Disruptive Digitalisierung statt schrittweiser Verbesserung
Shownotes
Wer schon immer wissen wollte, dass die Abkürzung von KI auch für „Krattenmachers Intelligenz“ steht und was es mit dem „Akkuschrauber der Datentechnik“ als Produktivitätstreiber auf sich hat, der findet in dieser Folge die eine oder andere Antwort auf seine Fragen und einige Impulse, wie man zum Game Changer werden kann.
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00:00:00: Herzlich Willkommen Hans Grattenmacher, Geschäftsführer Innovation Mechatronik bei SEW EuroDRIVE.
00:00:07: Hans bitte stelle dich unseren Hörerinnen und Hörern kurz vor!
00:00:11: Ja auch schönen guten Tag an alle, schönen Guten Tag Kurt und Thomas.
00:00:17: Ja, Hans Grattemacher mein Name bin seit vergangenen September,
00:00:21: v.a.,
00:00:21: bei der SEW Eurotrive Geber Koka G in Bruchsal Damals direkt nach meiner Promotion an der Universität Karlsruhe, heute KIT im Fachgebiet der Elektrotechnik.
00:00:34: Dass ich dort auch im Diplomstudiegang studiert habe zur SEW gekommen.
00:00:38: Ich hatte ursprünglich eigentlich elektrische Anlagentechnik und Hochspannungstechnik studiert, bin dann aber während der Promotion zur elektromagnetischen Verträglichkeit drüber hatte eigentlich Hochspannungstechnik gemacht, weil ich die Elektronik so kleinteilig fand.
00:00:54: Dem zufolge wurde ich dann logischerweise Leiter der Elektroentwicklung bei der S&W.
00:00:58: Eurotribe stieg von an Beginn dort also einen in der Elektronikaetwicklung zunächst als Produktbetreuer.
00:01:06: Wir hatten damals im Jahr two-thausen Einzeltern eine große Obstrukturierung.
00:01:09: das war das erste große Wachstum im Bereich der Elektronic durfte da die Abteilungsleitung hören haben.
00:01:15: Ich habe dann ab dem Jahr die Gesamtverantwortung der Elektronikentwicklung gehabt.
00:01:22: Seit den Jahresjahren bin ich in einer Geschäftsführer Innovation Mechatronik.
00:01:26: Ich bin damit verantwortlich für das Produktmanagement, für die Entwicklung elektronischer Mechatronics und für den Second Level Support all unsere Produkte drum herum.
00:01:38: Dazu gehören auch die Softwareprodukte, die direkt zum Kunden gehen.
00:01:42: Ja, es ist ein Team von ca.
00:01:43: fünfhundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und damit versuchen wir die Geschicke der SEW in Richtung Mechatronik- und Automatisierungstechnik zu gestalten.
00:01:54: Vielen Dank!
00:01:54: Dann haben wir diesmal eine Runde mit drei promovierten Elektroingenieuren – das kann jetzt was werden!
00:02:02: Hans ich habe dich kennengelernt bei der dritten Digitalkonferenz des ZVI, des Verbandes der Elektrodigitalindustrie Und da sparst du über die Digitalisierung.
00:02:13: Digitalisierung klingt ja erst mal anders als ein Geschäftsführer Innovationen-Mechatronik, so klassischerweise sich sehen würde.
00:02:21: Wie passt das für dich zusammen?
00:02:24: Es passt für mich ganz hervorragend zusammen, denn die Digitalisierung ist zunächst auch relativ dicht an der Elektrotechnik und am Mechatronikum dran.
00:02:33: Das sind dann nicht zwei Dinge, die nicht zueinander gehören.
00:02:36: Und das zweite ist natürlich am Ende, wenn man für die Produktentwicklung verantwortlich ist muss man sich ja immer die Frage stellen.
00:02:43: Was stellt denn eigentlich der Mehrwert für den Kunden dar?
00:02:47: Was ist denn der Mehr Wert, wenn ich ein Produkt entwickle?
00:02:50: Ich habe meine Teams als wir, zwanzig elf quasi auf der Grünen Wiese, die Elektronikprodukte der SIV neu entwickeln durften mal die Frage gestellt Warum soll denn eigentlich ein Kunde unsere Produkte kaufen und nicht dieses Wettbewerber?
00:03:04: Was sind da die Gründe?
00:03:07: Und wenn man sich die Frage dann mal stellt und beantwortet, dann stellt man eben auch ganz schnell fest dass das Produkt als solches halt nur der eine Teil ist oder andere Teil ist wie sich ein Produkt dann beim Kunden auch einbettet.
00:03:20: Und zwar ganz vorne beginnend von der Auslegung banal über den Bestellprozess und später natürlich auch bei der Betriebnahme.
00:03:29: Da merkt man, dass eben ein Produkt nur der eine Teil ist.
00:03:34: Das andere ist aber dann eigentlich auch die Prozesskette, die das Produkt mit ausmacht und da lag natürlich sehr nahe, dass die Prozesskette in Zukunft eben sehr digital sein wird.
00:03:46: Wir haben ja unser Inhaber und Gründer der Firma bzw.
00:03:54: Schwiegelsohn des Gründers die Firma, ja ich denke zu dem machte was er heute ist.
00:03:58: Der ans Blick hatte mal den Spruch geprägt Kunden brauchen Lösungen und keine Produkte.
00:04:05: Man kann sich überlegen naja wir können hier nicht mehr fragen was sie damit meinte aber man kann sich mal versuchen da zurückzusetzen in die Zeit als er das sagte so Mitte der sechziger Jahre.
00:04:15: Da war sicherlich nach dem Kriegs- oder erste Wiederaufbauwelle vorbei Und man musste sich neue Absatzmärkte suchen.
00:04:24: Unsere Kunden wurden international und damit auch wir.
00:04:28: Und was haben wir gemacht?
00:04:29: Wir sind da hingegangen, wo unsere Kunden auch hin gegangen sind.
00:04:33: Wir haben ihnen dann wie ich mir so schön sage Drehmoment in jeder Variation die der Kunde gebraucht geboten aber eben auch das Engineering und den Service sehr naheben dort zu sein wo sie auf sind Und ich glaube, das war vielleicht damals tatsächlich das was er meinte.
00:04:52: Die Lösung war dass wir eben nicht nur den Getriebemotor den Kunden in jeder Variationserführung stellten in kurzer Zeit sondern eben auch des Engineering und den Service.
00:05:01: Das alles ist eine sehr kurze Zeit und zusammen hat die Lösung gegeben.
00:05:06: Wenn man sich mal weiter durchdenkt sagt es ist eigentlich ein Teil der Prozessquote unserer Kunden die wir damit bedienen.
00:05:13: Und damit ist es halt nicht nur das Produkt, sondern der Wert besteht aus der Bedienung der Prozesskette plus dem Produkt.
00:05:19: Und ausgehend von dem habe ich gesagt naja wenn das unsere Wertigkeit ist weltweit und das ist ganz zweifelsfrei dann müssen wir im nächsten Schritt in den nächsten Generation ja darauf antworten.
00:05:31: da liegt der Wert ja in der digitalen Bedienungs dieser Prozesse Kette.
00:05:35: Ich hab damals mal das Bild des TRIFTEUN STORE Da geprägt.
00:05:41: es war, als Apple mit dem iTunes Store und vor allem mit den Smartphones dann eben ja wirklich Game Changer in die Welt setzte.
00:05:51: Man dachte, naja gut vielleicht versteht mich jemand wenn ich das mal einfach ganz frech sage wir brauchen so was wie den TRIVE TUNE STORE also etwas an dem sich Geräte anmelden können, etwas wo die Verbindung datentechnisch hergestellt wird aber auch zum gesamten Geschäftsprozess hergestellt.
00:06:08: Das muss dann irgendwann mal irgendwie über einen Server laufen, über ein Cloud-Dienst laufen.
00:06:14: Wo natürlich zwischentrittene Firewall.
00:06:16: damals war es eben noch Firewall.
00:06:17: heute wird man selber Security sagen sodass eine Vision ist.
00:06:21: Jedes Produkt von uns hat eine eigene Kennung, eine eigene ID über die es sich dann Daten runterladen kann aus der Cloud um so das Gerät eindeutig zu identifizieren und um Datendienste wirksam werden zu lassen etc.
00:06:35: bei PR.
00:06:35: Also alles das was werde ich aus dem Konzertbereich kennen.
00:06:39: Und demsofolge war es klar dass wir uns genauso aufstellen werden und deswegen war für mich die Digitalisierung extrem nah am Produkt.
00:06:47: wenn man jetzt etwas nach vorne richtet, glaube ich ist die Bedingung der horizontalen Prozesskette sogar das Entscheidende.
00:06:55: Denn die Produkte, die die Automatisierungstechnik hervorgebracht hat, die wir vorgebracht haben, die sind alle eigentlich ausentwickelt.
00:07:04: da noch etwas hinzuzuzeidieren es noch präziser und schneller zu machen, ist nicht mehr der Mehrwert für den Kunden.
00:07:11: Das ist alles schnell genug, präxise genug.
00:07:13: Der Mehrwert liegt vielmehr in der Prozesskette, dass er die optimal bedient.
00:07:17: Deswegen, wie gesagt ist für mich Digitalisierung extrem nah an der Mechatronik.
00:07:22: Und wenn ich vielleicht noch hinzudehlen darf mein Bereich heißt von Mechatronic.
00:07:27: aber wir haben uns als wir den vor zwei Jahren so benannt haben überlegt naja eigentlich müsste er heißen mechatronic digitalisierung und automatisierung.
00:07:37: Der ist dann aber ziemlich lang und vollbrech.
00:07:39: deswegen haben wir es ganz banal bei mechatronics belasten.
00:07:42: Hans vielen Dank dafür.
00:07:43: Wenn man jetzt mal auf die digitalisierung schauen um ein bisschen positive Stimmung zu verbreiten, gute und sehr gute Automatisierung.
00:07:53: Wann ist Digitalisierung denn für dich sehr gut?
00:07:56: Und wann ist es sehr erfolgreich?
00:07:59: Sie ist für mich sehr gut und sehr erfolgreich wenn sie konkret einen Nutzen bringt, wenn sie also eine Produktivitätssteigerung bringt.
00:08:08: Ich leite ja in meinen Vorträgen gerne so ein bisschen aus dem Consumerbereich her.
00:08:15: Ich will sagen, warum ist eigentlich die Digitalisierung im Konsumbereich so erfolgreich?
00:08:19: Warum sind wir denn alles unfassbar auf Digitalisierung fokussiert.
00:08:27: Die Digitalisierung richtet sich natürlich irgendwo an... ich habe es mal laziness of people genannt.
00:08:34: Ist natürlich etwas provokativ zu sagen aber ich glaube das stimmt schon ganz gut.
00:08:39: immer dann wenn die Digitalisierung uns einen Nutzen bringt und sich an unsere Faulheit adressiert dann nutzen wir sie ja sofort und gerne.
00:08:47: Wenn es für uns einfacher, schneller geht, dann machen wir das sofort ohne die Terms und Conditionen weiter als bis zum nächsten Halbsatz zu lesen und gleich den Haken zu setzen.
00:08:59: Da kann sich jeder selbst beobachten und analysieren.
00:09:01: Und wenn man mal ehrlich ist und uns auf unsere Smartphones schauen, sind die Apps, die uns schnell machen, was für uns verbessert ist und alle Formen und die, die weiterhin hinten sind.
00:09:11: Das waren die, wie wir unseren Spiel trieben.
00:09:14: da belegt.
00:09:14: Und ich glaube, das ist deswegen für mich eigentlich der entscheidende Faktor denn man kann es natürlich jetzt laseless of people also übersetzen.
00:09:24: am Ende adressiert sich auch an die Selbstoptimierung der Menschen.
00:09:28: Ich will halt meine Zeit so einsetzen und verbringen wie ich es will und nicht wie es mir irgendein Tool vorgibt.
00:09:36: und wenn es schnell geht dann habe ich mich damit optimiert.
00:09:41: Übersetzung aus Adressierung an Faulheit.
00:09:43: Und wenn ich das jetzt übersetze in die Industrie, dann ist es ja nichts anderes als Produktivitätsteigerung.
00:09:49: Ich will meine Produktivitätssteigern und deswegen alles was ich eben in Digitalisierung mache muss sich ganz klar mit einem Nutz im Sinne von Produktivitätensteigerungen verbinden und dann ist sie gut oder sehr gut.
00:10:06: Wenn ich Digitalisierung nur betreibe dass sie irgendwas schöder oder schnörglicher macht, oder irgendein Hash-Fact hat.
00:10:18: Dann ist sie halt früher oder später zum Scheitern verurteilt und wird nicht mehr benutzt.
00:10:23: Das ist ganz ähnlich wie im Konsumerbereich die eben die Analogie, die Dinge, die dann irgendwie mal eine tolle Spieltolle Ablenkung waren.
00:10:31: Die sind eine gewisse Zeit toll und dann verschwinden Sie nach hinten auf dem Smartphone.
00:10:38: Weihnachten und Neujahr, wenn man alles aufräumt dann lösch ich es ja auch wieder.
00:10:42: Und ich glaube ehrlich sagen wir halt auch in der Industrie Wenn ich irgendwann nur einen Effekt eine Effekthascherei betreibe mit Digitalisierung Dann ist der Nutzen und den Nutzen nicht da ist dann verschwindet das auch wieder?
00:10:54: Wenn ich aber etwas einführt dass ein realen Nutzen hat dann ist es auch sofort erfolgreich weil es die Produktivität steigert.
00:11:00: Darauf müssen wir einfach achten.
00:11:02: und wer das machen dann ist digitalisierung im Umfeld der industrie erfolgreich.
00:11:08: Und da müssen wir auch dringend hin, denn das sind die Potenzialen, die wir noch heben können in der Produktivitätsteuerung.
00:11:15: Denn andere Dinge haben wir ja schon ganz schön ausgenutzt und um nicht zu sagen ausgelutscht.
00:11:20: Da wird nicht mehr viel zu holen sein aber in dem Umfeld halt schon noch.
00:11:24: Das unterscheidet für mich die Digitalisierung von sehr guter Digitalisierung.
00:11:30: Hans, es leuchtet sehr ein.
00:11:33: ich würde gerne mal So konkret nachfragen, wenn wir über den elektrischen Antriebsstrang reden.
00:11:40: Da geht es ja jetzt nicht um digitale Prozesskette oder auch aber was hat der Antriebstrang von der Digitalisierung?
00:11:49: Also der hat meistens sehr wohl auch viel mit der Hochzutaltprozesskete zu tun.
00:11:54: Aber fangen wir mal tatsächlich erst beim Produkt an.
00:11:57: Die Frage haben wir uns damals als für die neue die Elektronikproduktreihe aufsetzen durften auch gefragt Wenn wir schauen, naja wie setzen sich Gesamtheit digitalisieren zusammen?
00:12:08: Dann braucht man natürlich erstmal eine vertikale Anbindung, eine horizontale Anbildung.
00:12:12: Und die vertikalen Anbindungen ist jetzt ganz klassisch unten, wenn man beim Sensor oder bei uns wie bei uns hier beim Akto anfängt sie brauchen erst mal Datenkanäle.
00:12:22: Wir brauchen Daten Kanäle die vom Antrieb bis dann eben auch hoch.
00:12:27: früher klassisch die Steuerung, jetzt in Zukunft eben sind es entweder Edge Devices oder das geht direkt auf Server.
00:12:34: Also man braucht eine datentechnische Anbindung.
00:12:37: Die Datentechnischen Anbindungen hatten wir in der Vergangenheit nicht, die war ja irgendwo endet sie an einem Frequenzumrichter wenn ich mal bei unserem Produktportfolio brauche über eine klassische Proven hat diese IP-Anbindung.
00:12:49: Das sind aber keine richtigen Datenanbindenden.
00:12:52: also was haben wir gemacht?
00:12:53: Wir haben in unseren Produkten digitale Datenkanäle eingeführt, die von dem Umrichter bis runter in den Motor gehen und haben dort dann digitale Typenchilde integriert.
00:13:05: So dass wir heute eben in der Lage sind automatisiert den kompletten Antriebstrang ohne das irgt etwas von Hand eintippen muss auslesen zu können und sich an einem Netzwerk anmelden zu lassen.
00:13:18: Also so, wie man es aus dem Konsum und Bereich auch kennt.
00:13:20: Das heißt die erste Grundvoraussetzung, die man vor Produkten braucht muss erstmal die digitale Fähigkeit herstellen.
00:13:29: Ich habe mal vor vielen Jahren im CTO von Microsoft, der war bei uns auf einem Messestand und provozierte mich ein wenig indem er sagte eure Industrie ist ja überhaupt gar nicht digital.
00:13:44: Ich sagte er hat.
00:13:45: momentan stimmt ja gar nichts.
00:13:46: Wir verkaufen zwei Drittel hier mit Islet IP oder Profinet Anbindung.
00:13:50: Das sagt er, ich sage doch ihr seid nicht digital!
00:13:53: Und ja was war der Hintergrund?
00:13:56: Er sagte das erste Produkt digital zu machen ist erstmal Connector Unconnected.
00:14:01: also ich muss es erst mal konnektieren.
00:14:03: da gibt's ein schönen Beispiel aus der Vergangenheit mit Drucker.
00:14:06: überlegt uns mal wie wir damals als wir drei noch jung und hübsch waren Drucker anbinden mussten.
00:14:15: Wir haben den gekauft in irgendeinem Laden im Glauben, das sei der beste und neuste Drucker.
00:14:21: Wenn man zu Hause war nüchtert, dass es nur der beste oder neueste Drucker in dem Laden war aber nicht auf dem Markt.
00:14:26: dann haben wir aufgemacht und dann gab's dann Druckertreiber.
00:14:29: die heute jung weiß schon gar nicht mehr was ein Druckertreiber ist.
00:14:32: Der war entweder auf CD- oder Disklaufwerk oder DVD.
00:14:37: im Zweifelsfalle in den Übergang hatte man schon gar kein mehr so'n Laufwerk.
00:14:40: Da gingen wir ins Internet mit unserem, was hat man damals?
00:14:43: Siebenundfünfzig KommaSixK Modem.
00:14:45: Hört sich auch sehr verwunderlich an für die Jugend und da haben wir zwei Stunden gesucht um überhaupt mal ein Fall zu finden, das ein Druckertreiber war.
00:14:53: Haben den zwei Stunden runtergeladen obwohl es so eine Megabyte war.
00:14:56: und ich sag's jetzt mal nach zwei Tagen konnten wir auf schon die erste Seite ausdrucken Und dann nur der Drucker auf dem der Treiber installiert war und nur die ganz findigen.
00:15:06: Die haben es dann irgendwie geschafft, ein Netzwerk bei sich zu Hause aufzubauen.
00:15:10: Da muss man auch schon findig sein und die konnten dann noch andere Geräte drucken lassen.
00:15:14: Was machen sie heute?
00:15:15: oder was machen wir heute?
00:15:16: Heute gehen wir in den Laden oder online gucken.
00:15:19: Was ist der beste Drucker am Markt bestellen denn?
00:15:21: Der ist vierzehn Stunden später da.
00:15:23: Wir drücken den WPS-Taste Bitten in unser Netzwerk ein.
00:15:28: Der meldet sich an, sagt, was er isst, was kann.
00:15:31: Und jeder Netzwerkteilnehmer kann so verdruckt Das ist Digitalisierung im Produkt und es überlegt uns, wie wir es in der Automatisierungstechnik bis heute machen.
00:15:40: So wie man Drucker vor zwanzig Jahren eingebunden haben.
00:15:43: Und deswegen war der erste Schritt, Digitalisierung oder Elektronik die gesamte Produkte zu befähigen, dass sie wie ein Drucker heute im Netzwerk eben in den Industrie-Netzwerke eingebundet werden können.
00:15:55: Und das haben wir gemacht.
00:15:56: Deswegen, wie gesagt, haben wir die ganzen digitalen Kanäle eingebaut.
00:16:00: Es waren Connector an Connected.
00:16:01: Der nächste Schritt war dann Make It Smart Also sprich erzählt dem Gerät, was es kann.
00:16:07: Dass er es dem Netzwerk mitteilen kann.
00:16:11: und der dritte Schritt ist dann lass das autonom arbeiten.
00:16:16: also sprich gemacht den nächsten Schritt nutze die Daten und die Fähigkeiten dass ich so ein Gerät dann autonom adaptieren kann an die Applikation.
00:16:25: Und jetzt sind eigentlich die drei Schritte die man braucht, um Produkt digital zu machen und in einer digitalen Umgebung tatsächlich zu befähigen.
00:16:36: Die Dienste zu leisten oder die Produktivitätsteigerungen herbeizuführen, die man brauche.
00:16:41: Das war der Part der Vertikal-Digitalisierung.
00:16:44: Jetzt ist auch der zweite.
00:16:45: Das Ganze wird natürlich nur wirksam, wenn ich diese Fähigkeiten vom Produkt dann in den horizontalen Prozesskette ausdutzte.
00:16:53: Da geht es eben von los... dass ich die Daten schon ausnutzen kann.
00:16:57: Dass ich sie auch in Form vom digitalen Zwilling bereitstellen kann, um das Gerät zu auszulegen, davor schon zu simulieren und dann auszulegen oder konfigurieren.
00:17:08: Später dann zu bestellen die Daten, Parameter automatisch zur Verfügung stelle, die runtergeladen werden können für die Applikation.
00:17:16: Dann das Geräte applizieren und später die Daten für Dinge wie Predictive Maintenance etc.
00:17:22: pp auszunutzen.
00:17:23: Wenn man das beides erreicht hat, die vertikale und die horizontale Digitalisierung dann hat man ein digital wertvolles Produkt.
00:17:34: Und deswegen auch da hängt ein mechatronisches elektronisches Produkt egal ob aktorisch oder sensorisch für mich automatisch in der digitalen Welt.
00:17:44: Ich glaube die Kernbotschaft am Ende ist halt in Zukunft entscheidet mehr denn je vielleicht sogar ganz entscheidend wie ich ein Produkt in ein digitales Ökosystem einbinden kann, weil da liegen die Schwachpunkte oder wenn man so schön Neudeutsch sagt.
00:18:00: Die Painpoints der Kunden verlieren sie Zeit, da geht Geld verloren und nicht mehr so sehr nochmal das Produkt für den Prozent besser zu machen, weil die sind schon alle so gut dass sie nahezu alle Applikationen bedienen können.
00:18:16: Folge dessen liegt der Schwerpunkt auf die digitale Integrationsfähigkeit von weniger noch mal ein Pfund draufzulegen, um das Produkt etwas schneller oder präziser zu machen.
00:18:26: Hans vielen Dank für die absolute Runde Erklärung zum Thema!
00:18:30: Das wird dem einen oder anderen sicherlich auch weiterhelfen von unseren Hörerinnen und Hörern.
00:18:36: Wenn wir heute über Digitalisierung reden dann müssen wir zwangsläufig auch über KI-Reden.
00:18:43: Im öffentlichen Bereich darf das ja mittlerweile jeder der es Unfallfreibuch stabilieren darf Und kann – das ist jetzt nicht ganz so schwierig.
00:18:53: Ganz konkret, in dem Kontext den du uns gerade erläutert hast.
00:18:56: Wie kann KI relevant für SEW sein?
00:19:00: Also lasst mich mal so ausholen.
00:19:02: KI ist generell relevant.
00:19:06: ich durfte vergangenen Herbstpons auf der Betriebsversammlung haben wir meine Kollegen Statte sieben Minuten zugestanden um drei tausend Leuten zu erklären was es eigentlich KI.
00:19:16: Ich sage naja wie kann man das erklären?
00:19:22: Am Ende um es ganz stark vereinfacht darzustellen, habe ich das Beispiel gemacht KI ist eigentlich sowas wie der Akkuschrauber der Datentechnik.
00:19:32: Denn es ist jetzt sehr unwissenschaftlich aber die die Erklärung habe ich bemerkt hat bei unseren Leuten ganz gut anklang gefunden.
00:19:39: was sind denn die menschliche Intelligenz also die wissenschaftlichen Anspruch?
00:19:45: wenn wir geboren werden dann nehmen viele eindrücke auf erst visuell und tonal.
00:19:51: Wir saugen damit Wissen auf Erfahrungen.
00:19:54: Wir lernen, dass eine Herdplatte heiß sein kann und sich gut hinzufassen.
00:19:58: Wir werden lernen, so was mit Verrätern in jeder Ecke ein Auto sein muss.
00:20:03: Wenn es größer ist und viele Menschen drin sitzen, ist ein Bus.
00:20:06: Und wenn es doch größer wird, dann ist ein Lkw.
00:20:10: Dann gehen wir zur Schule.
00:20:11: Da wird es gezielt ausgebildet.
00:20:14: in Sprache, Mathematik usw.
00:20:18: Das geht weiter, Berufsausbildungsstudium etc.
00:20:20: pp wird immer mehr Wissen aufgebaut.
00:20:22: das heißt wir trainieren unsere eigene KI unser eigenen Algorithmus und wir wissen wie man die Daten korrelieren und verknüpfen müssen.
00:20:32: wenn mich dann irgendjemand mal zur Thema eine Frage stellt dann kommt es darauf an ob ich da viel Wissen und Daten aufgesaugt habe ob mein persönliches Modell meinen Gehirn darauf trainiert wurde.
00:20:43: bei mir ist einfach KI steht für Gradmaßintelligenz.
00:20:45: also ich hab's schon seit sieben fünfzig Jahren.
00:20:48: Dann kann ich halt eine Antwort geben, die wenn ich gute Daten hatte und gut turniert bin, die Wahrscheinlichkeit eine richtige Antwort zu geben sehr hoch ist.
00:20:57: Neunzig Prozent vielleicht sogar Hundert Prozent!
00:20:59: Und wenn es halt seites Halbwissen ist dann sind's halt nur noch fünfzig Prozent und wenn ich gar kein Wissen habe dann ist irgendwann Nullprozent.
00:21:06: Dann sagt man Ich hab mich gehört KI macht jetzt im übertragten Sinne eigentlich nichts anderes.
00:21:11: Es sammelt Daten, wenn die Daten gut sind, wenn sie sehr bekannt sind und der Algorithmus drauf trainiert ist dann liefert es halt einfach eine Antwort, die mit hoher Wahrscheinlichkeit richtig ist.
00:21:20: Wenn die Daten schlecht sind oder der Alghythmus schlecht trainiert isst Dann sinkt auch die Wahrscheinlichkeiten einer richtigen Antwort.
00:21:26: Da muss ich vielleicht doch mal anders nachfragen.
00:21:29: Also insofern Ist das ja eigentlich ein Abbild wie wir ja selber auch unser Wissen generieren und verbreiten.
00:21:39: Und ich glaube, wenn man dieses stark vereinfachte Bild ohne jetzt Anspruch auf Wissenschaft die Korrektheit sagt, aber ich glaube immer das stark vereinbarte Frachtbild nimmt dann fällt es vielleicht dem ein oder anderen leichter, etwas zu entmistifizieren des Thema KI.
00:21:54: Es ist damit einfach ein unfassbar mächtiges Tool, deswegen habe ich Akkuschrauber der Datentechnik genannt dessen Hilfe ich plötzlich Dinge viel schneller machen kann, zu dem ich zuvor überhaupt nicht in der Lage gewesen wäre oder zumindest in unfassbar langer Zeit.
00:22:13: und das ist eigentlich muss ich drauf schauen dass es einfach für mich dann ein Hilfsmittel ist.
00:22:19: Ein Tool das sich einsetzt muss um deutlich schneller zu werden.
00:22:24: So, wo setz ich das ein?
00:22:25: Damit ist schon mal klar da es natürlich den Akkuschrauber überall einsetzen kann.
00:22:29: Wo er mich beschleunigt.
00:22:31: Da gibt's für mich auch keine Eingrenzung in der Entwicklung gehts los dass sich schon beim Marktanforderung zum Beispiel Software über KI-Modelle natürlich abfragen kann weil das Wissen ist auch irgendwo im Internet verfügbar.
00:22:46: daraus kann ich Requirements ableiten geht dann über dass sich automatisiert KI basiert Requirement für die Softwareentwicklung ableiten kann.
00:22:54: und da erproben wir gerade automatisiert auch software code erstellung.
00:22:59: das kann uns immer weiterziehen.
00:23:00: wenn ich den software code ja mit kei generiert hat müsste ich ja auch die test cases daraus ableiten können automatisiert die dokumentation dafür und ich behaupte sogar in zukunft sogar k i basiert die des hmi als young machine interface da aus ableiten.
00:23:17: und somit kann man schon mal selbst als firma diesen Akkuschraub, wo ich ihn denn für alle Zwecke einsetzen.
00:23:25: Wo er mir Produktivität liefert?
00:23:27: Wenn ich merke, er liefert mir an bestimmten Stellen keine Produktivitäten dann lasse ich es auch besser wieder bleiben.
00:23:32: Dann brauche ich nicht ein Hype hinterher rein sondern ich setze ihn da ein, wo mir einfach was bringt.
00:23:39: und das kann man ja ganz jetzt weiter fortführen.
00:23:40: Das weiß ich jetzt für die Arbeit in meinen Bereichen skizziert habe gilt ihr dann für andere Bereiche.
00:23:46: auch wenn wir jetzt mal in die Fabriken geht Dann kommt man natürlich ganz schnell auf das Thema Einsatz von KI in Fabriken.
00:23:55: Da ist erstmal vorgelagert, da sagt es ja schon seit vielen Jahren diesen Ansatz der Agenten basierten Fabrik ist, dass ich also meine Prozesse so aufbaue mit sogenannten Agenten die immer Teilaufgaben übernehmen können, orchestrieren können auch optimieren können.
00:24:12: und es liegt natürlich auf der Hand, wenn ich KI einsetze Thema AI Agentic, dass die natürlich das ganze Potential eines solchen Akkuschraubers nutzen können und Prozesse in der Fabrik unheimlich beschleunigen können.
00:24:29: Und das wird natürlich zu einer Produktivitätssteigerung, wo ich glaube wir noch gar keine richtige Vorstellung haben wie groß sie sein kann?
00:24:37: Ich persönlich glaube, dass sie unfassbar groß sein kann weil plötzlich eine große Tanzprärenz bekommen über Daten und Prozesse sich selbstständig optimieren können, die wir von Hand heute einfach in der Form nicht optimieren könnten.
00:24:57: Weil kein Mensch in der Lage wäre, die Masse an Daten aufzuarbeiten zu analysieren und das Richtige daraus abzuleiten.
00:25:05: Deswegen ist für mich das Thema KAEVIL.
00:25:07: Man muss immer ein bisschen vorsicht sein.
00:25:08: Das wird natürlich wie du gerade sagst, jeder, der es einmal unfallfrei aussprechen kann, ist auch schon Experte.
00:25:15: Ich glaube, man muss aufpassen, dass man das nicht übereibt.
00:25:18: Aber es ist für mich schon mehr als ein Trend.
00:25:22: Es ist etwas, was wir einsetzen müssen und wettbewerbsfähig zu bleiben.
00:25:28: Denn eines muss uns auch klar sein – der Wettbewert nutzt.
00:25:31: Und ich rede jetzt mal vom Wettbetrieb außerhalb von Europa.
00:25:34: Wer es selber halt nutzen ausprobiert und sieht wie unfassbar schnell Dinge da passieren Ich glaube, wir kennen das alles.
00:25:42: Es ist ja manchmal wirklich gruselig, muss ich auch sagen wenn man dann sieht... Das ging jetzt aber wirklich schnell und es kam das raus was ich erwartet habe.
00:25:50: Also lange Rede kurzer Sinn!
00:25:52: Ich glaube wenn mir das einfach so auffassen dass KI der Akkuschrauber der Datentechnik ist Dann können wir ihn richtig und zielgerichtet einsetzen nämlich dort, wo uns maßgänglich beschleunigt.
00:26:05: Es würde von uns dreien ja heute auch keiner mehr auf die Ideen kommen, hundert Schrauben von Hand einzutreten.
00:26:10: Wahrscheinlich sind wir nach zehn E-Platt.
00:26:12: also deswegen ist die Analogie auch da für mich ganz ähnlich.
00:26:18: Akkuschraube mit KI das kann man ähnlich sehen.
00:26:21: es beschleudigt.
00:26:22: Wir müssen das Tool einsetzen denn die anderen machen's und das dürfen wir gar nicht zulassen, dass wir da die Wettbewerbsfähigkeit verlieren.
00:26:33: Solange wir schrauben wollen, beim Nageln wird das mit dem Akkuschrauber nur begrenzt oft funktionieren bis er aufgibt.
00:26:41: Ernster hast bei der Digitalkonferenz eine Vision aufgezeigt und gesagt eigentlich muss es reichen eine Fabrik in Form einer Simulation zu planen.
00:26:49: Der Rest kann automatisch erfolgen.
00:26:52: Müssen wir jetzt alle im Sinne Helmut Schmitz zum Arzt.
00:26:55: oder werden wir das noch erleben?
00:26:57: Bei vollem Bewusstsein Ja, zum Arzt will ich hier wieder verschiedene Personen schicken.
00:27:07: Ich glaube wenn man sich einfach mal das Ganze durchdenkt, wenn die Fabrik sehr modular aufgebaut ist und nach Prinzip in der Digitalisierung aufbaut also mit klaren APIs was ja nichts anderes sind als Schnittstellen Wenn wir es dann versucht agentenmäßig aufzubauen kann man ja sehr schnell draus ableiten.
00:27:29: Wenn ich dann vorne starte mit einer Simulation, wo ja alles drin ist das Verhalten der Anlage, des Verhaltender Geräte daraus simulieren kann wie sich die Anlage wirklich unter Last verhält.
00:27:45: Dann entstehen da eigentlich bereits alle Daten, die ich brauche.
00:27:51: für die nächste Schnittstelle entstehen dann die Daten der Auslegung.
00:27:55: wenn ich mich dann in China Bees auslegen will und was ich konfiguriere entstehen die nächsten Datensätze für die Konfiguration, in der Produktion, die Produktionsdaten.
00:28:03: Und wenn man das immer weiter spielt, dann sieht man sagt naja am Ende sind es ja immer Daten die entstehen, die ich ja dann immer weiter geben kann, die den digitalen Zwilling auch immer weiter vergrößern denn der digitale Zwilling ist jetzt nicht.
00:28:22: Ich habe das Gefühl, der digitale Zwilling ist für mich die Summe aller Daten rund um ein Produkt.
00:28:33: Je nachdem welchen Zweck es gerade erfüllen soll, will ich simulieren, konfigurieren und Betrieb nehmen sieht er ja immer anders aus!
00:28:41: Es ist ja für den jeweiligen Zweck das digitale Abbild.
00:28:44: Wenn ich die jetzt alle und damit wächst der ja auch, denn mit dem Betrieb wächst eine digitale Zwillinge immer weiter an.
00:28:49: Denn er produziert ja Daten oder wenn ich was update dann verändert er sich ja auch wieder.
00:28:54: Ist also etwas Lebendiges!
00:28:57: Jetzt entsteht aber die Kette eigentlich während des ganzen Prozesses und wenn man sich einfach wie gesagt durchdenkt aus der Simulation heraus ist eigentlich der Beginn der Datenkette Und wenn man das sauber aufgebaut hat, dann kann sich das ja alles automatisch voneinander ableiten.
00:29:14: Deswegen glaube ich schon dass es vielleicht eine Vision ist die jetzt nicht sofort umsetzbar ist weil wir natürlich die Kette erst noch aufbauen muss.
00:29:23: Ich glaube aber durchaus dass wir da dichter dran sind als wir alle selber glauben und ich persönlich glaube vor allem dass sie funktionieren können denn Auch da lohnt sich wieder, der Blick auf den Konsumerbereich zu werfen.
00:29:38: Da wurde das ja vielfach gemacht.
00:29:40: also die großen Plattformökonomisten haben wir eines gemacht.
00:29:42: hier haben wir die gesamte Prozesskette da abgebildet.
00:29:46: Wenn man sich überlegt wie schnell ich heute da Prozesse starten kann vom Kauf aber auch zur Rückabwicklung Änderung ohne dass noch jemand großartig eingreifen muss Da sieht man schon, dass wenn man das sauber macht so eine digitale Prozesskette hochgradig automatisiert ablaufen kann.
00:30:07: Und wenn wir dann noch sehen, dass wir eher vom hartfestem demografischen Problem stehen müssen wir uns auch irgendwann mal die Frage stellen haben wir in Zukunft überhaupt noch die Leute mit der notwendigen Expertise diese digitale Da überhaupt von Hand zu bespielen?
00:30:27: muss ich überlegen.
00:30:27: da gibt es einen der muss das auslegen simulieren der gibts dann weiter ein, der dann.
00:30:32: Das aufs Produkt herunter dann auslegt also welches bei uns jetzt in unserem fall welches drehmoment und welche tretzeit trauig denn?
00:30:38: welches getriebe welcher motor kommt da in Frage.
00:30:41: Dann gibt es ja mehrere Möglichkeiten, das gibt dann weiter sagt naja wie viel Geld möchtest du denn ausgeben?
00:30:45: Was ist dir dann wert möglichst wenig Varianz zu haben oder möglichst passgenauer Antrieb oder möglichst viele Reserve?
00:30:52: und dann gibt man's weiter an den nächsten der das dann produziert.
00:30:54: Das sind ja soviel in einer Kette drin und da müssen wir uns ernsthaft die Frage stellen wer soll das in Zukunft noch alles machen?
00:31:01: später gehen wir in die Anlage.
00:31:02: der fängt wieder von vorne an.
00:31:03: welche Parameter muss ich ein eigentlich einstellen?
00:31:08: Rot ist doch auf der anderen Seite auch durchaus alles automatisiert gehen könnte.
00:31:12: und da glaube ich halt, dass wir schon allein aufgrund der fehlenden Expertise oder überhaupt aufgrund des fehlens geeigneten Personals in Zukunft, die ja dazu regelrecht verdammt sind solche Prozessketten zu digitalisieren, aufzubauen.
00:31:29: Und deswegen glaube ich schon das es schneller gehen wird als manche andere Dinge In unserer Branche, unsere Branche ist ja wenn wir mal ehrlich sind eher etwas langsam veränderlich.
00:31:40: Viele heute gebrauchen ja fünf sechs sieben Jahre bis sie am Markt wirklich so Fuß gefasst haben.
00:31:47: da werden mir jetzt einige Kollegen widersprechen und uns sagen ne das is nicht so.
00:31:52: ich sag ja wir können uns weiter die Tasche lügen wenn wir alle zurückgucken dann war es praktisch bei jedem Produkt so Und Wir kennen ja auch die Prozesse bei uns.
00:32:02: Aber es ist halt die Frage, wenn wir die Leute nicht mehr haben, dann wird sich das möglicherweise automatisch beschleunigen müssen.
00:32:08: Denn sonst haben wir ja gar keine andere Chance bei Dinge überhaupt noch abzuarbeiten.
00:32:13: und ich weiß von Kunden, die Aufträge schlicht und nur greifend nicht annehmen konnten weil sie gar nicht mehr das Personal hatten um die gesamte Kette zu bedienen.
00:32:24: Und deswegen glaube ich nicht dass ich deswegen zum Arzt gehen muss.
00:32:27: Ich halte die Vision für sehr real.
00:32:31: Ja, ob ich das noch in meiner so aktiven Laufzeit erreiche oder sehen werde?
00:32:38: Das weiß ich nicht.
00:32:39: Das weiß man am Ende nie.
00:32:41: Reale Chance gibt es also ist.
00:32:42: ich sehe nicht dass da irgendwie uns technologisch was im Wege steht wo wir noch zehn Jahre entwickeln müssen.
00:32:48: Ich persönlich glaube dass eigentlich die Technologien und auch wie sie einsetzen müssten Grundsätzlich bekannt sind und verfügbar.
00:32:57: vielleicht doch nicht alle an einer Stelle muss noch machen Wir müssen es aber halt mal machen, wir müssen das endlich mal aneinander rein und die Kette abgehen.
00:33:05: Dann glaube ich ist es auch in zehn Jahren
00:33:08: möglich.".
00:33:09: Ja danke schön!
00:33:11: Nein, Visionen sind ja auch dafür da um drüber zu reden und um letztlich auch Denkblockaden aufzubrechen.
00:33:18: Hans, in den VDI Nachrichten habe ich ein Artikel über dich gefunden mit dem Satz Industrieviert.null hat zwar zum Modularisierung und Flexibilisierung geführt, aber nicht zur Digitalisierung Habe ich erst mal gestaunt, denn Industrievier-null sollte ja genau Digitalisierung im Bereich der Industrie sein.
00:33:37: Was ist für dich der Unterschied zwischen IndustrieVier-Null und Digitalisierung?
00:33:46: Der Satz war natürlich bewusst als Provokation gedacht.
00:33:49: Wir selber, wir sehen uns eher von bei Industrie Vier Punkt Null.
00:33:56: Wir haben das in unseren Fabriken da sehr intensiv auch selber ausgelebt.
00:34:02: Deswegen war das natürlich schon mal eigentlich eine Provokation, wobei die kennen mich ja.
00:34:06: Die wussten, ich mein... Ich will aber ehrlich sein, ich war aus Staudt, dass es ganz schön lang dauerte bis da jemand als Provokationsauffassende.
00:34:16: Und derjenige kam dazu mir und sagt, also Moment mal so ist es ja nicht, Industrie vier Punkt Null hat die Digitalisierung sehr wohl im Bauch und vorgesehen.
00:34:27: Und er sagt Ja richtig haste recht!
00:34:32: Aber wir haben es nicht gemacht.
00:34:34: Was wir gemacht haben bei der Industrie-Vierpunktul, wir haben flexibilisiert und modularisiert unsere Fabriken wirklich in Module wie nennens bei uns Prozessmodule zerschnitten.
00:34:45: Wir haben auch teilweise sogar bin ich da meine die richtigen Schnittstellen generiert.
00:34:52: aber wir haben halt nicht digitalisiert.
00:34:56: Da das haben wir nicht gemacht und da darf sich jeder wieder selbst in die Tasche lügen sehr digital, wie ja tatsächlich alles sind.
00:35:04: Das haben wir ja während der Sobleidschenkrise bemerkt.
00:35:06: Denn wenn man ja während das Sobleitschinkrise wo wir zum ersten Mal mit Mangel umgehen mussten da kam es ganze Jahr an die Oberfläche.
00:35:17: denn wenn wir voll digital gewesen wären dann hätten wir alle jederzeit volle Transparenz gehabt über unser Material über unsere Produkte wo sie liegen ob sie noch in unseren eigenen Lägern liegen wo das Material sich während der Produktion befindet.
00:35:33: Wir hätten ohne Probleme Simulation durchführen können, wie setzten wir das vorhandene limitierte Material jetzt bestmöglich ein?
00:35:40: Ich verbaue es nur bei Highrunnern, bediene ich nur A-Kunden, schaue ich, wie kriege ich die maximale Anzahl an Produkten raus?
00:35:48: oder will ich eben nur die besonders waschenträchtigen Produkte produzieren?
00:35:54: und wir haben festgestellt, wir können gar nichts von dem.
00:35:59: von dem auch nur eins zu machen.
00:36:01: Und da hat sich immer herausgestellt, wir sind modulant flexibel geworden.
00:36:06: aber die richtigen Datenschnittstellen, die richtige Datenhygiene haben alle nicht aufgebaut und haben nicht dafür gesorgt dass wir Datenhygiene haben.
00:36:18: und damit war man halt.
00:36:19: uns sind wir bis heute viele auch gar nicht in der Lage ist so was wie agentbasierte Fabriken aufzubauen.
00:36:25: Das ist nämlich die Grundvoraussetzung.
00:36:29: Deswegen aus dieser Erfahrung heraus habe ich dann mal eben ganz frech behauptet, dass er sagt ja schon klar wir sind mit Industrie vier Punkt Null voll digital geworden und haben es vergessen zu machen.
00:36:39: Und das Lustige war, dass der Kollege, der mich da aufwirksam macht, stimmt nicht mir in dem Punkt dann voll und ganz beipflichtig gesagt Ja okay, das stimmt, da ist er bei mir Wir haben modularisiert, flexibilisiert – was ja auch eine große Leistung war.
00:36:56: Ich will ja Industrie-Fürpunkt Null da gar nicht in schlechtes Licht drücken.
00:37:00: Das ist einer unserer größten Schritte, die wir gemacht haben seit langem mit Industrieführpunkt NULL zu dieser Modularisierung der Fabriken zu kommen.
00:37:09: Also das ist eigentlich ein wahnsinnig großer Schritt.
00:37:11: Deswegen sehe ich es doch gar nicht so kritisch an dass man vielleicht das Thema Digitalisierung nicht so hinbekommen hat.
00:37:18: Man muss ehrlicherweise sagen mit der Digitalisierung, die geht jetzt auch mit der IOT-Transformation einher.
00:37:25: Das war ja davor gar nicht so weit als die IT-Systeme waren ja nicht so dass wir sie irgendwo im Rahmen einer IOT Transformation an OT Systeme vernünftig andocken können, müssen wir ja auch ehrlicherweise sagen.
00:37:39: deswegen ist für mich, lasst mir mal so formulieren, der nächste Schritt um Industrie vier Punkt Uli zu vollenden ist das was halt jetzt auf digital machen.
00:37:48: Hans wenn wir es dann digitale haben Dann kommt als nächstes immer die Frage nach dem bewertbaren Nutzen.
00:37:55: Was bietet ihr euren Kunden an bewertbarem Nutzen an, damit die Digitalisierung im Antriebsstrang erstens für sie relevant ist und zweitens auch auf der Kundenseite der Bewertung der betriebswirtschaftlichen Seite standhält?
00:38:10: Also was natürlich ziemlich schnell und ziemlich einfach bewertbar ist das es bei uns die vertikale Integration mit unseren digitalen Kanälen, weil jetzt unsere Produkte Auto- und Betrieb genommen werden können.
00:38:23: Also da wo VW mit Tool ran musste aufwendig die Parameter eingeben und dergleichen.
00:38:30: Und letztes Jahr haben wir mal mit meinen ganzen Führungskräften einen Tag trainiert.
00:38:36: Ich sag so, jetzt benutzen wir ausnahmsweise unseren eigenen Geräte.
00:38:39: Mal gucken wie weit wir als Führungskräfte kommen.
00:38:42: Da war dann auch alles sehr nüchtern will ich mal sagen dass es auch heute noch relativ viel Zeit bedarf, Antrieb in Betrieb zu nehmen und das was wir bieten durch unsere digitale Antriebstechnik ist, dass jetzt eigentlich nur ein Stecker reingesteckt werden muss.
00:39:02: Die gesamten Daten aus Getriebe als angefangenen Getriebersetzung also von Motor welche Spannung welche Größe welche Drehzahl welche Bremse welcher Geber etc.
00:39:11: wird alles automatisch ausgelesen hochgegeben Auto-Betrieb genommen.
00:39:15: Also da wo ein gut trainierter Mitarbeiter vor zwanzig Minuten braucht jetzt doch zehn Sekunden und der Antrieb dreht.
00:39:23: Das sind ganz messbare Werte.
00:39:25: sofort damit verbunden haben wir auch die Datenkanäle eben zur Verfügung gestellt, das hört sich furchtbar banal an.
00:39:33: aber wir können jetzt alle Daten an die Steuerung oder auch eine Edge Processing Unit hoch geben.
00:39:39: also was ist denn verbaut?
00:39:40: wo ist es verbaut dass der sofort ein Abbild hat, welche Produkte hat er denn in seiner Fabrik drin?
00:39:48: Das hört sich jetzt zunächst mal banal an.
00:39:51: Fakt ist aber das bis heute nachdem die Anlage installiert ist irgendjemand wo wirklich noch mit Papier und Bleibschicht durch die Anliege geht und aufnimmt wurde wirklich was verbaut worden.
00:40:01: Das geht jetzt auf Knopfdruck.
00:40:03: Es ist natürlich auch sofort bewertbar.
00:40:06: Und die ganzen Daten, die wir für die Simulation dergleichen zur Verfügung stellen.
00:40:11: Die ist natürlich auch sofort verwertbar was glaube ich schon noch bisschen eine Herausforderung werden wird wie es immer ist wenn sie in die hohe zuteilige Prozesskette geht weil an der hohen zuteilen Prozess Kette ja ganz viele Fraktion beteiligt sind.
00:40:25: also sind wir beteilig die OEMs beteiligen und der Endkunde beteiligten da müssen uns nichts vormachen da wird's dann etwas schwieriger darzulegen tatsächlich der Wertvorteil ist.
00:40:39: Ich will aber ehrlich sein, da bin ich ganz gelassen.
00:40:41: Dann jetzt bin ich wieder beim Thema Demografie den Wertvorteil und wir haben ganz schnell feststellen wenn nämlich bloß noch einer statt fünf Leute zur Verfügung stehen die das machen müssen und er es eben mit moderner Technik hinbekommt oder um mit alter Technik nicht hinbekommt dann ist der Wertverteil nach zwei Minuten je transparent und das merken wir auch schon.
00:41:02: Es ist ja ganz einfach, die Leute in Zukunft werden weniger Leute mehr Komplexität handhaben können.
00:41:08: Da bin ich wirklich vollkommen stressbefreit.
00:41:10: das wird sich automatisch ergeben.
00:41:12: Die Diskussionen werden wir gar nicht führen müssen, die Diskussion wo der Wertvorteil in horizontalen Prozesskette liegt während sich Zwangsläufe geben.
00:41:23: Wenn man das mal misst tatsächlich dann wird man sich wundern wie viel Zeit und Aufwand in der Kette eigentlich drin steckt und wie viel Geld wir dabei verlieren, alle gemeinsam.
00:41:35: Wir lassen jetzt gerade die Barstar-Arbeit machen, wo man mal einen jungen Kollegen das im Rahmen seiner Arbeit auch versuchen, monitär darzustellen, an welchem Schritt eigentlich wieviel Geld verbraucht wird.
00:41:49: Und so wenn man im ersten Blick schon mal drauf schaut dann sagt man ja Das ist riesengroß, wenn man das bei unseren Produkten nimmt.
00:41:57: Der Prozess davor, der ist nahezu teurer als das Produkt selbst und deswegen wird sich darüber sehr schnell die Erkenntnis geben.
00:42:06: Das sind die zwei Schritte in einer digitalen Einordnung.
00:42:09: Ich bleibe wieder beim Drucker aber ich halt Drucker nach fünf Minuten im System habe oder nach zwei Tagen.
00:42:15: Ist selbst erklärt wo der Wert verteiligt?
00:42:17: Das haben wir gemacht und in der Hortzentralprozesskette wird so etwas mehr Überzeugungskraft dürfen, weil da einfach mehr Partei drin sind.
00:42:27: und da behauptet natürlich jeder erst mal von sich eher super effizient bis er es dann macht und merkt.
00:42:32: Er ist halt beinahe.
00:42:36: aber der Weg ist für mich unaufhaltsam und wir müssen vor allem aufpassen.
00:42:40: wie wissen ja Es gibt neue Wettbewerber.
00:42:45: USA will wieder selbst verbricken bauen können.
00:42:49: das merken wir auch im Verhalten unserer Kunden oder wettbewehrbar in den USA.
00:42:54: die sind natürlich stark in Sachen Daten mit Reimblendienste und Software.
00:43:02: Die schielen ja ganz stark auf dieses Thema, wir kennen das Thema mit Software Define Factory wo ich auch überzeugte Anhänger bin dieses Konzeptes.
00:43:13: Wir wissen dass China die Nummer eins wert will im Anlagen- und Maschinenbau.
00:43:18: Ich glaube so eine erste Zwischenstation wo es sich ziel gegeben haben, dass sie mit dabei sein wollen und zwanzig dreißig wollen.
00:43:25: Ich glaube endgültig die Nummer ein sein.
00:43:27: Und während China war der weiß wie digital die unterwegs sind.
00:43:30: Und ich sage halt wenn der erste mit so einem Produkt auf den Markt kommt das von Form also meiner Vision folgend von Form simuliert werden kann und die restlichen Prozesse nahezu automatisiert ablaufen.
00:43:42: Der hat halt gigantische Mitbewerbsvorteile, der Bauteil anlagen in der Hälfte der Zeit oder sechzig Prozent der Zeit.
00:43:50: Deswegen wird sich das alles ganz schnell selbst regulieren.
00:43:53: Wir müssen uns immer nur anschauen, wie es im Konsumerbereich läuft.
00:43:56: Das ist meisterachtens fast komplett übertragbar auf die Industrie und das ist das Verrückte!
00:44:01: Wir sind lauter Ingenieure hier drei sitzen drei zusammen.
00:44:05: Wir nehmen aber unsere Produkte noch wie vor zwanzig Jahren in Betrieb.
00:44:10: eigentlich eine Schande dürfen wir gar nicht laut sagen.
00:44:13: Wir lassen es trotzdem in der Aufzeichnung drinnen.
00:44:16: Ich finde es auch gut wenn dass man auf den Punkt so gebracht wird.
00:44:21: Du sprachst eben die horizontale Prozesskette noch mal an.
00:44:24: Da sind ja häufig auch andere Spieler beteiligt, andere Unternehmen und auch Steuerungshersteller, Sensorherstelle usw.
00:44:34: Warum oder was tut ihr für die Kooperation mit diesen anderen Herstellern einer Dienstleistern in der Kette?
00:44:42: Warum ist euch da die Zusammenarbeit so wichtig?
00:44:45: Also Zusammenarbeit für uns wichtig, aus zweierlei Gründen.
00:44:51: Also erst einmal ist die funktioniert wirklich optimale Bedienung der horizontalen Prozesskategorien nur wenn alle mitspielen weil es das kann ja in der Regel gar nicht alles von einem kommen.
00:45:03: also wir machen keinen Simulationstool.
00:45:04: dass wäre auch völlig irrsinnig wenn wir einen Simulations-Tool machen würden weil jede Branche ja auch andere Simulations Tools haben.
00:45:10: also suchen wir natürlich mit solchen Kooperation.
00:45:13: dann ist das nächste Thema In der Ho-Zahn Prozesskette etablieren sie natürlich auch digitale Ökosysteme.
00:45:23: Ich rede ungern von Plattformen, weil Plattform ist für mich eher so etwas wie eine Marktplattform wo was gekauft wird und verkauft wird.
00:45:33: Nicht redet von digitalen Ökosesystemen sowie Apple oder Google oder was auch immer wo Schnittstellen klar sind, aufeinander abgestimmt sind und wo dann alle daran partizipieren können.
00:45:46: Und nachdem eben in so einer hohes Totalprozesskette die ja dann in Zukunft nicht nur sich auf der Automatisierungsebene abspielt sondern auch ganz stark an die IT-Welt in der Fabrik angebunden wird, sind da halt viele, viele Mitspieler drin Simulation ERP MAP Systeme Hersteller Automatisierungshersteller Und das kann niemand mehr allein.
00:46:09: Deswegen sind wir gut beraten, dass zusammenzuwachen sich aufeinander abzustimmen über Schnittstellen Das ist natürlich nicht etwas was wir jetzt in Europa so sonderlich gewöhnt sind weil wir natürlich schon versucht haben uns da immer abzugrenzen voneinander.
00:46:25: Ich glaube da wissen auch alle über unseren Schatten springen und sagen ne ich will ihn zu einem digitalen Ökosystem einer bestimmten Schnittstelle den Kunden Das Beste mögliche bieten und das andere sollen die anderen bieten, die darauf spezialisiert sind.
00:46:42: Deswegen glaube ich ist in der Welt der Digitalisierung Kooperation und Kollaboration einer der entscheidenden Punkte zu dem er bereit sein muss.
00:46:51: Es wurde bei uns auch sehr intensiv diskutiert.
00:46:54: Wir haben uns letztes Jahr dann entschieden zum Beispiel kein eigenes digitales Ökosystem auf den Markt zu bringen.
00:47:00: Wir sagen ne wir formulieren eine Strategie Best in digital integration, also Drive Supplyer.
00:47:09: Wir haben uns nicht den Anspruch noch ein digitales Ökosystem auf dem Markt zu bringen.
00:47:13: Wir adaptieren uns an das was der Kunde uns vorgibt.
00:47:18: Denn man muss natürlich aufpassen.
00:47:20: es spürt bei vielen Kunden die haben natürlich schon stückweit die Angst dass sie wenn Sie mal im digitalen System ökosistem drin sind da auch dann ich nenne jetzt mal ganz erlaubt gefangen sind und sich so sagen eine große Abhängigkeit haben.
00:47:35: Deswegen will ja auch jeder selbst entscheiden, naja auf welchen Cloud-Provider greif ich denn zu.
00:47:43: Gehe ich da auf einen der großen oder baue ich auch meinen eigenen Cloud-Dienst auf?
00:47:48: Auf welche KI-Algorithmen will ich zurückgreifen?
00:47:52: Ich glaube da persönlich auch nicht dass wir weltweit überall ein einheitliches Bild haben werden.
00:47:58: Auf welche Cyber Security Mechanismen greife ich da zurück?
00:48:01: und auch da glaube Nein, das Bild haben werden.
00:48:04: Also ich kann mir nicht vorstellen, dass in den USA KI-Algorithmen wie von Diepsik oder Cyber Security Algorithmen aus China zum Einsatz kommen und umgekehrt.
00:48:16: Also muss man im Rahmen der Digitalisierung sich sowieso da überlegen, wie und wo will ich agieren?
00:48:24: Wie und wo muss ich mich andocken?
00:48:26: Will ich mich
00:48:26: ANDocken?".
00:48:27: Und dann hat wir eben uns dafür entschieden von der Motion-Control abwärts ein komplettes System haben, das voll aufeinander abgestimmt ist.
00:48:34: Das sich einfach in digitale Ökosysteme adaptieren lässt.
00:48:38: und mit dem Ökosesystemanbietern kooperieren wir dann, mit denen die Tools dazu bieten kooperiert werden.
00:48:46: Wir haben auf der letzten S-Base Nürnberg die Kooperation mit Software Defined Automation da verkündet, deren Tool wir auch als Brent Level einsetzen.
00:48:59: Wir kooperieren mit der Firma Titi Techn Digital auf ihrem System Ubic.
00:49:04: Wir waren bei Bosch Rex Road auf dem Stand, auf deren Control-X-Plattform und haben uns da angedockt.
00:49:12: Und ich finde das alles unheimlich wichtig und zielgerichtet.
00:49:18: denn wenn wir es schaffen – Es wäre jetzt so eine andere Vision – Wenn wir es in Europa schaffen als digitale Alternative zu den anderen großen zu etablieren Aber in einer Form, dass keiner eine Abhängigkeit gerät.
00:49:32: Sondern das sich die Entkunden aussuchen können auf welcher Cloud-Plattform wollen sie es haben?
00:49:39: Welche Simulationszahlen setzen Sie ein?
00:49:41: Wie ist die Antwortbindung an MAPE-Systeme?
00:49:46: Wenn das gelingt, dass man die Vorteile eines digitalen Ökosystems anbieten kann bei gleichzeitiger Wahlfreiheit der verschiedenen Elemente... heute zum Teil Prozesskette hat.
00:50:01: Vielleicht auch verbunden mit dem Versprechen hoher Datensicherheit und Integrität der Daten, glaube ich kann das als großer Wettbewerbsvorteil und Unterschied in der Welt dienen?
00:50:16: Und wir uns in Europa da hervorragend drüber platzieren denn bewährt ja unseren Platz finden müssen in der weltweiten Weltwirtschaftsordnung Gewichten, China und USA.
00:50:31: Und es wird dann eben nur funktionieren wenn wir alle da etwas über unseren Schatten springen und sagen lasst uns mal korporieren oder kollaboriert wo's gut ist und da wo sich büßnensstehmer entwettbewerbt der Fitwelle unsere Nische.
00:50:47: das wollen wir vorleben und Das machen wir und wir haben auch kein angst vor vor Wettbewerk Von dem ja dann viele haben.
00:50:56: wie könnte jetzt gemeinsam mit anderen Firmen, die ähnliche Produkte haben auf so einem digitalen Ökosystem auftauchen.
00:51:04: Ich sage ja wir müssen uns nicht verstecken mit dem was wir haben bei den Produkten.
00:51:09: aber der Kunde ist jetzt in einem digitaler Ökostem ohne sich eine Abhängigkeit begeben zu müssen das für mich der Schlüssel Vorteile eines digitalen ökossystem anbieten zu können ohne den Kunden in Abhängigkeiten zu bringen.
00:51:26: und wer das schafft Ist von mit.
00:51:28: dabei behaupt ich?
00:51:30: Ja, das leuchtet sehr ein.
00:51:33: Hans vielleicht kurz... Das Stichwort Verwaltungsschale AAS ist noch gar nicht gefallen.
00:51:39: Da bin ich ja ein Anhänger von.
00:51:41: Ist das eine gute Technik die letztlich vorausgesetzt ist bei digitalen Ökosystem oder ist das kritisch?
00:51:53: kritisch in keinem Fall im Gotteswillen.
00:51:54: Also ich bin ebenso ein großer Anhänger der AAS und ich würde mir mal wünschen, wenn wir aufhören noch die letzten zwei Prozent irgendwo zu diskutieren wie man wo was besser machen könnte.
00:52:06: Ich kann immer diskutieren ob die AAS jetzt das Nonplus Ultra ist oder nicht.
00:52:13: da kommt bei mir aber zu sehr der Pragmatiker in mehr hoch.
00:52:20: Mittlerweile will ich ganz offen sein, die akademische, ich nenn's jetzt mal bewusst, Klugscheißerei.
00:52:26: Ich glaube, die AAS bringt alles hervorragend mit was wir brauchen um genau so ein Ökosystem offen aufbauen zu können.
00:52:34: Wir müssen auch nicht weiter forschen, wir müssen auch nichts weiter definieren.
00:52:37: Wir haben mit dem RAMI-Modell alles hervorengeschafft und das AAS Modell auch mit dem digitalen... Wir stehen uns mal wieder bloß im Bestermannier selbst im Weg, weil wir sagen, uns fehlen noch die letzten zwei Prozent.
00:52:49: Wenn wir die nicht ausdecliniert haben und ausdefiniert haben wird es nichts.
00:52:53: also lasst uns besser bleiben.
00:52:54: in der Zwischenzeit lassen wir uns links und rechts überholen Die alle nur mit achtzig Prozent losmarschieren Und deswegen sein Leute Lassungssetz echt wirklich einfach aufhören zu diskutieren macht wir setzen es bei uns um.
00:53:08: wir Haben das auch schon an verschiedenen Stellen recht weit getrieben.
00:53:13: Wir sind um Gottes Willen noch nicht fertig, aber wir sind ganz klar Kommitte zu AS.
00:53:19: Ich sage aber auch ganz ehrlich wenn jetzt jemand andere glaubt er will es anders machen zum Beispiel mit OP zu AFX und dadurch die Beschreibungsmodelle machen ich diskutiere mit ihr nicht mehr ja meine Güte dann bedienen wir die halt irgendwann wenn man drauf kommt dass das vielleicht nicht der ganz golde Ansatz ist nach meinem dafür halten.
00:53:37: Aber da will ich jetzt auch nicht der Glugscheißer sein.
00:53:42: Ich persönlich glaube, dass die AES der richtige Ansatz ist.
00:53:46: Weil er die Semantik bedient wird man bei uns selber ein Forschungsprojekt wo wir mal selber überlegt haben oder angeschaut haben wie ist das bei uns mit unserer Daten?
00:53:56: Wir haben dann jetzt auch nicht sehr wissenschaftlich beschrieb.
00:53:59: aber am Ende kann man sagen wir haben kein Datenproblem, wir haben Sematikproblem.
00:54:02: und ich glaube es ist eigentlich der Hauptkern den wir haben und da glaube ich halt, dass die AHS die bedient, die Semantik und löst dann mit das Kernproblem.
00:54:13: Und der, der die Daten erzeugt, der muss dann schauen, dass auch die Sematik bedient und nicht umgekehrt.
00:54:19: und deswegen bin ich der Meinung, dass uns da mit der Verwaltungsschale, mit der AHS was Gutes gelungen ist.
00:54:26: man kann Dinge immer besser machen, man kann sich aber auch gnadenlos verfranzen oder etwas nie zu Ende bekämen, das kann man auch.
00:54:33: Ich bin eher da, der Pragmatiker sagt, lass uns jetzt einfach machen.
00:54:36: Und sollte wir irgendwann mal auf den Weg merken, dass da was nicht passt ist es nicht verboten Dinge dann auch zu verbessern.
00:54:43: Anstatt uns gemeinsam für zwei Fragen die Perspektive wechseln weg von Technik, Technologie, Betriebswirtschaft hinzu Gesellschaft und persönlichen Aspekten Wie zufrieden bist du denn mit der Umsetzungsgeschwindigkeit der Digitalisierung in Deutschland und Europa?
00:55:01: Und vielleicht Bezug nehmen auf das, was du vorher gesagt hast.
00:55:04: Sind wir ein bisschen gespaltene Persönlichkeiten und agieren im Privaten völlig anders als im geschäftlichen Umfeld?
00:55:13: Also letztens definitiv ja.
00:55:15: da sind wir wirklich gespalte Persönlichkeit wobei lasse ich mich mal anders formulieren.
00:55:23: Ich war neulich bei uns im Nachbar Dorf, also der Wohnlicht selbst.
00:55:28: Da gibt es eine schöne Einrichtung die nennt sich Techspace.
00:55:31: das ist von einer ortsansässigen Unternehmer-Familie Die will jugendliche junge Menschen zur Technik bringen vor allem zu Digitalisierung und da ist ein Satz gefallen ich glaube das ist exakt unser Problem.
00:55:45: Wir sind heute alle sehr gerne Digitalkonsumenten aber wir wollen keine digital Produzenten sein Und das ist vielleicht diese Schizophrenie oder diese gespalte Persönlichkeit in uns.
00:55:57: Also wir konsumieren es gerne, aber ich wollte es irgendwie nicht produzieren und deswegen können wir nicht zufrieden sein mit der Digitalisierung wie sie bei uns stattfindet.
00:56:07: Ich glaube noch nicht verstanden dass darin einfach die wesentliche Kern der nächsten Schritte in Sachen der Produktivitätsteigerung ist.
00:56:19: Ich glaube immer noch, wir glauben das ist so ein Spielerei.
00:56:22: So wie im Smartphone ja irgendwie immer noch für uns Spielereis?
00:56:25: Nein!
00:56:25: Das Smartphone ist längst zum täglichen Mittel unserer eigenen Produktivitätsteuerung geworden.
00:56:33: Mittlerweile allein beim Smartphones Haus verlassen ich kann meine Haustierhände wieder aufmachen und mein Auto öffnen.
00:56:38: Ich kann sogar starten und damit fahren, bezahlen oder kommunizieren.
00:56:42: Das hat bei der Protektivität kolossal gesteigert.
00:56:47: Wir müssen das jetzt endlich mal auf die Industrie übertragen.
00:56:50: Sagt Leute, wir reden hier über ein kolossales Instrument und damit der KI nochmal um einen Turbo beschleuniger, um produktiver zu werden!
00:56:59: Und wir werden produktiver werden müssen, sonst verlieren wir nämlich massiv an Wettbewerbsfähigkeit, denn die anderen tun es.
00:57:06: Deswegen können wir nicht damit zufrieden sein.
00:57:09: Ich glaube, wir haben noch nicht verstanden dass die Digitalisierung mehr als nur irgendein fancy thing ist, das man haben muss und auf dem Smartphone ist.
00:57:17: Nein es ist der Schlüssel um überhaupt noch wettbewerbsfähig sein zu können weil da die Produktivitätsstellung herkommt in den Prozessen und wenn wir's nicht machen dann werden wir auch nicht mal wettbärsfähig seien.
00:57:29: und wenn mir aus dieser Sichtweise draufschauen ja dann können wir überhaupt nicht zufrieden sein.
00:57:34: Wir haben immer noch flächendeckend Glasfaser verlegt.
00:57:42: Ja, habe ich auf dem Papier.
00:57:45: Aber das erste Mal wo ich es nutzen konnte war halt leider in der Schweiz im Skigebiet irgendwo auf zweitausend Meter Höhe.
00:57:51: Weißes auch nicht warum die das da hinkriegen aber wir nicht.
00:57:55: und Wir haben auch noch nicht das Bewusstsein.
00:57:58: Das stört mich eigentlich mit am meisten.
00:57:59: Wir haben doch nicht den Bewusstseins des Bewusstsellens der Notwendigkeit Und deswegen glaube ich können wir nicht zufrieden sein.
00:58:10: gefiel mir das Bild auch ganz gut.
00:58:12: Wir sind herrliche Digital-Konsumenten, da sind wir super drin, da ist immer Weltmeister drinnen aber wie vergessen dass zum Digital- Konsument auch ein digital Produzent gehört.
00:58:24: jetzt müssen wir das nicht nur im Superbereich sein.
00:58:25: es war noch nie so sonderlich die Stärke von Deutschland und Europa.
00:58:29: Aber hin und nochmal!
00:58:30: Wir sind immer noch weltmarktführer in Sachen Automatisierungstechnik.
00:58:36: Vielleicht haben uns nach neuestem zahlen China schon bisschen überholt.
00:58:39: kann sein, aber wir sind auf jeden Fall noch weit vorm dabei.
00:58:41: Also wir haben ja was zu verteidigen und ich glaube, wir können das verteidigend und müssen das verteiden weil es uns eine weitere Kernbranche flöten.
00:58:50: Und es dürfen nicht zulassen.
00:58:52: Gehen wir noch eins tiefer in die persönliche Perspektive?
00:58:55: Was motiviert dich, jeden Morgen mit viel Energie an die Arbeit zu fahren, Antriebstechnik zu gestalten und soweit über die Mechanik hinauszudenken?
00:59:05: Ja gute Frage!
00:59:08: Gut, also erst mal wenn ich natürlich in dem was ich mache Überzeugungstät darf.
00:59:13: Das was ich mach, mach' ich mit Freude und Leidenschaft.
00:59:16: Ich bin Ingenieur geworden weil ich Ingenieur werden wollte Und nicht weil ich glaubte dass ich dann gute Aussichtchancen auf den Job hab.
00:59:25: Nee!
00:59:25: Ich will das immer werden.
00:59:27: Da liegt meine volle Leidschaft drin.
00:59:29: Ich mag es Dinge voranzubringen Und ich habe schon immer versucht Es wurden mir ein bisschen in die Wiege gelegt ein bisschen im größten Kontext zu sehen, dass ich wollte immer verstehen warum passieren bestimmte Dinge?
00:59:44: und das geht natürlich dann über die Technik hinaus.
00:59:46: Da kommt man irgendwann drauf und sagt Das ist nicht auf die Techniken beschränkt und so was macht mir einfach unheimlich Spaß.
00:59:55: Es macht mir natürlich auch Spaß hier mit meinen ganzen Tipps des voranzutreiben.
00:59:59: da kommt der unfassbar viel Inspiration von den Leuten auch von den jungen Leuten.
01:00:07: Last but not least ist es natürlich auch verantwortungsbewusst sein, dass wir meine Eltern beigebracht haben.
01:00:17: Dass wir jetzt alle Verantwortung tragen müssen und wenn man bestimmte Positionen kommt wie ich noch mal bin, ist die Verantwortung halt einfach höher.
01:00:27: Wir leben hier in Europa und Deutschland.
01:00:31: Wenn wir ein gutes Leben haben wollen dann müssen wir alle dazu beitragen das das so bleibt.
01:00:37: dann sehe ich das halt auch als Verpflichtung an, Dinge voranzutreiben und die Überzeugungen, die ich habe von denen ich glaube dass sie richtig sind.
01:00:47: Die ist natürlich auch hinter Frage immer in vielen Gesprächen.
01:00:50: aber wenn ich dann zur Erzeugung gekommen bin ja das ist der richtige Weg dann auch dafür zu kämpfen und es anzutreiben Ja Gott!
01:01:00: Und dann wurde mir Über, ich glaube die DNA meiner Mutter einfach in die Wege gelegt.
01:01:08: Ein gewisser Hang zur Unruhe und Umtriebigkeit weil das war meine liebe Mutter auch.
01:01:14: Die war immer unheimlich umtriebig und hat auch die Ruhe gegeben immer Dinge gemacht.
01:01:20: ja ich glaub da steckt auch bisschen mehr drin.
01:01:23: daher kommt sicherlich auch gehört alles zusammen.
01:01:26: Ich würde mal sagen da sind wir alle drei aus einem ähnlichen Holz geschnitzt.
01:01:31: Wir werden auch kurz und ich wären heute nicht hier, wenn es uns nicht persönlich brennen würde, Thema Automatisierung voranzutreiben.
01:01:39: Sehr schön!
01:01:41: Hans du hast gesagt Verantwortung tragen.
01:01:43: jetzt käme eine gute Fee und würde sagen lieber Hans Ich könnte dir helfen.
01:01:48: Du hast drei Wünsche frei.
01:01:50: Was würdest du dir von der Fee wünschen für deinen Job?
01:01:54: Für die Branche... ...für alles was wir angesprochen haben?
01:01:59: Also Für die Branche würde ich mir wünschen, dass wir aufhören zu diskutieren und es tun.
01:02:10: Wir haben alles!
01:02:11: Ich glaube das wurde unheimlich viel Vorarbeit geleistet in den letzten Jahren.
01:02:15: Wir müssen jetzt einfach den Mut finden, es zu tun.
01:02:19: Es sind eben sehr hardware orientiert unterwegs in Europa.
01:02:23: Das war natürlich auch unser Vorteil.
01:02:25: Da ist unsere DNA da waren wir alle erfolgreich.
01:02:29: Ich würde mir wünschen, wenn wir zur Kenntnis kommen.
01:02:32: Leute, wir müssen jetzt den nächsten Schritt machen und wenn wir digital werden wollen weil das unsere Rettung ist dann müssen wir von Dinge anfangt von der Software herzudenken einfach diesen Mut zu haben dass es nicht irgendein Hype ist sondern dass es eine Notwendigkeit ist und da wirklich über die Hürde drüber zu springen sind.
01:02:51: leute Die Hardware hat uns jetzt wirklich über viele Jahrzehnte viel Erfolg gebracht viel Geld in unsere Kassen gespült, aber wir müssen jetzt einfach wagen den nächsten Schritt zu gehen und zu erkennen dass die nächste Wertsteigung woanders sind.
01:03:07: Und das treibt mich schon sehr um weil ich glaube da haben wir noch... Da müssen wir noch viele anschieben zu dieser Erkenntnis zu kommen und diesen den Mut zu haben.
01:03:19: Der zweite Punkt den ich mal auch wünschen würde Ich habe so manchmal ein bisschen das Gefühl Punktuell in manchen Gruppen so in der Game Over Stimmung sind.
01:03:33: So nach dem Motto ergeben wir uns gleich, wir haben eh keine Chance mehr.
01:03:37: Ich sag bei mir im Team immer so Jungs Game Over ist wenn ich sage und ich sage es nicht Da würde ich mir sagen Leute lass mal wieder ein bisschen mehr Optimismus aufkommen.
01:03:46: Es ist doch... Wir haben doch so viel Fähigkeit!
01:03:48: Wir haben so viele gute Leute!
01:03:50: Wir habe so viel Technologie.
01:03:53: Jetzt lasst uns einfach mutig vor Rat geben das tun Und so.
01:03:57: Aussagen, wie das holen wir nie mehr auf.
01:04:01: Das kann ich gar nichts anfangen.
01:04:03: Ich sage ja wer so denkt er holt auch nix auf.
01:04:06: nur wenn es gelten würde dann könnte China ja gar nicht da stehen wo sie heute steht.
01:04:10: eine sagt der Leute aufhören einfach machen ran gehen botig sein und es tun.
01:04:16: und Ja der dritte Wunsch ist natürlich dass wir in der Gesamtgesellschaft vielleicht wieder ein bisschen aufwachen und sagen, wir hatten jetzt sicherlich zwei drei gute wirtschaftliche Jahrzehnte.
01:04:32: Wir haben alle gut verdient.
01:04:33: Deutschland hat gut verdienen.
01:04:34: Die deutsche Industrie hat gut Verdient.
01:04:36: Das war aber auch viel im Ausland.
01:04:38: zu glauben das es dauerhaft so bleiben kann.
01:04:42: Ich glaube ist naiv.
01:04:45: Aber auch da gilt es heißt ja nicht dass jetzt das Spiel rum ist sondern wir sagen okay wir müssen halt jetzt einen neuen Weg finden.
01:04:52: Da müssen wir mutig sein oder müssen vor allem wieder Enthusiasmus für Innovation, für Neues haben und nicht überall die Gefahren sehen.
01:05:00: Für manche ist das Leben schon gefährlich wenn sie morgens aufwachen, aufs Bett aussteigen.
01:05:04: aber so kommen halt nicht weiter sondern sagen Leute jetzt komm' voran, bute ich voran.
01:05:10: es gibt immer eine Chance.
01:05:11: Wenn ich sie ergreife dann kann ich's auch schaffen.
01:05:15: Das ist keine Garantie.
01:05:16: Aber andersherum ist die einzige Garantied dass ich wirklich irgendwann weg bin.
01:05:22: Und da wünsche ich mir, dass wir mal wieder mehr diesen Spirit, diesen Enthusiasmus auch den Enthusiastmus für Innovation.
01:05:30: Dass es etwas Gutes ist und dass wir schon immer davon gelebt haben, das wir dadurch gut gelebt sind und wohlhabt geworden sind.
01:05:38: Dass wir das einfach wieder erkennen und vor allem auch schon den jungen Menschen, den Kindern, den Jugendlichen beibringen die Werte wie der Vermittelsergläute darliegen Unsere Vorteile.
01:05:52: da lag schon immer lang die Werte, die wir in der Welt tragen konnten und damit auch den Goldstand unseres Landes und unserer Gesellschaft erreicht haben.
01:06:03: Und da wünsche ich mir auch, dass dieser Spirit wieder mehr kommt, dass da einfach wieder Aufbruch da
01:06:08: ist.".
01:06:10: Die drei Punkte passen ja auch gut zueinander – nicht diskutieren sondern machen, nicht aufgeben und an dem Besseren arbeiten!
01:06:20: Wir haben ganz viele Punkte besprochen, es ist ja auch schon relativ lang geworden.
01:06:24: Gibt's noch Punkte die fehlen?
01:06:27: oder sagst da hätte ich noch eine Antwort auf ne Frage die mir fehlt?
01:06:33: Wir sind natürlich schon... also ich hasse mit den Begriff Zeitenwände natürlich aber ich sehe uns schon an einem Wendepunkt wo wir sagen wir haben Dinge wo wir gemeinsam rangehen müssen.
01:06:51: Wir haben jetzt viel über Digitalisierung gesprochen, zu Digitalisieren gehört aber auch irgendwann nach wie vor für mich das Thema Nachhaltigkeit.
01:06:59: Das haben ja auch immer wieder von dem Thema Twin Transformation gesprochen also digital und nachhaltig.
01:07:05: Auch wenn es im Moment gerade ein bisschen nicht ganz oben auf der Agenda liegt ist schon der zweite Punkt wo ich glaube den dürfen wir einfach nicht aus den Augen verlieren.
01:07:16: Ich hielt schon die Begriffspaarung der Twin Transformation für sehr glücklich, digital und nachhaltig.
01:07:22: Wir haben in Europa wenig Rohstoffe.
01:07:24: das dürfen wir nicht vergessen.
01:07:25: es heißt Für mich ist Nachhaltigkeit nicht der CO² Reduktion sondern Nachhaltigkeiten ist auch ein nachhaltiger Einsatz unserer Ressourcen und zwar im weitesten Sinne.
01:07:34: Das ist eigentlich der Punkt.
01:07:36: wir müssen aufpassen dass wir das jetzt nicht völlig aus den Augen verlieren.
01:07:40: ich glaube das ist im Moment bisschen aus dem Augen verloren Weltpolitischen Situation.
01:07:46: Aber das ist der andere Part, wir müssen aufpassen dass wir es nicht so einseitig fokussiert wieder sind sondern für mich gilt schon nach wie vor diese beiden Schwerpunkte Digitalisierung und Nachhaltigkeit sicherlich alles mit Augenmaß, dass wir auch wirtschaftlich stemmen können.
01:08:01: aber es wäre meines Erachtens jetzt ein Fehler das nur aufgrund der aktuellen politischen Situation irgendwie aus den Augen zu verlieren.
01:08:08: deswegen ist das für mich so der Wunsch.
01:08:11: Leute wir müssen schon beides verfolgen.
01:08:14: Das eine ganz stark Digitalisierung, weil es uns die Wettbewerbsfähigkeit sichert.
01:08:18: Nachhaltigkeit in doppeltem Sinne A, um einfach CO² neutral zu werden.
01:08:25: Wir müssen das werden, sonst werden wir irgendwann die Folgen gar nicht mehr bezahlen können.
01:08:30: und das zweite ist auch immer noch aus meiner Sicht der Region Kontinent, der wenig Rohstoffe hat sollte smart genug sein etwas weiterzudenken wie man Rohstoffe noch anders denken kann.
01:08:45: Und Rohstoff in einem Produkt sind für mich auch Rohstoff, ich muss nicht immer an der Erde buddeln um an Rohstoff zu kommen wenn der Rohstoff eigentlich andersweilig in Produkten gebunden ist.
01:08:58: und das ist mein Wunsch dass wir das nicht aus dem Augen verlieren auch wenn es im Moment nicht unbedingt das Top-Thema
01:09:04: ist.".
01:09:06: Damit sind beim Ende unserer heutigen Folge angelangt.
01:09:10: Welche drei Schlüsselbotschaften möchtest du unseren Hörerinnen und Hörern zum Schluss mit auf den Weg geben?
01:09:38: wieder so ein Podcast machen können, Blick zurück und sagen wir haben wohl vieles richtig gemacht.
01:09:44: Wir sind doch im Rennen, wir sind noch wettbewerbsfähig, wir waren auch dabei alles gut gelaufen.
01:09:51: Vielen Dank Hans!
01:09:51: Dann planen wir den schon mal einem Kalender in zehn Jahren um den Review gemeinsam zu veranstalten.
01:09:57: Schön dass du heute bei uns warst.
01:09:59: Vielen dank.
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