Industrie die man so kennengelernt hat vorher.

00:42:07: Das es dann auch so viele Baustellen oder sagen mal Effizienzhebel gibt die man heben kann Alleine, dass man nimmt ein MTP, man etikiert es im Leitsystem.

00:42:19: Man ist in fünf Minuten fertig und kann dieses Modul anklicken.

00:42:23: Dass das quasi vorher nicht so einfach möglich war, ist für mich schwer vorstellbar.

00:42:30: also ich kann es mir gut vorstellen.

00:42:32: aber ich kann mir auch vorstellen wie konnte man das solange aushalten?

00:42:35: Das ist meine eigentliche Problemstellung.

00:42:38: nun bin ich manchmal recht ungeduldig das ist nicht immer gut.

00:42:43: Aber gerade wenn es an die Integration geht und ich wüsste, ich müsste jetzt noch tausend Variablen einmal von Hand abtippen oder eben mit einem eigenen Skript jeweils nach Package-Unit mir selber anlegen im jeweiligen Leitsystem.

00:42:55: Und das dann noch einzeln testen da wäre ich zu ungeduldig für.

00:42:59: deswegen bin ich da sehr froh dass es solche neuen Technologien gibt und mich fasziniert halt diese diese Weiterentwicklung was man denn da alles noch integrieren kann mit allem was es drum herum gibt zum Beispiel auch mit diesen Standards und eben das Zusammenspiel aus Verfahrenstechnik, Automasierungstechniken und Software.

00:43:16: Da muss man sagen all das zusammenkommt.

00:43:18: was gibt aktuell in der IT-Welt?

00:43:20: Was ist da aktuelle Stand im Verfahren-Technik und Automasierungstechnik?

00:43:23: Und wie kriegen wir es denn hin dass wir die Probleme leichter machen können besser lösen können?

00:43:29: Da kommt dann sozusagen der Ingenieur durch.

00:43:31: er sagt ich möchte gerne Probleme lösen und irgendwas verbessern wenn man somit geht das nicht das muss doch gehen.

00:43:38: und da kommen halt genau diese diese bestehenden Systeme, dieser bestehendem Konzept eigentlich sehr schön rein.

00:43:45: Und

00:43:45: je

00:43:46: mehr man sich dann beschäftigt, desto mehr merkt man, dass die Technologie die kann das aber die Unternehmen drumherum haben es glaube ich noch nicht so richtig kennengelernt oder eben verstehen das noch als zu komplex.

00:44:01: und das sehe ich als eine der Aufgaben für uns die Angst vor diesen neuen Technologien nehmen müssen, indem wir einfach zeigen wie einfach das geht.

00:44:11: Dann haben wir eben auch klar sagen es löst jetzt nicht alle.

00:44:14: Wir brauchen jetzt nicht sagen mtp und nie wieder was Neues und es gibt gar nichts mehr.

00:44:18: aber dass wir realistisch sagen mit dieser aktuellen Probleme Integration von Hand Parametrieren von Funktionen können wir alle lösen wenn wir einmal wechseln oder Stück für Stück wechsel zu der neuen Technologie Und dann sozusagen hier immer wieder zu schauen, wie können wir es noch anwenden?

00:44:36: Was gibt's noch Neues?

00:44:37: Welche Probleme können wir damit noch adressieren.

00:44:39: Das ist glaube ich einfach das was ich jetzt durch die Ausbildung mitgegeben bekommen habe und vorher vielleicht auch schon ein bisschen drin hatte diese Neugier und dieses Wir wollen Probleme lösen und Lösungen schaffen.

00:44:54: Das treibt mich an!

00:44:56: Prima Anselm Jonathan Medler und du ihr habt ja zusammen Flexilerei zu Luciens gegründet.

00:45:06: Wie weit passen denn die Ziele von Flexcelerate mit dem Thema NE-II zusammen?

00:45:15: Überlappen wird es sich sicher, aber was macht Flexceleraite vielleicht noch über die NE-I?

00:45:23: Also durch die Personalunion überlappt sich.

00:45:26: das denke ich schon sehr gut.

00:45:29: Was uns wirklich antreibt ist dieses Design vom Cyberphysischen Produktionssystem Also dieses Zusammenspiel aus, wir haben eine digitale Planung.

00:45:38: Digital weil wir hat ganz einfache Gründe.

00:45:41: Wir können uns die Hardware... ...wir können sie uns nicht einfach anschaffen um dann mal alles zu testen ob alles so zusammen passt sondern wir müssen das mit dem was wir haben also Datenblätter digitaler Repräsentation etc.

00:45:52: Vorher soweit wie möglich schon bewerten dass wir eine sehr gesicherte Entscheidung treffen können dass dieses System nachher funktionieren wird.

00:45:59: Das heißt dort sind die digitalen Werkzeuge für uns essentiell, vor allem auch die digitalen Beschreibungsmerkmale.

00:46:07: Die NE-SW-Hundert ist dann für uns die Weiterentwicklung.

00:46:11: Wir kennen uns gut aus in dem Design von einzelnen Modulen mit deren Services müssen diese aber natürlich anwendbar machen im Light System.

00:46:20: und dort die Frage zu stellen mit was müssten denn die aktuellen Light bzw.

00:46:26: vor allem die Batchsysteme können dass sie Module mit MTP verstehen.

00:46:30: Die kam recht natürlich mit dem Arbeitskreis II-III Batch Control.

00:46:34: Da hat man dafür sozusagen auch genau das richtige Gremium, dass man das einmal diskutieren kann vor allem noch die Erfahrung der aktuellen Anwender damit integrieren kann.

00:46:43: was sind die Batch Systeme jetzt schon können und gut können wie MCP dort reinpasst ob es überhaupt rein passt?

00:46:48: Die Frage haben wir uns auch gestellt.

00:46:50: Sie war schnell beantwortet.

00:46:51: aber gestellt haben sie uns trotzdem Und das heißt das war für uns mehr wegen der der natürliche Schritt vom Cyber Physician Produktionssystem hin zur Anwendung der Anlage, in dem wir eben nichts neu oder normal automatisieren wollen.

00:47:07: Sondern eben verwenden wollen im automatischen Betrieb, im automatischem Batch-Betrieb dass wir damit sozusagen den nächsten Schritt gehen.

00:47:16: und ja das heißt die Ziele passen dazu.

00:47:19: als Flexail Resolutions wollen wir eben Digitalisierung unterstützen.

00:47:24: nicht nur der digitalisierungs Willen sondern eben auch weil wir glauben, wir brauchen das um selber effizient zu sein.

00:47:30: Die Daten immer verfügbar zu haben beziehungsweise digital nachfragen zu können.

00:47:35: was ist denn der Durchmesser von meinem Ventil YS-CNL?

00:47:41: dass wir das sozusagen nicht in Datenblätter narschlagen müssen sondern eben im System Digital schon repräsentiert haben.

00:47:47: Das hilft uns, dass wir überhaupt effiziente planen können und damit doch in gewisser Weise konkurrenzfähig sein könnt zu anderen Ingenieurdienstleister, die das auch schon deutlich länger machen als

00:47:58: wir.

00:48:00: Anselmen dieser Folge bin ausnahmsweise einmal ich der Moderator für die gute Fee.

00:48:05: Du hast drei Wünsche frei Für die Zukunft der Prozessindustrie mit Blick auf Batch Automatisierung MTP Die Entwicklung der Technologie eurer Firma.

00:48:17: Welche drei Wüntchen sind es konkret?

00:48:20: Mit denen du an die Fee heran?

00:48:21: drittst

00:48:23: Gute Frage also die Die technologischen Wünsche haben wir uns schon erfüllt, beziehungsweise die Standardisierungskremien.

00:48:30: Ich würde mir als erstes wünschen dass sozusagen die Anwender offen sind gegenüber mtp-Projekten im Sinne von ja wir schauen uns noch mal an was wir wirklich für Vorteile hätten und wir nehmen die Sekunde Zeit zu bewerten wie unser Klassisches vorgehen gegenüber mtp.

00:48:51: was ich da überhaupt ändern würde.

00:48:53: mir würde schon reichen wenn man einmal bewertet Was ändert sich mit der der weißen voraussicht es änderte sich ein bisschen was aber vielleicht ist das alles gar nicht so groß wie man dachte.

00:49:05: Das ist wunsch eins.

00:49:07: Wunsch zwei wäre dass ich gerne mir von den herstellern von anlagen bzw.

00:49:13: von units wünschen würde zu schauen ob denn auch hier eine Ja, eine konzeptionell sauber durchdachte Modularisierung.

00:49:23: Ob das denn nicht vielleicht ein richtiger Schritt in die richtige Richtung ist?

00:49:28: Dass wir die Industrie vorbereiten – ich denke, die meisten Hersteller spüren auch den Druck dass sozusagen nicht mehr nur das eine Equipment oder der Bestandskunde immer wieder bestellt sondern dass man sich eben weiterentwickeln muss in den Technologien.

00:49:43: Das auch hier geschaut wird okay wie kann man dann selber diese Technologin anwenden?

00:49:48: auch wieder hier die Wunsch, was ändert sich in Bezug zum klassischen Vorgehen und ist das vielleicht etwas, was man im Betracht sieht.

00:49:55: Und als drittes wünsche ich mir eigentlich nur noch dass die Technologien oder die Stand Sie jetzt haben, dass sie sich noch ein bisschen mehr öffnen, dass man sozusagen auch das Feld der Anwendung breiter gestalten kann nicht nur für die großen Player öffnet sondern eben auch für kleinere Unternehmen, für kleinore Innovation.

00:50:15: das Ganze öffnete also beispielsweise Spezifikationen von solchen Schnittstellen öffentlich macht, richtig öffentlich im Sinne von freizugänglich für die kleinen Entwickler aus wo auch immer oder eben die Universitäten.

00:50:34: Dass sie sozusagen nicht unbedingt Mitglied sein müssten in den großen Organisation mit dem man dann Zugriff hat sondern dass wir eben auch mit den modernen Software Tools und Werkzeugen schnell die Spezifikation analysieren kann selber in der Kreativität für die Lösungsentwicklung nicht hinter PDF-Dokumenten zurückgehalten wird, um das so zu formulieren.

00:51:01: Nicht so ganz einfache Wünsche aber wichtig und ich denke dass zumindest alle Leute prüfen was sinnvoll ist bevor sie nach Schema F Altväter Sitte loslegen.

00:51:14: Das ist sicher ein nötig eigentlich für die ganze Welt, nicht nur für die Automatisierung.

00:51:23: Gibt es noch

00:51:23: Punkte?

00:51:25: Fragen, die wir nicht gestellt haben damit du Antworten geben kannst, die darüber hinausgehen was wir bisher besprochen

00:51:33: haben.

00:51:35: Im Prinzip haben wir eigentlich den kompletten Bogen schon geschlossen von Wir haben Module, wir haben Batch Systeme.

00:51:39: wie kann das denn alles zusammenspielen?

00:51:41: Was wir in der letzten Zeit jetzt kennengelernt haben ist dass oft dann Vorbehalt waren zu zu dem Badge-System zur Anwendung, gerade auch mit wir stellen zum Beispiel Rezepte für die MTP-Module.

00:51:54: Weil gesagt wird, wir haben gar kein Badge System ist uns zu groß brauchen das nicht und es ist ein Validapunkt.

00:52:00: man kann ja auch Anlagen von Hand fahren ist nicht verboten oft denke ich auch wirtschaftlich gar nicht so abweglich gerade wenn's sehr individuell wird.

00:52:09: aber auch hier dass man sagt nur weil man die Anlagen vom Hand fährt heißt das nicht dass man die Automatisierung bis dorthin weglassen kann.

00:52:18: Das würde ich mir wünschen, also zum einen der Schwerpunkt dass wir die modellare Automation mit MTP auch nutzen können um unsere Anlagen für die Operator leichter bedienbar zu machen weil eben dann die Interaktion mit diesen Modulen vereinheitlicht wird je nach Automationssystem gibt es kaum noch Unterschiede in der Schnittstelle und das man eben auch bei den Batchesystem nicht unbedingt das volle große Batch System braucht.

00:52:44: man kann auch quasi einfach im kleineren Plan und sich sozusagen einen händischen Ablauf machen, welche drei Services muss ich nacheinander starten mit welchem Paramet.

00:52:54: Und damit diese zeigen mein Prozess semi-automatisch ausführen kann um dann sich vorzubereiten wenn man weiß okay dieses Produkt lohnt sich die Produktion lohnt es sich dass man dann natürlich kommt dass man eben dieser händische Schritte perspektivisch automatisiert um eben einfach hier effizient zu steigern noch die Bediener der Anlagen zu entlasten, den drei Knöpfe drücken um was zu starten mit dem richtigen Parametern.

00:53:21: Es ist meiner Meinung nach jetzt kein Job, den jemand unbedingt machen muss sondern vielleicht ist es viel wichtiger die Anlage zu verstehen und zu schauen dass das alles gut läuft und sich nicht eben mit dem Klicken von Start zu beschäftigen.

00:53:37: Damit

00:53:38: sind am Ende unserer heutigen Folge angelangt.

00:53:41: Ansonsten, welche drei Schlüsselbotschaften möchtest du unseren Hörerinnen und Hörern zum Schluss mit auf den Weg geben?

00:53:48: Also die erste Botschaft, die ich gerne mitgeben würde ist dass die Technologien gerade im Zug auf das MTP sind soweit.

00:53:55: Dass man sie anwenden kann.

00:53:56: auch der Übergang von Version eins auf Version zwei hat keine Brüche hervorgerufen, dass jetzt sagen alles neu gedacht werden muss sondern es passt tatsächlich auch sehr gut.

00:54:11: Also die Technologien sind soweit, wir könnten loslegen.

00:54:14: Schlüsselbotschaft II, wir brauchen gar nicht erst alles immer so kompliziert denken und jeden eventuellen Anwendungsfall durchgedacht haben sondern wir brauchen nur einen Anwendungspfalt der uns sagt hier haben wir ein Mehrwert durch das integrieren von MTP oder von der Batch Automatisierung, der ausreicht dass wir eben diese Technologie auch wirklich zuerst bewerten und dann anwenden.

00:54:40: Und dort würde ich gern allen Anwendern und auch Lieferanten und Systemetikaturen Mut zu sprechen, das wirklich zu tun.

00:54:46: Und einmal sich diese Bewertung vorzunehmen.

00:54:50: Und Schlüsselbotschaft drei die Technologien sind noch nicht hundert Prozent offen aber verfügbar sind sie auf jeden Fall und greifen gut ineinander.

00:55:01: also auch hier die Offenheit weiter vorantreiben und die Anwendungen sozusagen ausprobieren und erleben, um sich selber von den Vorteilen zu überzeugen.

00:55:13: Vielen Dank Anseln!

00:55:14: Schön dass du heute bei uns warst.

00:55:16: Danke sehr.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.